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DTM 2026: Das große Power Ranking vor dem Saisonstart am Red Bull Ring
Veröffentlicht:
von Mike Stiefelhagenran racing DTM
DTM Countdown 2026: Rückkehrer, Neulinge und jede Menge PS
Videoclip • 02:26 Min
Die DTM startet am Wochenende am Red Bull Ring in Spielberg in die neue Saison. Vorab präsentieren wir Euch unser erstes Power Ranking.
Die DTM-Saison 2026 beginnt mit einem ungewöhnlichen Schauplatz: Erstmals startet die Serie in Österreich in ihre neue Saison (live auf ProSieben und kostenlos streamen auf Joyn).
Auf dem Red Bull Ring trifft ein Feld mit 21 Fahrern aus elf Nationen aufeinander, darunter drei DTM-Champions, zahlreiche Rennsieger und mehrere interessante Neuzugänge. Der aktuelle Titelträger Ayhancan Güven ist nicht dabei. Somit wird es einen neuen Meister geben.
Beim offiziellen Vorsaisontest in Spielberg setzten Ben Dörr und Jules Gounon die auffälligsten Bestmarken, auch Thomas Preining hinterließ einen starken Eindruck. Gleichzeitig gilt wie immer: Testzeiten sind mit Vorsicht zu genießen, weil Teams mit unterschiedlichen Programmen, Spritmengen und Longruns arbeiten.
Für dieses Power-Ranking zählen deshalb nicht nur die nackten Testzeiten. Entscheidend sind auch die fahrerische Klasse über mehrere Jahre, die Teamstärke, die DTM-Erfahrung und das zu erwartende Gesamtpaket zum Saisonauftakt. Daraus ergibt sich vor Spielberg folgende Reihenfolge.
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21. Nicolas Baert (Comtoyou Aston Martin)
Baert fährt weiterhin für das Comtoyou Racing-Team, doch muss einiges wieder gut machen. In seiner Debütsaison fuhr er meistens nur hinterher, hatte Richtung Ende aber positive Ausreißer. Darauf will der 24-Jährige aufbauen.
20. Finn Wiebelhaus (HRT Ford)
Wiebelhaus gilt als Perspektivfahrer, der in dieser Saison vor allem Erfahrung sammeln dürfte. Der 19-Jährige geht für HRT an den Start und muss sich erstmal akklimatisieren. Jeder Schritt ins vordere Mittelfeld wäre deshalb hoch einzuschätzen.
19. Bastian Buus (Land-Motorsport Porsche)
Buus ist ein interessanter Rookie mit Perspektive. Der Einstieg in ein so dichtes Feld dürfte aber zwangsläufig Lehrgeld kosten. Schon mehrere saubere Top-10-Ergebnisse wären ein starkes erstes Ausrufezeichen. Der Däne ist der einzige Fahrer im Feld ohne Teamkollegen. Auch das erschwert Themen wie Datenanalysen.
18. Timo Glock (Dörr McLaren)
Glock bringt enorme Erfahrung und nach wie vor die Fähigkeit mit, an einzelnen Wochenenden sehr weit nach vorn zu fahren. Über eine gesamte Saison fehlte zuletzt allerdings etwas Konstanz. Er muss niemanden mehr etwas beweisen, kann also frei auffahren.
17. Nicki Thiim (Comtoyou Aston Martin)
Thiim bringt große GT-Reputation mit. Doch Aston Martin und das Team müssen im DTM-Kontext erst noch dauerhaft beweisen, dass sie ganz vorne angreifen können. Für einzelne starke Resultate reicht die Klasse allemal. Über die Saison hinweg erscheint die Spitze aber noch etwas entfernt. Zumal Thiim auch im Vorjahres-ABT seine Probleme hatte.
16. Tom Kalender (Landgraf Mercedes)
Kalender gehört zu den jungen Fahrern, die weiter an Profil gewinnen können. Das Mercedes-Umfeld hilft, gleichzeitig ist der Konkurrenzdruck enorm. Eine Saison mit regelmäßigen Punkten wäre bereits ein klarer Schritt nach vorne.
15. Arjun Maini (HRT Ford)
Maini ist solide, erfahren und oft schwer zu schlagen, wenn das Wochenende in seine Richtung läuft. Das Problem liegt eher im Gesamtpaket als im reinen Talent. Der Weg ganz nach vorne wirkt vor dem Auftakt noch etwas zu weit.
14. Marco Mapelli (ABT Lamborghini)
Mapelli bringt viel GT-Erfahrung mit und ist fahrerisch zweifellos hoch einzuschätzen. Der DTM-Einstieg in einem neuen Umfeld und mit einem neuen Gesamtpaket dürfte aber Zeit brauchen. Gerade zum Saisonstart spricht mehr für eine Lernkurve als für einen direkten Angriff auf Podien. Er ist 38 Jahre alt, aber dennoch ein Serienrookie.
13. Ben Dörr (Dörr McLaren)
Dörr war der schnellste Mann des offiziellen Tests am Red Bull Ring und setzte damit das auffälligste Ausrufezeichen der Vorbereitung. Trotzdem bleibt Vorsicht angebracht, weil Testtage nicht automatisch in Rennergebnisse übersetzt werden können. Das Potenzial für einen deutlichen Sprung ist aber klar erkennbar.
12. Maximilian Paul (Grasser Lamborghini)
Paul hat in der DTM schon gezeigt, dass er an guten Tagen überraschen kann. Für eine starke Gesamtplatzierung muss endlich Konstanz einkehren. Einzelne Highlights sind realistisch, eine echte Titelrolle derzeit eher nicht.
11. Matteo Cairoli (Emil Frey Ferrari)
Cairoli zählt zu den spannendsten Neuzugängen der Saison. Seine internationale GT-Klasse ist unbestritten, und Ferrari-Teams haben in der DTM zuletzt immer wieder gezeigt, dass sie vorne mitmischen können. Die Frage ist nicht, ob er Talent hat, sondern wie schnell er das DTM-Format komplett verinnerlicht.
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10. Luca Engstler (ABT Lamborghini)
Engstler ist einer der interessanteren Namen im erweiterten Favoritenkreis. Der Wechsel ins neue Lamborghini-Umfeld eröffnet Chancen, birgt aber auch Unsicherheit. Wenn sich ABT und das Auto schnell finden, kann Engstler deutlich weiter nach vorne rutschen als es diese Ausgangsposition vermuten lässt.
9. Ricardo Feller (Manthey Porsche)
Feller profitiert vom Manthey-Umfeld und bringt genug Qualität für regelmäßige Top 10-Ergebnisse mit. Die Kombination verspricht Stabilität und gute Punkteausbeute. Für eine ganz große Saison müsste er allerdings sofort auf Augenhöhe mit den absoluten Topfahrern einschlagen. Feller kann jagen, aber kann er auch führen?
8. Thierry Vermeulen (Emil Frey Ferrari)
Vermeulen hat sich zuletzt klar entwickelt und wirkt reifer als noch in früheren DTM-Jahren. Ferrari und Emil Frey bieten ein konkurrenzfähiges Umfeld, dazu kamen zuletzt positive Signale aus der Vorbereitung. Die Voraussetzungen für den nächsten Schritt sind da.
7. Mirko Bortolotti (Grasser Lamborghini)
Der Ex-Champion gehört allein wegen seiner Klasse und seiner Lamborghini-Erfahrung in die Spitzengruppe. Die größte offene Frage betrifft weniger den Fahrer als das Auto, weil der neue Lamborghini erst unter Rennbedingungen beweisen muss, wie stabil das Gesamtpaket wirklich ist. Gelingt das schnell, kann Bortolotti sofort ganz vorne mitfahren.
6. Marco Wittmann (Schubert BMW)
Wittmann bleibt auch 2026 ein Mann für die langen Strecken der Meisterschaft. Seine Ruhe, Erfahrung und Fehlerarmut machen ihn besonders wertvoll, wenn andere schwanken. Für ganz oben fehlt manchmal etwas der letzte Punch im Qualifying, für eine starke Saison ist er trotzdem jederzeit gut. Solange er beim Heimrennen am Norisring mal mehr Glück hat.
5. Jules Gounon (Winward Mercedes)
Gounon war einer der auffälligsten Fahrer des Tests in Spielberg und unterstrich seine hohe Grundgeschwindigkeit. Rein fahrerisch ist er ein Kandidat für deutlich mehr als nur das erweiterte Spitzenfeld. Noch fehlt ihm im Vergleich zu einigen direkten Konkurrenten etwas mehr DTM-Referenz über eine komplette Saison, das drückt ihn im Ranking minimal nach hinten.
4. Kelvin van der Linde (Schubert BMW)
Van der Linde ist einer der explosivsten Fahrer des Feldes. Mit BMW und Schubert steht ihm ein starkes Umfeld zur Verfügung, das grundsätzlich siegfähig ist. Entscheidend wird sein, ob das Paket schon in Spielberg konstant genug ist, um nicht nur einzelne Highlights, sondern eine Meisterschaftskampagne zu tragen. KVDL wirkt hoch motiviert und möchte endlich diesen Titel.
3. Maro Engel (Winward Mercedes)
Engel bleibt einer der verlässlichsten Maßstäbe im Feld. Seine Erfahrung, seine Rennintelligenz und die eingespielte Zusammenarbeit mit Mercedes machen ihn zu einem ganz heißen Kandidaten auf eine konstant starke Saison. Für den großen Wurf braucht es vielleicht etwas mehr Topspeed an den entscheidenden Wochenenden, aber aus dem Favoritenkreis ist der 40-Jährige nicht wegzudenken.
2. Thomas Preining (Manthey Porsche)
Preining bringt mit Manthey und Porsche eines der schlagkräftigsten Gesamtpakete an den Start. Beim Test in Spielberg zeigte er sofort Tempo, dazu kommt seine bekannte Aggressivität in Zweikämpfen und sein Gespür für große Wochenenden. Wenn Porsche das Auto von Beginn an sauber ins Arbeitsfenster bekommt, ist Preining ein realistischer Titelkandidat.
1. Lucas Auer (Landgraf Mercedes)
Auer geht als einer der komplettesten Fahrer ins Jahr. Der Österreicher bringt hohe DTM-Konstanz, Rennsieger-Qualität und ein stabiles Mercedes-Paket mit. Alles spricht dafür, dass er vom ersten Wochenende an im Titelkampf eine zentrale Rolle spielen kann.
So läuft der DTM-Auftakt in Spielberg
Vor dem Saisonstart verdichtet sich vieles auf einen Favoritenkreis aus Auer, Engel, Preining, Bortolotti, Gounon, Wittmann und van der Linde.
Besonders spannend wird, ob Ben Dörr seinen Testschwung mitnimmt und ob einer der Rookies sofort mehr als nur eine Nebenrolle spielt.
Der Saisonstart auf dem Red Bull Ring steigt vom 24. bis 26. April 2026 (live auf ProSieben und kostenlos streamen auf Joyn).
Die Rennen starten am Samstag und Sonntag jeweils um 13.30 Uhr.
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