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WM 2026 - Uruguay nach Enttäuschung gegen Saudi-Arabien unter Druck: "Gehen frustriert nach Hause"
Aktualisiert:
von SIDran Fußball
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Videoclip • 01:03 Min
Uruguay startet enttäuschend in die WM, der neue Anführer Federico Valverde und Trainer Marcelo Bielsa geraten bereits unter Druck.
Federico Vinas stapfte wütend davon. Während sich Uruguays Fans trotz des mauen WM-Auftakts die Stimmung nicht versauen lassen wollten und singend und tanzend in die Nacht von Miami zogen, war der Angreifer der "Celeste" bedient. "Wir hatten viele Chancen und haben sie nicht genutzt", schimpfte Vinas, nachdem die Südamerikaner einen krachenden Fehlstart gegen Saudi-Arabien nur gerade so verhindert hatten.
"Uruguay war in der ersten Halbzeit nicht auf der Höhe - und hat den Preis dafür bezahlt", schrieb "El Pais" in der Heimat nach dem 1:1 (0:1) in Miami, nur eine Leistungssteigerung in Halbzeit zwei verhinderte die Pleite: "Mehr als ein gewonnener Punkt waren es zwei verlorene."
Natürlich hatte sich das neue Uruguay viel mehr vorgenommen für den Re-Start auf der großen Bühne. Die Altmeister Luis Suarez und Edinson Cavani (beide 39) haben ausgedient, stattdessen soll unter anderem Kapitän Federico Valverde (Real Madrid) die Mannschaft führen - und das blamable Vorrunden-Aus von 2022 vergessen lassen. Doch nach dem enttäuschenden Remis wächst schon jetzt der Druck gewaltig.
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WM 2026: Real-Star Federico Valverde angefressen
"Wir gehen frustriert nach Hause", sagte Valverde, doch der 27-Jährige wollte dann auch nicht alles schlechtreden. Die Mannschaft habe sich im Spielverlauf "deutlich verbessert", betonte der Mittelfeld-Stratege.
"Alles hat sich geändert: die Mentalität, die Intensität aller Spieler. Wir haben mehr angegriffen, mehr Druck gemacht, mehr nach vorne gespielt." In der Tat hatte Uruguay die erste Halbzeit komplett verschlafen und geriet verdient durch Abdulelah Al-Amri (41.) in Rückstand.
"Wir hatten Schwierigkeiten", sagte Trainer Marcelo Bielsa, der in Uruguay nun noch kritischer gesehen werden dürfte und sich zudem ein Wortgefecht mit einem Reporter lieferte: "Wir haben kein Tempo aufs Feld gebracht, konnten so keine Fehler provozieren und keinen Unterschied machen."
Weiter: "Der Gegner hat daran geglaubt, dass er es schaffen kann und er hat es geschafft. Wenn du nicht alles auf den Platz bringst, ist auch das schwächere Team in der Lage etwas zu erreichen." Es gebe aber "ein Limit, was man erklären muss", entgegnete "El Loco" auf die wiederholte Nachfrage nach den Ursachen.
Der Druck für das kommende Spiel gegen die Kap Verde (21. Juni) ist angesichts der Punktgleichheit aller vier Teams in Gruppe H und der finalen Partie gegen Spanien (26. Juni) bereits enorm.
"Wir müssen von Spiel zu Spiel denken. Wir wissen, dass wir das nächste Spiel gewinnen müssen und genau das werden wir versuchen", sagte Maxi Araujo, der spät zum Ausgleich getroffen hatte (80.). Man müsse dabei einfach auftreten "wie in der zweiten Halbzeit".
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