Mit Hypothek ins Rückspiel
VfB Stuttgart - Deniz Undav sauer auf theatralisches FC Porto: "Lag 37-mal auf dem Boden"
Aktualisiert:
von SIDran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 01:25 Min
Der VfB Stuttgart hadert nach der Niederlage gegend en FC Porto mit sich selbst - und dem theatralischen Gegner.
Aus Deniz Undav sprach der Trotz. "Die Chance ist auf jeden Fall noch da, weil sie nicht besser sind als wir", sagte der Nationalstürmer des VfB Stuttgart – obwohl der erste Einzug der Schwaben in ein Europacup-Viertelfinale seit 28 Jahren trotz seines Treffers in weite Ferne gerückt ist.
Das 1:2 (1:2) des VfB Stuttgart im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen den 30-maligen portugiesischen Meister FC Porto lässt dem VfB nur noch eine kleine Chance beim Rückspiel am Donnerstag kommender Woche.
Terem Moffi (21.) und Rodrigo Mora (27.) trafen für den Spitzenreiter aus Portugal. Das Tor von Deniz Undav (40.) war zu wenig für den Tabellenvierten der Bundesliga.
VfB Stuttgart: Undav sauer auf Porto-Spieler
"Individuelle Fehler – und die werden auf diesem Niveau bestraft", erklärte Deniz Undav bei RTL den Grund für die Niederlage: "Dann ist es schwer, gegen so eine Mannschaft noch zwei Dinger zu machen. Wir müssen einfach schnellstmöglich diese Fehler abstellen und dann auch gegen solche Gegner bestehen."
Das folgende Lamento Deniz Undavs über die Spielweise Portos hörte sich allerdings ein wenig nach einem schlechten Verlierer an. "Sie haben bei jedem Ball versucht, Zeitspiel zu machen, den Ball liegen gelassen. Ich glaube, der Linksverteidiger lag 37 Mal wegen derselben Aktion auf dem Boden", beschwerte sich der Angreifer: "Dass der Schiedsrichter da kaum durchgegriffen hat oder erst ab der 70. oder 80. Minute, ist auch ein Witz – vor allem, weil wir ihm das auch hundertmal gesagt haben."
In eine ähnliche Kerbe schlug Angelo Stiller. "Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die so auftritt. Wir werden alles dafür tun, dass wir am Donnerstag weiterkommen", sagte der Mittelfeldspieler: "Wir wollen natürlich keine zu großen Töne spucken, das ist immer ein Fehler. Aber wie gesagt, wir werden alles geben, damit wir am Ende weiterkommen."
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