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WM 2026

WM 2026: USA erlässt Teilnehmern Visumskaution - Fans schauen in die Röhre

Veröffentlicht:

von Anne Malin

ran Fußball

WM 2026: Frankreich präsentiert Kader mit kuriosem Video

Videoclip • 01:56 Min


Das US-Außenministerium verzichtet bei der WM wohl auf die Visumkaution in Höhe von 15.000 Dollar für Spieler und Team-Verantwortliche. Aber das wird den Fans wohl kaum helfen.

Aufgrund des von der Trump-Regierung eingeführten "Visa Bond Pilot Program" müssen Staatsangehörige aus 50 Ländern eine Kaution in Höhe von 5.000, 10.000 oder 15.000 US-Dollar hinterlegen, um ein Touristenvisum für die Einreise in die Vereinigten Staaten zu erhalten.

Darunter auch Algerien, Kap Verde, Senegal und die Elfenbeinküste, die sich alle für die WM in Amerika qualifiziert haben.

Am Mittwoch kündigte das US-Außenministerium nun eine Änderung der Richtlinien an. Bestimmte Teilnehmer und Ticketinhaber werden dementsprechend keine Visumbürgschaft mehr zahlen müssen.

WM in den USA: Sportler von Visumskaution ausgenommen

Nach den großflächig negativen Reaktionen zu den Visumskautionen hatte die FIFA sich bemüht, die US-Regierung davon zu überzeugen, auf die Kautionen für Spieler, Trainer und Betreuer sowie Verbandsfunktionäre und wichtige Mitarbeiter von Sponsoren zu verzichten.

Und diese Bemühungen scheinen erfolgreich gewesen zu sein. Am Mittwoch erklärte Mora Namdar, US-Staatssekretärin für konsularische Angelegenheiten, die Regierung habe "die Visumbürgschaftspflicht für berechtigte Teammitglieder, darunter Spieler, Trainer und Betreuer, die ansonsten alle Voraussetzungen für die Einreise in die USA erfüllen, aufgehoben".

Darüber hinaus sollen Fans, die Tickets für die WM haben, ebenfalls von der Kautionspflicht ausgenommen werden, sofern sie bestimmte Bedingungen erfüllen.

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Fans bei der WM: Kautionen könnten trotzdem fällig werden

Aber das Besitzen eines Tickets alleine reicht nicht aus. "Wir erlassen die Visumkaution für berechtigte Fans, die WM-Tickets gekauft und sich für den FIFA-PASS angemeldet haben“, führte Namdar aus.

Der FIFA-PASS ist eine Art bürokratischer Expresspass für Inhaber von WM-Tickets. Er soll dabei helfen, innerhalb von sechs bis acht Wochen einen Termin für ein US-Visum in Ländern zu erhalten, in denen die Wartezeiten bisher oft länger waren.

Doch Visumkaution entfällt laut Namdar nur für Fans, die sich bereits vor dem 15. April beim FIFA-PASS angemeldet haben. Es profitieren also nur Fans, die sich bereits vor rund einem Monat um ein US-Visum beworben haben. Also vermutlich genau die Fans, die die Kaution wohl hätten hinterlegen können.

Fans aus Algerien, Kap Verde, Senegal und der Elfenbeinküste, die auf eine Kautionsentscheidung warten mussten, bevor sie sich um ein Visum bewerben konnten, müssen jetzt also trotzdem bezahlen.

Die Kaution muss dabei für jeden Reisenden einzeln hinterlegt werden. Eltern mit zwei Kindern könnten also bis zu 60.000 US-Dollar hinterlegen müssen, um mit ihrer Familie in die USA zu reisen. Bei vier Kindern wären es schon bis zu 90.000 US-Dollar.

Das durchschnittliche Jahreseinkommen in der Elfenbeinküste liegt bei umgerechnet etwa 2.700 bis 3.000 Dollar pro Person. Im Senegal sind es 1.680 US-Dollar.

Die Visumskautionen reihen sich in eine lange Liste von versteckten Kosten bei der Weltmeisterschaft ein. Neben den teilweise exorbitanten Ticketpreisen sind auch Park- und Transportkosten in den US-Austragungsstädten explodiert.

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