WM 2026
WM 2026 - Thomas Tuchel mit England noch auf der Suche: "Ein bisschen zu viel Freestyle"
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von SIDran Fußball
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Englands Trainer Thomas Tuchel hat kurz vor der WM noch jede Menge Arbeit. Immerhin trifft Harry Kane.
Immerhin Harry Kane hatte nach einem müden Auftritt in der brütenden Nachmittagshitze von Tampa/Florida gute Laune. "Ich bin in der besten Verfassung meiner Karriere", sagte der Torjäger des FC Bayern, nachdem er England beim glanzlosen 1:0 (1:0) gegen Neuseeland mit seinem 79. Länderspieltor vor einer Blamage bewahrt hatte.
Er könne es "kaum erwarten", ergänzte der Superstar, "dass es losgeht". Doch bis einer der großen Turnierfavoriten am 17. Juni in Dallas gegen Kroatien in die WM startet, wartet auf die "Three Lions" mit Trainer Thomas Tuchel noch ganz viel Arbeit.

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Nach knappem Testspiel-Sieg gegen Neuseeland: Tuchel unzufrieden mit seiner Mannschaft
Nach dem "Trainingsspiel" gegen den Underdog müssten England und Tuchel doch jetzt bitte "ernst machen", forderte die "BBC" unmissverständlich: "Die Experimentierphase muss hier und jetzt ein Ende finden." Man müsse langsam "Schwung aufnehmen".
Noch ist Tuchel, der für seine Kadernominierung schon heftig kritisiert worden war, aber auf der Suche - nach Form und Formation. Am Mittwoch bietet sich dem 52 Jahre alten Deutschen in Orlando gegen Costa Rica die letzte Möglichkeit, seine Wunschelf zu finden. Gegen Neuseeland wechselte Tuchel zur Pause die komplette Mannschaft inklusive Torschütze Kane aus.
Dass er mit dem Auftritt seiner Stars nicht "superglücklich" war, hätte Tuchel anschließend nicht extra betonen müssen. Vor allem in der ersten Hälfte "haben wir nicht nach unserem Plan gespielt". Es sei "ein bisschen zu viel Freestyle" gewesen, monierte er gewohnt offen. In der zweiten Hälfte, zu der unter anderem Jude Bellingham gekommen war, hätten seine Profis "mit mehr Tempo und ein bisschen mehr Biss gespielt".
Aber ob das für die WM reicht? Tuchel ist davon überzeugt. "Je besser der Gegner wird, desto besser werden wir", betonte er. Dies sollte auch Realität werden, wenn die Engländer, die in Gruppe L noch auf Ghana und Panama treffen, ihr seit 60 Jahren andauerndes Turniertrauma beenden wollen.
Tuchel gibt sich (noch) entspannt. Nach einem Regenerationstag am Sonntag habe man "zwei Tage, um uns auf Costa Rica vorzubereiten. Dann werden einige Spieler mehr Minuten bekommen", kündigte er an. Zudem stehen auch die Champions-League-Finalisten Declan Rice und Bukayo Saka vom FC Arsenal, die gegen Neuseeland noch geschont wurden, wieder zur Verfügung: "Das ist gut, weil es uns Energie und Qualität gibt."
Das braucht England auch, damit nicht nur Harry Kane zufrieden ist. "Die Uhr", schrieb die "BBC", "tickt herunter."
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