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Weltmeisterschaft 2026

WM-Testspiele: Die größten Gewinner und Verlierer im DFB-Team

Veröffentlicht:

von Tobias Hlusiak

ran Fußball

DFB: Nagelsmann kontert Undav nach Rollenaussage

Videoclip • 03:45 Min


Die Tests gegen die Schweiz und Ghana ändern die Chancen der DFB-Stars auf eine WM-Teilnahme. Einige Profis sammelten Pluspunkte, andere gerieten spürbar unter Druck.

Aus Stuttgart berichtet Tobias Hlusiak

Mit zwei Siegen ist die deutsche Nationalmannschaft ins WM-Jahr 2026 gestartet.

Gleichzeitig waren die Partien in der Schweiz (4:3) und gegen Ghana (2:1) die letzten beiden vor der Kadernominierung am 12. Mai.

Sie brachten Bundestrainer Julian Nagelsmann jede Menge Erkenntnisse.

Welche Spieler gehören zu den Gewinnern, für wen lief es nicht so gut? ran gibt Antworten.

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Gewinner: Pascal Groß

Erstmals seit September war Pascal Groß wieder mit dabei und gleich mittendrin. Er bekam in beiden Spielen Zeit, sich zu zeigen. Besonders gegen Ghana war er stark. Groß dürfte sich rechtzeitig vor der WM festgespielt haben.

Gewinner: Kai Havertz

Der Arsenal-Mann wurde vom Bundestrainer als Unterschiedsspieler auserkoren. Deswegen sollte Kai Havertz nach langer Verletzungspause Rhythmus und Spielpraxis sammeln. Das tat er gleich auf zwei Positionen. In der Sturmmitte solide, auf rechts sogar noch besser. Er hat nun 108 Minuten mehr in den Beinen, das macht ihn zum Gewinner.

Gewinner: Lennart Karl

Zum ersten Mal war Lennart Karl bei den "Großen" dabei. Er unterstrich mit Einsätzen in beiden Spielen, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen ist. Karl sorgte besonders gegen Ghana für mächtig Wirbel und hätte um ein Haar sein erstes Tor erzielt. Das dürfte so oder so nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Gewinner: Oliver Baumann

Oliver Baumann spielte zwar nur gegen die Schweiz und fing drei Tore, wurde aber nun auch öffentlich vom Bundestrainer als Nummer eins für das Turnier in Nordamerika bestätigt. Ein Karrierehighlight für den Keeper der TSG 1899 Hoffenheim.

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Gewinner: Deniz Undav

Der Stuttgarter Deniz Undav wird in der Nationalmannschaft immer mehr zum Kult-Spieler für viele Fans. Im Stuttgarter Stadion wurde er von seinen Fans erst zur Einwechslung gebrüllt und später als Siegtorschütze gefeiert. Die Chancen auf die WM-Teilnahme: gestiegen.

Gewinner: Angelo Stiller

Angelo Stiller war erst gar nicht nominiert, dann rutschte er zwei Mal in die Startelf. Allein das macht den Stuttgarter zu einem Gewinner. Klar, der Grund waren Verletzungen. Klar ist aber auch, wie man am Ende in den WM-Kader rutscht, ist irrelevant.

Gewinner: Florian Wirtz

Florian Wirtz hat einen Schritt nach vorne gemacht. Die Start-Krise in Liverpool hat er längst überwunden. Im Nationaldress zeigte er nicht nur wegen vierer Scorerpunkte samt Traumtoren in der Schweiz, dass er das Team tragen kann.

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Gewinner: Nathaniel Brown

Ausdrückliches Lob und die Bewährungschance gegen Ghana erhielt Nathaniel Brown auf der linken Seite - und der Mann von Eintracht Frankfurt nutzte sie. Hinterher gab es sogar ein Extra-Lob vom Kapitän. Dürfte nun in der klaren Pole-Position für den Platz als Raum-Backup sein.

Zwischen den Stühlen: Leroy Sane

Die Lage beim Galatasaray-Profi ist nicht so klar, wie bei einigen seiner Kollegen. Aus der Sicht des Trainers dürfte Leroy Sane ein Gewinner sein, weil er – nach dürftiger Leistung in der Schweiz – in wenigen Minuten gegen Ghana eine Reaktion zeigte – samt Vorlage zum Siegtreffer. Trotzdem erntete der ehemalige Münchner von den Fans Buhrufe und Pfiffe. Sane bleibt umstritten, dürfte dem WM-Kader aber einen Schritt näher gekommen sein.

Verlierer: Josha Vagnoman

Der Stuttgarter wurde als Kimmich-Backup auf der rechten Seite getestet, bestand aber nicht. Josha Vagnomans entscheidender Fehler beim Gegentor gegen Ghana dürfte ihn im Fernduell mit seinen Konkurrenten um Ridle Baku und Benjamin Henrichs ins Hintertreffen bringen.

Verlierer: Nick Woltemade

Der 90-Millionen-Mann zeigte sich – wie gewohnt – bemüht, konnte seine Formkurve aber auch im DFB-Dress nicht nach oben korrigieren. Das Pech haftet Nick Woltemade momentan an den Schuhen. Seine großen Verdienste während der WM-Quali halten ihn aber auf Turnierkurs.

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Verlierer: Nico Schlotterbeck

"Verlierer" ist ein hartes Wort, wenn es um den BVB-Kapitän geht. Was allerdings festzuhalten ist: Der Länderspiel-Doppelpack war ein Rückschritt für den Innenverteidiger. "Ich hatte keine so gute letzte WM, deshalb freue ich mich auf die nächste", sagte er nach dem Ghana-Spiel. Bis dahin sollte Nico Schlotterbeck einen Gang zulegen.

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