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Champions League der Frauen

FC Bayern: "Total unfair" - Bayern-Frauen schieben Schiri-Frust

Veröffentlicht:

von SID

ran Fußball Bundesliga

FC Bayern: Wutrede in Kabine? Vincent Kompany klärt auf

Videoclip • 02:42 Min


Viel zu meckern hatten die Fußballerinnen des FC Bayern nach dem Remis gegen den FC Barcelona eigentlich nicht. Und doch blieb bei den Münchnerinnen vor dem Rückspiel am kommenden Sonntag im Camp Nou ein fader Beigeschmack.

"Das hätten wir so unterschrieben, ja", sagte Direktorin Bianca Rech nach dem hart erkämpften 1:1 (0:1) im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Barcelona mit einem Lächeln.

Dieses verflog dann jedoch schnell, als die Schiedsrichterin zum Thema wurde.

"Die Schiedsrichterin hat die Kontrolle verloren", meckerte Rech: "Ich weiß nicht, wie viele Karten sie am Ende verteilt hat wie Smarties."

Vor allem die Roten Karten gegen Franziska Kett, die Salma Paralluelo an den Haaren gezogen hatte, und Trainer José Barcala, der von der Kroatin Ivana Martincic wegen Meckerns des Feldes verwiesen wurde, stießen den Bayern sauer auf.

"Ich habe nur geschrien", erklärte der Spanier die Situation aus der 79. Minute aus seiner Sicht: "Ich verstehe, wenn man mir dafür Gelb gibt, aber niemals Rot. Das ist total unfair."

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Regel-Reform beim Haareziehen?

Genauso wie der Platzverweis für Kett, so Barcala. Die Torschützin (69.) habe "niemals die Intention, an den Haaren zu ziehen", beteuerte der Trainer: "Das muss man diskutieren. Es ist so einfach, ohne Intention an die Haare zu kommen."

Womöglich, sagte Nationalspielerin Klara Bühl bei Disney+, brauche es für solche Situationen "eine Regel": "Wir können lange Haare haben, aber in dem Fall stören sie halt einfach."

Schnell wurden Erinnerungen an Kathrin Hendrich wach, die im EM-Viertelfinale der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich im vergangenen Sommer in einer ähnlichen Situation ebenfalls Rot gesehen hatte. Auch Hendrich hatte stets beteuert, nicht bewusst gehandelt zu haben.

Es sei nun einmal "ein Unterschied", betonte Rech, "wenn du einer Spielerin am Oberkopf an den Haaren reißt oder unten an die Haare drankommst, wenn du nach dem Trikot greifst."

FC Bayern im Rückspiel ohne Kett und Barcala

So oder so müssen die Bayern in Barcelona ohne Kett und Barcala auskommen. Es sei "sehr bitter, aus so einer Situation zwei wichtige Leute unseres Teams zu verlieren", sagte Giulia Gwinn.

Die Bayern sind dennoch voll motiviert, der Traum vom Triple lebt. Er sei "sehr stolz" auf seine Mannschaft, sagte Barcala, gerade mit Blick auf die 1:7-Demütigung gegen Barcelona in der Ligaphase.

Man habe nun "nichts zu verlieren", betonte Gwinn: "Es ist noch ein Schritt bis ins Finale, da werden wir alles investieren, was wir haben."

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