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WM 2026: Nach Ceferin-Aussage - gemeinsames Statement mehrerer Teams gegen UEFA-Boss
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von ran.deran Fußball
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Videoclip • 01:14 Min
UEFA-Präsident Aleksandar Ceferin hat mit seiner Kritik an der Aufstockung der WM-Teilnehmer für eine deutliche Reaktion zahlreicher Nationen bei der Endrunde gesorgt.
Nach der Kritik von UEFA-Präsident Aleksandar Ceferin an der Aufstockung der WM-Teilnehmer auf 48 Teams hat der Slowene nun Gegenwind erhalten.
Er argumentierte, dass die Aufstockung zu "uninteressanten" Spielen bei der WM-Endrunde führen würde, was jetzt zu einer Reaktion führte.
Zahlreiche WM-Teams wie Kap Verde, Curacao, Usbekistan, Kongo, Haiti, Algerien, Tunesien, Marokko, Ägypten, Ghana, Senegal, Südafrika und die Elfenbeinküste haben sich in einer gemeinsamen Erklärung an Ceferin gewandt.
"Für unsere Länder gibt es keine unwichtigen WM-Spiele"
"Wir weisen diese Äußerungen respektvoll, aber entschieden zurück. Für unsere Länder gibt es keine unwichtigen WM-Spiele", hieß es im Statement, "für Kap Verde, Curaçao und Usbekistan stellt die Qualifikation für die FIFA-Weltmeisterschaft einen historischen Erfolg und die Verwirklichung eines generationenübergreifenden Traums dar. Für Nationen wie Kongo und Haiti hat die Rückkehr auf die größte Fußballbühne nach langer Abwesenheit eine besondere Bedeutung für Millionen von Fans, die Jahre, in manchen Fällen sogar Jahrzehnte, auf diesen Moment gewartet haben."
Über die Ceferin-Aussage zeigten sich die Länder in der gemeinsamen Erklärung enttäuscht: "Die Andeutung, diese Spiele seien irgendwie weniger wichtig, ist zutiefst enttäuschend und verkennt die Anstrengungen, Opfer und Hoffnungen von Spielern, Trainern, Vereinen, Fußballfunktionären und Fans weltweit."
Deshalb stellten die Nationen in ihrem Statement auch klar, dass "hinter jeder Nationalmannschaft ganze Gemeinschaften und Millionen von Menschen stecken, für die Fußball eine Quelle des Stolzes, der Hoffnung und der Einheit ist. Fußball gehört nicht einer ausgewählten Gruppe von Nationen."
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Bei der WM-Endrunde 2026 sind erstmals in der Geschichte des Turniers 48 Nationen mit am Start, darunter eben zahlreiche Länder, die sich überhaupt zum ersten Mal für eine WM qualifizieren konnten.
Übrigens: Auch bei der EM, die unter die Führung von Ceferins Verband UEFA fällt, wurde ab 2016 die Teilnehmerzahl aufgestockt. Statt 16 Ländern nehmen mittlerweile 24 an den EM-Endrunden teil.
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