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Formel 1

Formel 1: Antonelli dominiert und Verstappen kämpft - Power Ranking vor Ungarn-GP

Veröffentlicht:

von Anne Malin

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Formel 1: Hamiltons lockere Skateboard-Ankunft endet im Crash

Videoclip • 01:12 Min


Die Formel 1 blickt auf das letzte Rennwochenende vor der Sommerpause: ran zeigt das Power Ranking vor dem Großen Preis von Ungarn.

Der elfte Grand Prix der Saison markiert die Hälfte der Formel-1-Saison, sollte keines der ausgefallenen Rennen nachgeholt werden oder weitere GPs im Mittleren Osten abgesagt werden.

Am Hungaroring wollen gleich mehrere Teams neue Updates bringen. McLaren, Aston Martin und die Racing Bulls justieren an den Rennwagen nach, doch wie viel die Korrekturen tatsächlich bringen werden, wird sich zeigen.

Für unser Power Ranking zählt nicht nur der reine Punktestand, sondern vor allem der momentane Eindruck: Qualifying-Speed, Rennpace, Konstanz, Fehlerquote und die Frage, welcher Fahrer aktuell das meiste herausholt.

Das ran Power Ranking vor dem Großen Preis von Ungarn.

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22. Lance Stroll (Aston Martin Aramco)

WM-Platz: 22
Punkte: 0

Über Aston Martin und Lance Stroll wurde mittlerweile wohl alles gesagt, was es zu sagen gibt. Zwar bringt das Team in Ungarn das langersehnte B-Spec-Update für den AMR26, doch Rennleiter Mike Krack warnte: "Wir müssen erst einmal verstehen, wie dieses Upgrade funktioniert." Ob sich Stroll, als schwächerer und weniger erfahrener Aston-Martin-Pilot, von dem Upgrade viel versprechen kann, bleibt zweifelhaft. Der Kanadier hat bisher über die Hälfte aller Saisonrennen nicht einmal beendet.

21. Fernando Alonso (Aston Martin Aramco)

WM-Platz: 18
Punkte: 1


Seit seinem etwas glücklichen zehnten Platz im Fürstentum fällt Fernando Alonsos Leistungskurve wieder ab: In Spa kam der 44-Jährige als Letzter ins Ziel. Wie stark der Spanier vom Aston-Martin-Upgrade profitieren kann, wird das Rennen in Ungarn zeigen.

20. Sergio Perez (Cadillac Formula 1 Team)

WM-Platz: 21
Punkte: 0

Die beiden Cadillac-Fahrer geben sich die Saison gegenseitig nicht allzu viel. In Belgien zog Sergio Perez allerdings den Kürzeren und musste sein Rennen vorzeitig wegen eines Ausfalls der hinteren Innenradaufhängung beenden. Auch im Qualifying lag der Mexikaner hinter Valtteri Bottas.

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19. Valtteri Bottas (Cadillac Formula 1 Team)

WM-Platz: 20
Punkte: 0

Bei den jüngsten beiden Qualifyings war Valtteri Bottas jeweils der Beste der vier üblichen Verdächtigen am Tabellenende und in Spa schaffte er es vor Fernando Alonso ins Ziel. Viel mehr kann der Finne aus seinem Boliden aber vermutlich nicht rausholen.

18. Esteban Ocon (Haas F1 Team)

WM-Platz: 17
Punkte: 3

Seit dem für Haas-Verhältnisse gutem Saisonstart fällt Esteban Ocon weiter ab. In Spa kämpfte der Franzose vor allem mit der Geschwindigkeit auf den Geraden und lamentierte gegenüber dem französischen Fernsehsender "Canal+": "Nur das Auto von Ollie funktioniert so, wie es sollte. So ist es eben."

17. Alexander Albon (Williams Racing)

WM-Platz: 16
Punkte: 5

Williams hatte bereits in Silverstone kleinere Upgrades gebracht, doch diese bleiben bis dato wirkungslos. Alexander Albons Bilanz aus den vergangenen drei Rennen spiegelt das wider: P15, DNF, P17. Das gesamte Team um James Vowles hat sich anscheinend immer noch nicht von dem schlechten Start in die Saison erholt. Zur Erinnerung: Nach nicht bestandenen Crash-Tests ging der FW48 mit massivem Übergewicht in die ersten Rennen.

16. Carlos Sainz (Williams Racing)

WM-Platz: 15
Punkte: 6

Mit einem 17. Platz, einem DNF und einem 16. Platz steht Carlos Sainz nicht wirklich besser als sein Teamkollege da, doch der Spanier schlägt Albon seit vier GPs konstant im Qualifying. Und immerhin bleibt er weiterhin der Pilot mit den besten Reaktionszeiten beim Start.

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15. Nico Hülkenberg (Audi Revolut F1 Team)

WM-Platz: 19
Punkte: 0

Während Teamkollege Gabriel Bortoleto mittlerweile eine zweistellige Zahl an Punkten auf dem Konto hat, geht Nico Hülkenberg weiter leer aus. Wenn der Deutsche ein Rennen zu Ende fährt, mischt er zwar in der Regel in den Top 15 mit, aber der Durchbruch fehlt. Die zwei nicht selbstverschuldeten Ausfälle in den jüngsten vier Rennen sind auch keine hoffnungsbringende Bilanz.

14. Oliver Bearman (Haas F1 Team)

WM-Platz: 13
Punkte: 18

Nachdem Oliver Bearman in den ersten beiden Rennen bereits 17 Punkte für Haas einfuhr, war der Hype um den jungen Engländer groß. Doch seitdem folgte nur ein einziger weiterer Zähler in Kanada und dazu drei DNFs. In Belgien erklärte Bearman selbst, dass es einen "vier- oder fünffachen Schritt" bräuchte, um wieder in die Punkte fahren zu können.

13. Franco Colapinto (Alpine F1 Team)

WM-Platz: 12
Punkte: 19

Mit vier Punkten aus fünf Rennen schwächelt auch Franco Colapinto im Vergleich zum Saisonbeginn, doch in Spa bewies er mit einem Doppelüberholmanöver auf der Kemmel-Geraden Mut.

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12. Pierre Gasly (Alpine F1 Team)

WM-Platz: 9
Punkte: 42

Pierre Gasly befindet sich dank seines Podiumsplatzes in Monaco zwar in den Top 10 der Fahrerwertung, doch in den jüngsten drei Rennen holte er nur einen Punkt. Wenn die Formkurve so weitergeht, wird Liam Lawson ihm wohl schon bald den neunten Platz im WM-Klassement streitig machen.

11. Gabriel Bortoleto (Audi Revolut F1 Team)

WM-Platz: 14
Punkte: 10

Gabriel Bortoleto verzeichnete zwei achte Plätze in den vergangenen beiden Rennen und verpasste in den beiden Rennen davor auf Platz elf jeweils nur knapp die Punkte. "Ich finde, Gabi ist zweifellos sehr gut mit diesem Druck umgegangen", lobt auch Racing Director Allan McNish nach Spa.

10. Arvid Lindblad (Visa Cash App Racing Bulls)

WM-Platz: 11
Punkte: 22

Seit dem Update in Kanada ist VCARB definitiv "the best of the rest". Arvid Lindblad fährt bis dato eine stabile Rookie-Saison und schlug in Belgien Liam Lawson sowohl im Qualifying als auch im Rennen.

9. Liam Lawson (Visa Cash App Racing Bulls)

WM-Platz: 10
Punkte: 39

Nachdem Arvid Lindblad bereits vor einer Woche ein neues Chassis bekam, wird nun auch bei Liam Lawson nachgerüstet. Somit wird der Neuseeländer in puncto Fahrzeugleistung wieder auf Augenhöhe mit seinem Teamkollegen sein. Insgesamt fährt er bisher eine bessere Saison als sein Teamkollege.

Formel-1-Videos:


8. Oscar Piastri (McLaren Formula 1 Team)

WM-Platz: 6
Punkte: 92

Vor zwei Jahren feierte Oscar Piastri in Ungarn seinen ersten Karriersieg und vergangene Saison überquerte er keine Sekunde nach Lando Norris als Zweiter die Ziellinie. Eine Wiederholung dieser Erfolge ist dieses Wochenende aber eher unwahrscheinlich. Zwar verbaut das Weltmeister-Team einen neuen Unterboden sowie "weitere aerodynamische Teile" in beiden Rennwagen, doch Teamchef Andrea Stella bestätigte selbst, dass der McLaren dieses Jahr einfach nicht zu Piastris Fahrstil passt. Und das hat sich bisher auch gezeigt.

7. Isack Hadjar (Oracle Red Bull Racing)

WM-Platz: 8
Punkte: 60

In Belgien legte Isack Hadjar eine unglaubliche Aufholjagd hin. Nachdem der Franzose eine 30-Platz-Startstrafe kassierte, weil neue Teile im Auto verbaut wurden, kämpfte sich der zweite Red-Bull-Fahrer von Platz 21 auf Platz sechs vor. Hätte es weniger Safety-Car-Phasen gegeben, hätte das Ergebnis sogar noch besser ausfallen können. Und mit diesem Rennen untermauert er seine starke Form. Seit Kanada fährt er konstant in die Top sechs.

6. Lando Norris (McLaren Formula 1 Team)

WM-Platz: 5
Punkte: 103

Der amtierende Weltmeister zeigte in seiner Zweitheimat eine Saisonbestleistung im Qualifying, musste sich aufgrund einer Startstrafe aber ebenfalls in die Punkte kämpfen. Wenn das Auto und die Team-Strategie mit ihm kooperieren, kann Lando Norris beweisen, warum er Weltmeister ist. Diese Saison lässt ihn eines von beiden aber in der Regel im Stich.

5. George Russell (Mercedes-AMG PETRONAS)

WM-Platz: 3
Punkte: 154

In Belgien ging George Russell mal wieder leer aus und verlor sogar seinen zweiten Platz in der Fahrerwertung. Insgesamt fährt der Brite zwar eine gute Saison, aber steht trotzdem im Schatten seines 19-jährigen Teamkollegen Kimi Antonelli. "Mir ist auf der Geraden die Batterie ausgegangen. Das ganze Wochenende über war es einfach nur inakzeptabel", polterte Russell nach seinem sehr kurzen Rennen in Belgien. Bald wird ihn neben den technischen Problemen wohl auch der WM-Druck in Bedrängnis bringen.

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4. Max Verstappen (Oracle Red Bull Racing)

WM-Platz: 7
Punkte: 91

Max Verstappen kann einfach nie abgeschrieben werden. Während der RB22 den Niederländer weiterhin vor Probleme stellt, beweist der viermalige Weltmeister wieder, dass man immer mit ihm rechnen muss. Bei den jüngsten vier Rennen, die er zu Ende fahren konnte, stand er dreimal auf dem Podest.

3. Lewis Hamilton (Scuderia Ferrari)

WM-Platz: 2
Punkte: 159

Auf dem Papier kommt der Hungaroring den Eigenschaften des SF-26 stark entgegen. Durch die langsamen Kurven und wenigen Geraden sieht auch Teamchef Frederic Vasseur einen Vorteil für die Scuderia. Dazu kommen zwei Piloten in Top Form. Lewis Hamilton könnte auch Zweiter in diesem Ranking sein, würde er sich nicht durch den halben Strafenkatalog probieren: zu schnell in der Boxengasse, Frühstart, falsches Verhalten bei gelber Flagge, in Russells Boliden crashen – und einen Mechaniker überfahren.

2. Charles Leclerc (Scuderia Ferrari)

WM-Platz: 4
Punkte: 126

Nach zwei DNFs bei seinem Heimrennen in Monaco und in Barcelona beißt sich Charles Leclerc zurück in die Saison. Neben dem Vorteil für das Team ist der Monegasse zudem ein Meister auf technisch anspruchsvollen Rennstrecken wie dem Hungaroring. Sollte das Qualifying gut verlaufen, könnte Leclerc Antonelli auf jeden Fall Probleme bereiten.

1. Kimi Antonelli (Mercedes-AMG PETRONAS)

WM-Platz: 1
Punkte: 204

Kimi Antonelli hat sich in Belgien mit einem Sieg zurückgemeldet. Der Teenager ist und bleibt der absolute Favorit. Selbst nach dem unglücklichen Rennen in Silverstone überzeugte der Mercedes-Fahrer in Belgien wieder mit purem Talent und Ruhe hinter dem Steuer. "Egal, ob eine Session gut oder schlecht läuft: Bei Kimi sieht man da keinen Unterschied im Briefing. Es ist völlig kalkuliert", schwärmte Toto Wolff nach dem jüngsten Sieg seines Schützlings.

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