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Formel 1 - Als Bahrain-Ersatz: Traditionsstrecke wohl vor Comeback

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von ran.de

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Videoclip • 01:12 Min


Die Formel 1 steht offenbar kurz davor, den ausgefallenen Bahrain-Grand-Prix nachzuholen. Im Oktober soll das Rennen auf einer altbekannten Traditionsstrecke stattfinden.

Die Formel 1 sucht seit Wochen nach einer Lösung für das im Frühjahr abgesagte Rennen in Bahrain. Nachdem eine Rückkehr an den ursprünglichen Austragungsort wegen des eskalierenden Nahost-Konflikts zwischen den USA und Iran zuletzt unrealistisch geworden war, soll als Ersatz nun eine Traditionsstrecke bereitstehen.

Wie unter anderem "Motorsport-Total" berichtet, soll das Rennen in Malaysia auf dem Sepang Circuit stattfinden. Demnach hat die malaysische Regierung bereits eine Machbarkeitsstudie gestartet, um kurzfristig ein Formel-1-Rennen auf die Beine zu stellen.

Als Termin ist das erste Oktober-Wochenende im Gespräch - jenes Zeitfenster zwischen den Rennen in Baku und Singapur, das ursprünglich für den Bahrain-Nachholtermin vorgesehen war. Die geografische Nähe des Sepang International Circuit zu Singapur macht die Strecke dabei zu einer naheliegenden Option.

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Formel 1 vertraglich an feste Rennanzahl gebunden

Auch der US-Sender "ESPN "hatte bereits berichtet, dass Malaysia als ernsthafter Kandidat gilt, sollte sich der Bahrain-Termin nicht retten lassen.

Die Formel 1 ist an insgesamt 22 Rennen pro Saison gebunden, weshalb auch Alternativen wie ein zweites Rennen in Las Vegas oder Singapur im Gespräch waren – beide Optionen galten wegen möglicher Beeinträchtigungen für Anwohner jedoch als problematisch.

Malaysias Jugend- und Sportminister Mohammed Taufiq Johari bestätigte, dass die Regierung bereits erste Informationen zu den Plänen erhalten habe.

Der letzte Formel-1-Auftritt in Malaysia liegt fast ein Jahrzehnt zurück: 2017 sicherte sich Max Verstappen in Kuala Lumpur den bislang letzten Sieg auf dem Sepang-Kurs.

Formel-1-Boss Stefano Domenicali hatte zuletzt eine Frist bis Mitte September gesetzt, um Klarheit über die zweite Saisonhälfte des Kalenders 2026 zu schaffen. Neben der Bahrain-Frage steht dabei auch die Zukunft der Saisonabschlussrennen in Katar und Abu Dhabi im Raum, die durch die anhaltende Lage im Nahen Osten ebenfalls unter Vorbehalt stehen.

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