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WM 2026 - Iran trotzt Reisebeschwerden: "Gibt kein Team, das unter solchen Bedingungen so spielen würde"
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von SID/ran.deran Fußball
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Iran hat den Reisebeschwerden erneut getrotzt und auch gegen Belgien einen Punkt geholt. Anschließend standen vor allem Keeper Alireza Beiranvand und die Strapazen im Fokus.
Alireza Beiranvand lag schon am Boden, fuhr aber geistesgegenwärtig seine linke Hand aus - und sorgte zweifelsohne für eine der besten Paraden der WM. Seine Mitspieler feierten den überragenden iranischen Keeper schon unmittelbar nach der spektakulären Szene in der 59. Minute, das Lob vom Trainer gab es wenig später nach dem hart erkämpften 0:0 gegen Belgien.
"Beiranvand ist einer der besten iranischen Torhüter der Geschichte. Er ist sehr intelligent, sehr erfahren und war heute in Topform. Ihm verdanken wir einen Punkt", sagte Trainer Amir Ghalenoei stolz.
Sieben teils überragende Paraden zeigte der 33-Jährige in Los Angeles gegen die Roten Teufel, seine Rettungstat gegen Maxim de Cuyper, der aus kürzester Distanz am blitzschnell reagierenden Keeper scheiterte, ragte heraus. Dank Beiranvand haben die Iraner mit zwei Punkten auf dem Konto weiterhin alle Chancen auf die K.-o.-Runde . Und das trotz der schwierigen Umstände.
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WM 2026: Iran trotzt den Umständen
Sein Team sei im "denkbar schlechtesten Zustand zu dieser WM angereist, den man sich vorstellen kann", sagte Ghalenoei und bezog sich auf die seit Februar pausierende heimische Liga sowie die Reisestrapazen vor Ort: Erst 16 Stunden vor Spielbeginn durfte die Mannschaft überhaupt ins Land einreisen. "Deswegen wird diese Leistung heute in die Geschichte eingehen", führte er aus.
Seiner Meinung nach würde sogar keine andere Nation mit solchen Strapazen zurechtkommen: "Ich glaube nicht, dass es ein anderes Team auf der Welt gibt, das unter solchen Bedingungen so spielen würde", erklärte er weiter.
Dem stimmte auch Mittelfeldmann Alireza Jahanbakhsh zu: "Es ist Teil unserer Kultur, dass wir unter schwierigen Bedingungen besser werden. Die Leistung heute zeugt vom Charakter unserer Mannschaft."
Mit einem Sieg im dritten Gruppenspiel gegen Ägypten würde das Team Melli sicher in die K.-o.-Runde einziehen. Auch ein weiteres Remis könnte unter Umständen zum Weiterkommen reichen.
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