Fußball
WM 2026: Völler kontert Hoeneß-Kritik als "faktisch falsch" - News zum DFB-Team im Ticker
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von ran.de / SIDran Fußball
WM 2026: Frankreich präsentiert Kader mit kuriosem Video
Videoclip • 01:56 Min
Das DFB-Team hat bei der WM 2026 eine machbare Gruppe erwischt. Doch nicht nur die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann reist mit Ambitionen nach Amerika. Die Entwicklungen im News-Ticker.
Die WM 2026 in den USA, in Kanada und in Mexiko wird die größte der bisherigen Fußball-Geschichte. Vom 11. Juni bis zum 19. Juli kämpfen 48 Nationen um den Titel.
Auch die DFB-Auswahl ist - anders als der viermalige Weltmeister Italien - trotz nicht immer überzeugender Qualifikation dabei. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann bekommt es in der Vorrunde mit WM-Debütant Curacao, der Elfenbeinküste und Ecuador zu tun.
Bei dem Turnier geht es vor allem darum, die beiden jüngsten Weltmeisterschaften, die jeweils nach der Gruppenphase endeten, vergessen zu machen. Als Titelverteidiger tritt Argentinien an, die Südamerikaner gewannen das Finale in Katar nach Elfmeterschießen gegen Frankreich.
ran begleitet die WM-Vorbereitung und das Turnier im Ticker.
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+++ 15. Mai: Völler versteht Hoeneß-Kritik - stellt aber etwas richtig +++
Mit seiner Kritik an einigen Personalentscheidungen von Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Uli Hoeneß für Aufsehen gesorgt. Unter anderem plädiert der Ehrenpräsident des FC Bayern München dafür, auf eine eingespielte Elf zu setzen.
Nun zeigt Rudi Völler Verständnis für die Äußerungen. "Als Bundestrainer muss man wissen, dass die ganze Nation bestimmte Entscheidungen hinterfragt. Da muss man Kritik aushalten können - auch die von Uli Hoeneß", sagte der DFB-Sportdirektor den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Hoeneß habe "mit seiner Vita das Recht dazu, sich kritisch zu äußern. Das macht er auch bei den Bayern, wo er, so wie ich das verfolgt habe, auch nicht alle heiligspricht." Völler ergänzte, für ihn seien die Aussagen grundsätzlich nicht schlimm, weil er wisse, "dass Uli Julian schätzt und ihn seinerzeit erst unbedingt in München halten und dann später zurückholen wollte".
Allerdings gab der Weltmeister von 1990 auch zu bedenken: "Dinge, die faktisch falsch sind, muss man aber auch widerlegen. Zum Beispiel die Sache mit dem Einspielen vor einer WM. Das stellt sich doch ganz anders dar." Hierzu stellte Völler fest: "Es waren bei jedem Spiel seit Start der WM-Qualifikation mindestens fünf, meist sogar mehr potenzielle Stammspieler verletzt."
Der einstige Stürmer äußerte sich auch zur Diskussion um einen möglichen WM-Boykott des DFB-Teams. "Die Menschen können auch mal abgelenkt werden von den täglichen Sorgen. Am Ende geht es um Fußball. Deshalb halte ich auch von der ganzen Boykott-Diskussion nichts. Die WM wird stattfinden. Wir sollten das Beste daraus machen und versuchen, uns auf den Fußball zu fokussieren. Und ich freue mich total darauf", hofft Völler auf den Fokus auf die Spiele.
Die Spieler würden allerdings auch keinen Maulkorb bekommen: "Jeder kann sagen, was er für richtig hält, aber bitte zum richtigen Zeitpunkt. Nicht so wie in Katar. Was da abgelaufen ist vor dem Japan-Spiel mit der Thematik um die Binde, war schlicht falsch und überflüssig." Im Vorfeld der Auftaktniederlage (1:2) hatte die One-Love-Binde für Vielfalt, Offenheit und Toleranz vor allem in Deutschland den Sport beinahe in den Hintergrund gedrängt.
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+++ 14. Mai: USA erlassen Teilnehmern Visumkaution - Fans schauen in die Röhre +++
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump passt eine Richtlinie zu Einreisen an. Laut dem "Visa Bond Pilot Program" müssen Staatsangehörige aus 50 Ländern eine Kaution in Höhe von 5.000, 10.000 oder 15.000 US-Dollar hinterlegen, um ein Touristenvisum für die Einreise in die Vereinigten Staaten zu erhalten.
Vor dem Turnier kündigte das Außenministerium an, dass bestimmte Teilnehmer und Ticketinhaber keine Visumbürgschaft mehr zahlen müssen.
Mora Namdar, US-Staatssekretärin für konsularische Angelegenheiten, erklärte, die Regierung habe "die Visumbürgschaftspflicht für berechtigte Teammitglieder, darunter Spieler, Trainer und Betreuer, die ansonsten alle Voraussetzungen für die Einreise in die USA erfüllen, aufgehoben".
Darüber hinaus sollen Fans, die Tickets für die WM haben, ebenfalls von der Kautionspflicht ausgenommen werden, sofern sie bestimmte Bedingungen erfüllen. Aber das Besitzen eines Tickets alleine reicht nicht aus. "Wir erlassen die Visumkaution für berechtigte Fans, die WM-Tickets gekauft und sich für den FIFA-PASS angemeldet haben“, führte Namdar aus.
Der FIFA-PASS ist eine Art bürokratischer Expresspass für Inhaber von WM-Tickets. Er soll dabei helfen, innerhalb von sechs bis acht Wochen einen Termin für ein US-Visum in Ländern zu erhalten, in denen die Wartezeiten bisher oft länger waren.
Doch Visumkaution entfällt laut Namdar nur für Fans, die sich bereits vor dem 15. April beim FIFA-PASS angemeldet haben. Es profitieren also nur Fans, die sich bereits vor rund einem Monat um ein US-Visum beworben haben. Also vermutlich genau die Fans, die die Kaution wohl hätten hinterlegen können.
Fans aus Algerien, Kap Verde, Senegal und der Elfenbeinküste, die auf eine Kautionsentscheidung warten mussten, bevor sie sich um ein Visum bewerben konnten, müssen jetzt also trotzdem bezahlen.
+++ 13. Mai: Nagelsmann-Assistent kurz vor WM entlassen +++
Alfred Schreuder ist nicht mehr Trainer des saudischen Klubs Al Diraiyah FC. Der Verein bestätigte die Trennung vom Niederländer.
Damit kann sich Schreuder, der erst im vergangenen Dezember den Job beim Zweitligisten übernommen hatte, nun voll und ganz auf die WM konzentrieren. Dort wird der 53-Jährige als Assistenzcoach von Bundestrainer Julian Nagelsmann zum Trainerstab der deutschen Nationalmannschaft gehören.
Im März wurde Schreuder von Nagelsmann, mit dem er zwischen 2016 und 2018 bereits bei der TSG Hoffenheim zusammengearbeitet hatte, zum DFB geholt.
Der Zeitpunkt von Schreuders Entlassung ist insofern kurios, da er mit Al Diraiyah zumindest noch die theoretische Möglichkeit gehabt hätte, in die Saudi Pro League aufzusteigen. Der direkte Durchmarsch des Zweitliga-Aufsteigers in die erste Liga wurde zwar knapp verpasst. Doch über die Playoffs besteht trotzdem weiterhin die Möglichkeit, die Saudi Pro League zu erreichen. Dies soll nun jedoch mit einem neuen Trainer gelingen.
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