WM 2026
WM 2026: Trump-Regierung gibt Gelder nicht frei - Behörden warten wohl auf 625 Millionen Dollar
Veröffentlicht:
von ran.deran Fußball
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Videoclip • 01:09 Min
Im Vorfeld der WM 2026 gerät die US-Regierung von Präsident Donald Trump in die Kritik, weil hunderte Millionen US-Dollar immer noch nicht an lokale Behörden überwiesen wurden.
Weniger als 100 Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gerät die Regierung um US-Präsident Donald Trump innenpolitisch immer mehr in die Kritik.
Grund dafür sind noch immer nicht gezahlte Gelder in Höhe von 625 Millionen Dollar an lokale Behörden. Die vorgesehene Summe sollte eigentlich zum Zwecke der Sicherheit für die Endrunde fließen.
Das Geld hätte wohl bis zum 30. Januar 2026 durch das US-Heimatschutzministerium verteilt werden sollen, doch das geschah nach wie vor nicht. Deshalb sind die Gemeinden, die Spiele der Weltmeisterschaft ausrichten, nun in Sorge, sich nicht angemessen vorbereiten können.
WM 2026: Abgeordnete Pou geht von "politischen Gründen" aus
Konkrete Kritik am Zurückhalten der Zahlungen an die lokalen Behörden gibt es nun von der demokratischen Abgeordneten Nellie Pou.
"Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie das aus politischen Gründen tun", sagte die Politikerin aus New Jersey zu "Front Office Sports" und Pou als Mitglied des Ausschusses für Innere Sicherheit des Repräsentantenhauses fügte hinzu, dass sie die Motive dahinter "zu 100 Prozent" politisch vermute.
"Ministerin (Kristi) Noem behauptet, sie könne sie wegen einer Finanzierungsblockade nicht freigeben. Das ist absolut nicht wahr", reagierte Pou auf die Aussage der Leiterin des Heimatschutzministeriums.
Von Noem hieß es zuletzt in einem Statement: "Die FEMA befand sich in der Endphase der Antragsprüfung, um eine ordnungsgemäße Aufsicht zu gewährleisten, als die Demokraten die Regierung lahmlegten und einen Großteil der FEMA-Mitarbeiter beurlaubten. Im Rahmen des FIFA-Weltmeisterschafts-Förderprogramms wurden noch keine Gelder bewilligt. Je länger das Heimatschutzministerium (DHS) ohne Finanzierung auskommt, desto schlechter ist unser Land auf Bedrohungen während der FIFA-Weltmeisterschaft und der Veranstaltung 'America 250' vorbereitet. Diese von den Demokraten verhängte Haushaltssperre beeinträchtigt unmittelbar die Fähigkeit des DHS, die Sicherheit der Amerikaner bei diesen Veranstaltungen zu gewährleisten, und gefährdet unsere nationale Sicherheit.“
Pou vertritt den Bezirk, zu dem auch das MetLife Stadium in East Rutherford liegt, in dem acht WM-Spiele ausgetragen werden, unter anderem das Finale am 19. Juli 2026.
Auch andere Organisationen sorgen sich um den ausbleibende Freigabe der Gelder durch die Trump-Regierung. Der Ausschuss für Innere Sicherheit des Repräsentantenhauses hielt deshalb zuletzt eine Anhörung ab.
Raymond Martinez, COO des Organisationskomitees, sagte über die erwartete 70-Millionen-Dollar-Förderung seiner Gruppe: "Die nächsten 30 Tage sind der Stichtag. Ich weiß, dass die lokalen Behörden sehr besorgt sind. Aber ohne dieses Geld könnte es für unsere Planung und Koordination katastrophal sein."
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