EUROpameisterschaft 2024
EM Finale 2024: Warum war der Anpfiff bei Spanien vs. England erst so spät?
Aktualisiert:
von Luca Wolkstein
Bild: imago
Auch viele junge Fußballfans werden das EM-Finale zwischen Spanien und England im Fernsehen verfolgen wollen. Durch die späte Anstoßzeit um 21:00 Uhr an einem Sonntag ist das Spiel maximal kinderunfreundlich gelegt. ran erklärt euch, wieso.
England gegen Spanien - das heißerwartete Finale im Berliner Olympiastadion beschließt die EM 2024 in Deutschland.
Wie gewohnt könnt ihr zwischen zwei Übertragungen wählen.
Sowohl bei der ARD als auch bei MagentaTV könnt ihr England gegen Spanien verfolgen.
Anders als zum Beispiel bei der Champions League wird das Endspiel aber nicht an einem Samstag ausgetragen.
EM 2024: Wann findet das Finale statt?
Das EM-Finale findet am Sonntag, 14. Juli im Berliner Olympiastadion statt. Anpfiff ist um 21 Uhr.
EM 2024: Warum wird das Finale an einem Sonntag ausgetragen?
Laut UEFA eignet sich der Sonntag aus "sportlicher, organisatorischer und kommerzieller Sicht" besser, um ein Endspiel auszutragen.
Dabei wäre der Samstag aus sportlicher Sicht durchaus möglich. Die Regularien des europäischen Verbandes schreiben nur mindestens zwei Ruhetage zwischen den einzelnen Turnierspielen vor, England hatte drei, Spanien sogar bereits vier Ruhetage.
EM-Finale 2024: Findet das Spiel schon immer um 21:00 Uhr statt?
Seit 2016 findet das Finale der EM immer um 21:00 Uhr statt - aber bereits in den Vorjahren wurde das Endspiel immer weiter nach hinten verlegt. Während es bis ins Jahr 2000 noch um 20:00 Uhr angepfiffen wurde, startete das Fußball-Highlight zwischen 2004 und 2012 erst um 20:45 Uhr.
Auf Nachfrage des "BR" entgegnete die UEFA, dass die Anstoßzeiten "nach enger Abstimmung mit allen relevanten Interessensvertretern gemäß den Wettbewerbsbestimmungen vereinbart" seien. Die wichtigsten Interessensvertreter, von denen der Verband spricht, sind offenbar aus dem Bereich Medien - diese haben bei der Wahl der Anstoßzeit also großes Mitspracherecht.
Weiter sagt die UEFA, dass die EM "aufgrund ihrer Strahlkraft und ihres kommerziellen Werts höchst attraktiv" für Medien und Broadcaster sei. Der Verkauf der Übertragungsrechte an EM-Spielen mache dementsprechend den "Löwenanteil" der Einnahmen aus.
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