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Real Madrid schaltet UEFA wohl im Zoff mit dem FC Barcelona ein: "Klare Beweise" für angebliche Schiedsrichter-Bevorzugung

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von ran.de

ran Fußball

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Videoclip • 02:19 Min


Im Zoff mit dem FC Barcelona um angebliche Schiedsrichter-Bevorzugungen reicht Real Madrid offenbar ein 500 Seiten langes Dokument bei der UEFA ein.

Der Streit zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona geht offenbar in die nächste Runde.

Laut der spanischen Sportzeitung "As" sollen die "Königlichen" ein 500 Seiten langes Dokument bei der UEFA eingereicht haben. Dieses soll belegen, dass die Katalanen von Schiedsrichtern bevorzugt wurden.

Durch die kürzliche Wiederwahl von Präsident Florentino Perez bestärkt, soll das Dokument nun am Montag offiziell auf den Weg gebracht worden sein.

Inhaltlich geht es wohl hauptsächlich um den Negreira-Skandal, der in Spanien nach wie vor noch juristisch behandelt wird. Gemäß den Vorwürfen soll Barca Jose Maria Enriquez Negreira, einst Schiedsrichter-Ansetzer in La Liga, bezahlt und dafür von Referee-Entscheidungen profitiert haben.

In dem eingereichten Dokument sollen die Madrilenen nun vor der UEFA "klare Beweise" vorgebracht haben, dass die "Blaugrana" 20 Jahre lang durch Unparteiische bevorzugt worden wären.

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Zoff zwischen Real und Barca: UEFA will auf spanische Justiz warten

Die Hoffnung der "Königlichen" besteht nun wohl darin, UEFA-Boss Aleksander Ceferin überzeugen zu können, dass eine Geldstrafe oder eine Sperre für internationale Wettbewerbe als Strafe nicht angemessen wäre.

Vielmehr sollen die Verantwortlichen darauf hoffen, dass Barca Titel aberkannt werden, die in vielen Fällen dann nachträglich an Real gehen würden.

Ceferin hatte sich bereits in der Vergangenheit geäußert und erklärt, der Fall Negreira sei außerordentlich schwerwiegend. Die UEFA vertrat aber stets den Standpunkt, erst müsse die spanische Justiz urteilen, ehe sich der Verband mit Konsequenzen befassen würde.

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