Fußball-WM
Heftige Kritik an der FIFA: Trump-Anbiederung "auf peinlichste Art"
Veröffentlicht:
von SIDran Fußball Bundesliga
FC Bayern - Fans mit radikaler WM-Forderung: Urbig rein, Musiala raus!
Videoclip • 02:02 Min
Der Umgang des Fußball-Weltverbandes mit US-Präsident Donald Trump vor der WM sorgt weiterhin für massive Kritik.
Einen Monat vor dem Start der Fußball-WM sieht sich die FIFA weiter massiver Kritik aufgrund ihres Umgangs mit US-Präsident Donald Trump ausgesetzt.
Der Weltverband und sein Präsident Gianni Infantino gingen davon aus, "dass eine Trump-Anbiederung auf die unglaublichste und peinlichste Art und Weise, die man sich vorstellen kann, der einzige Weg für eine erfolgreiche WM ist", erklärte Minky Worden von Human Rights Watch bei "ntv.de". Sie halte dies aber "für ein völlig falsches Verständnis".
Laut Worden habe die FIFA mit Blick auf die Einhaltung der Menschenrechte beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) auf "unvorstellbarer Ebene" versagt. "Momentan sieht es eher danach aus, dass das Turnier eine potenzielle Menschenrechtskatastrophe wird", sagte sie.
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"Das größte Risiko", führte Worden aus, liege in dem "Versagen" der FIFA und der Ausrichterstädte im Umgang mit der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE. Einsätze der Agenten im WM-Umfeld müssten "unbedingt verhindert werden", forderte sie: "Es handelt sich hierbei um Risiken, die der FIFA schon lange bekannt sind, die sie aber nicht angegangen ist, weil auch innerhalb der FIFA niemand das Wort 'ICE' in den Mund nimmt."
Die Menschenrechtlerin kritisierte im Zuge dessen auch die Vergabe eines neu geschaffenen Friedenspreises durch den Weltverband an Trump. "Hierbei handelt es sich um eine Form der Korruption", sagte Worden: "Das ist eine erfundene Sache, um einem Mann zu schmeicheln, der nicht für Frieden, sondern für die gewaltsame Unterdrückung der Amerikaner, Bombardierungen außerhalb des Staatsgebiets und Kriege im Ausland steht."
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