Formel 1
Formel 1: Kimi Antonelli dominiert, Ferrari strauchelt - Power Ranking vor Spanien-GP
Aktualisiert:
von Raman Rooprailran Mehr Sport
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Videoclip • 01:12 Min
Die Formel 1 blickt auf das erste Rennwochenende an der neuen Strecke in Madrid. ran zeigt das Power Ranking vor dem Großen Preis von Spanien.
Der 14. Grand Prix der Saison ist ein ganz Besonderer: Der Große Preis von Spanien wird auf der brandneuen Strecke in Madrid ausgetragen.
Der neue Austragungsort ist eine Mischung aus Stadtkurs und klassischer Rennstrecke. Er bietet sowohl High-Speed-Elemente als auch langsame Streckenabschnitte. Platz für Fehler gibt es kaum: Auf dem 5,4 Kilometer langen Kurs gibt es nur wenig Auslaufzaunen – ein Fehler kann schnell in einer Mauer enden.
Für unser Power Ranking zählt nicht nur der reine Punktestand, sondern vor allem der momentane Eindruck: Qualifying-Speed, Rennpace, Konstanz, Fehlerquote und die Frage, welcher Fahrer aktuell das meiste herausholt.
Das ran Power Ranking vor dem Großen Preis von Spanien.
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GT4: Sachsenring, Rennen 1 im Livestream
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22. Lance Stroll (Aston Martin Aramco)
WM-Platz: 21
Punkte: 0
Nachdem es für Aston Martin und Lance Stroll zwischenzeitlich bergauf ging, liefen die vergangenen beiden Rennen enttäuschend. Gerade in Monza fehlte dem Boliden auf der Geraden erheblicher Speed. Dazu beendete Stroll den Grand Prix sowohl in den Niederlanden als auch in Italien wegen technischer Probleme vorzeitig.
21. Valtteri Bottas (Cadillac Formula 1 Team)
WM-Platz: 22
Punkte: 0
Unverändertes Bild bei Valtteri Bottas: Immerhin beendete der Finne nach zwei DNFs infolge das Rennen in Italien - Platz 19 und sogar eine Runde Rückstand auf Teamkollege Sergio Perez waren aber dennoch eine schwache Vorstellung. Auch saisonübergreifend ist er Perez klar unterlegen: Kamen beide Fahrer ins Ziel, hatte Bottas bis auf den China-Grand-Prix (zweites Saisonrennen) immer das Nachsehen gegen den ehemaligen Red-Bull-Piloten.
20. Sergio Perez (Cadillac Formula 1 Team)
WM-Platz: 23
Punkte: 0
Es ist aber auch nicht so, als würde Sergio Perez im Cadillac um Punkte fahren. Der 36-Jährige holt zwar konstant mehr aus dem Paket raus als Valtteri Bottas, mehr als Platz 14 war aber nie drin. Vorwerfen kann sich der Mexikaner aber wenig, das neue Team aus den USA ist schlichtweg nicht konkurrenzfähig.
19. Fernando Alonso (Aston Martin Aramco)
WM-Platz: 19
Punkte: 3
Die Formkurve von Fernando Alonso zeigte bis zum vergangenen Wochenende ganz klar nach oben. In Ungarn war er im Mittelfeld unterwegs, in Zandvoort gab es sogar mit Platz neun und zwei Punkten das beste Resultat des Jahres. Doch auch Alonso litt in Monza an den Performance-Problemen des Aston Martin und musste seinen Boliden vorzeitig abstellen. Die spanische Rennfahr-Legende kann immer noch überzeugen, dafür muss aber sein Rennstall die Fehler abstellen.
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18. Esteban Ocon (Haas F1 Team)
WM-Platz: 18
Punkte: 3
Seit dem für Haas-Verhältnisse guten Saisonstart fällt Esteban Ocon weiter ab. Seit Wochen befindet sich der Franzose im Niemandsland, nachdem er in den Niederlanden noch ausschied, beendete er das Rennen in Monza auf Platz 16. Immerhin verkürzte er zuletzt den Rückstand auf seinen Teamkollegen Oliver Bearman.
17. Oliver Bearman (Haas F1 Team)
WM-Platz: 13
Punkte: 18
Das spricht aber eher gegen den jungen Briten. Platz 19 in Ungarn, DNF in Zandvoort und lediglich Platz 15 in Italien: Oliver Bearman, der zu Saisonbeginn massig Punkte sammelte und immer um welche fuhr, kommt mit dem aktuellen Paket nicht zurecht. Das liegt aber auch an seinem Team, das infolge der zahlreichen Upgrades im Saisonverlauf den Anschluss an die Konkurrenz verlor.
16. Carlos Sainz (Williams Racing)
WM-Platz: 16
Punkte: 6
Es bleibt eine frustrierende Saison für Carlos Sainz. Platz 13 in Italien war zwar das beste Ergebnis des Spaniers seit seinem ersten Heim-Grand-Prix in Barcelona (Platz 12), täuscht aber ein wenig darüber hinweg, dass er von Grid-Strafen seines Teamkollegen Alex Albon sowie von Liam Lawson profitierte, außerdem schied Charles Leclerc früh aus. Neben seinen enttäuschenden Resultaten fiel er zuletzt eher mit Unsportlichkeiten, wie der Behinderung von Oscar Piastri trotz blauer Flagge in Ungarn als mit starken Überholmanövern auf.
15. Alexander Albon (Williams Racing)
WM-Platz: 17
Punkte: 5
Alex Albon startete infolge neuer Teile am Auto in Monza von ganz hinten, dementsprechend war in dem Rennen nicht viel zu holen. Generell zeigt er ein ähnliches Niveau wie Carlos Sainz, fällt dabei aber seltener negativ auf und steht daher einen Platz über seinem Teamkollegen.
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14. Gabriel Bortoleto (Audi Revolut F1 Team)
WM-Platz: 14
Punkte: 10
Nachdem Gabriel Bortoleto im Vergleich zu seinem Teamkollegen Nico Hülkenberg den klar besseren Saisonstart erlebte, gab er zuletzt eine schwächere Figur als der Deutsche ab. Zuletzt verpasste der Brasilianer drei Mal in Folge die Punkte, immerhin beim Qualifying konnte er nach der Schlappe in Ungarn zurückschlagen. Aber im Rennen hat er noch Luft nach oben.
13. Nico Hülkenberg (Audi Revolut F1 Team)
WM-Platz: 15
Punkte: 6
Nachdem Nico Hülkenberg mit viel Pech und Problemen am Auto zu kämpfen hatte, konnte er die vergangenen vier Rennen allesamt beenden. Aber nicht nur das, in Ungarn und den Niederlanden punktete er erstmals. Der einzige deutsche Pilot hat zwar im Qualifying das Nachsehen gegen über Gabriel Bortoleto, überzeugt dafür im Rennen umso mehr.
12. Yuki Tsunoda (Visa Cash App Racing Bulls)
WM-Platz: 20
Punkte: 1
Yuki Tsunoda zeigte bei seiner Rückkehr in die Formel 1 ordentliche Leistungen. Gegen Teamkollege Arvid Lindblad kam er zwar nicht an, dafür holte er in Monza nach einem verkorksten Qualifying einen starken Punkt. Bei seinem Comeback in Zandvoort reichte es dafür noch knapp mit Platz elf nicht. Tsunoda bekommt auch in Madrid noch die Chance, sich zu beweisen, weil Isack Hadjar mit seiner Handverletzung weiter ausfällt. Bisher ist ihm das gelungen.
11. Franco Colapinto (Alpine F1 Team)
WM-Platz: 12
Punkte: 21
Franco Colapinto beendete das Renn-Wochenende in Italien mit gemischten Gefühlen. Der Argentinier profitierte zunächst vom starken Alpine-Paket und mischte nach einem starken Qualifying zu Beginn sogar kurzzeitig um das Podium mit. Doch nach dem Restart infolge des Leclerc-Crashs leistete sich der Youngster einen kostbaren Fehler, der ihn vom vierten auf den 15. Platz brachte. Von dort zeigte Colapinto aber eine starke Aufholjagd, die ihm letztlich zwei Punkte und Platz neun bescherte. Dabei unterstrich er mit mehreren Überholmanövern die starke Pace des Alpine.
10. Arvid Lindblad (Visa Cash App Racing Bulls)
WM-Platz: 11
Punkte: 29
Arvid Lindblad besticht vor allem mit Konstanz. Nachdem in den Niederlanden seine starke Punkte-Serie von sechs Rennen in Folge riss, schnappte sich der Rookie in Monza wieder vier Punkte. Der Racing-Bull-Pilot leistet sich wenig Fehler und überzeugt vor allem im Qualifying. Die vergangenen sechs Qualifikationen beendete Lindblad in den Top 10. So bewirbt er sich für mehr.
9. Liam Lawson (Oracle Red Bull Racing)
WM-Platz: 9
Punkte: 51
Das Rennen in Monza lief für Liam Lawson ernüchternd, was wenig mit ihm selbst zu tun hatte. Red Bull tauschte vor dem Rennen massig Teile aus, so startete der Neuseeländer von ganz hinten. Nach einer guten Startphase verhinderte ein Kontakt mit Nico Hülkenberg aber die Chance für Lawson, Punkte zu erzielen. Bei seinem ersten Rennen für Red Bull erreichte er aber immerhin Platz sieben. In Madrid bekommt er eine weitere Möglichkeit, sich im stärkeren Red Bull zu beweisen, ehe Isack Hadjar in Aserbaidschan wohl zurückkehren wird.
8. Pierre Gasly (Alpine F1 Team)
WM-Platz: 10
Punkte: 41
Pierre Gasly meldete sich nach einer kleinen Schwächeperiode beeindruckend zurück. In Monza holte er völlig überraschend seine erste Pole Position überhaupt. Auch wenn es letztlich nur für Platz sieben reichte, bewies der Franzose, dass er mit dem stark verbesserten Alpine-Paket mit den Top-Teams mithalten kann. Es bleibt abzuwarten, ob Alpine die starke Form in Madrid beibehalten kann.
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7. Oscar Piastri (McLaren Formula 1 Team)
WM-Platz: 7
Punkte: 116
Es ist ein frustrierendes Jahr für Oscar Piastri. Nachdem er in der vergangenen Saison den Titel auf den letzten Metern hergab, fährt der McLaren-Pilot dieses Jahr nur hinterher. Dabei machte seine Pace in Monza Mut, in der finalen Runde musste er Lando Norris dennoch passieren lassen. Immerhin schlug der Australier nach sechs Niederlagen in Folge seinen Teamkollen in Italien im Qualifying.
6. Charles Leclerc (Scuderia Ferrari)
WM-Platz: 5
Punkte: 155
Was ist bloß mit Charles Leclerc los? Seit dem Ungarn-Grand-Prix läuft es nicht mehr für den Monegassen, Leclerc schafft es nicht, das Potenzial des Autos voll auszuschöpfen. Hinzu kommen vermeidbare Fehler, in Monza hat ihm das schnell das Rennen gekostet. Es hilft nicht, dass der 28-Jährige immer wieder mit Teamkollege Lewis Hamilton auf der Strecke aneinander gerät – in den Niederlanden ignorierte er sogar seine Box und kostete so Hamilton wahrscheinlich das Podium. Leclerc muss auf der Strecke zeigen, dass er immer noch das zweitbeste Auto des Feldes fährt.
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5. Lewis Hamilton (Scuderia Ferrari)
WM-Platz: 3
Punkte: 191
Lewis Hamiltons zwischenzeitliche starke Serie mit drei Top-2-Platzierungen inklusive eines Sieges ist lange vergessen. Ohne Rennausfall überzeugt er als einziger Top-Fahrer zwar als Dauerbrenner, nichtsdestotrotz fehlten zuletzt die Resultate. Vier Rennen ohne Podiumsplatzierung ist für den eigentlich starken Ferrari zu wenig. Hamilton litt dabei auch des öfteren an strategischen Fehlern seines Teams.
4. Max Verstappen (Oracle Red Bull Racing)
WM-Platz: 6
Punkte: 127
Max Verstappen kann einfach nie abgeschrieben werden. Während der RB22 den Niederländer weiterhin vor Probleme stellt, beweist der viermalige Weltmeister wieder, dass man immer mit ihm rechnen muss. Fahrfehler wie in Zandvoort haben Seltenheitswert, in Monza hielt er als einziger Fahrer mit den überlegenen Mercedes-Piloten mit und erkämpfte sich letztlich mit starken Manövern das Podium.
3. George Russell (Mercedes-AMG PETRONAS)
WM-Platz: 2
Punkte: 201
Auch wenn George Russell sich zuletzt mit zwei Podiumsplatzierungen in Folge nach einer Schwächephase wieder stabilisierte, fehlt ihm aktuell das Fortune. In Monza kostete ihm das Virtual Safety Car die taktisch bessere Ausgangslage gegen Kimi Antonelli, wodurch er den Rennsieg an seinen Teamkollegen abgeben musste. Russell macht insgesamt zwar einen soliden Job – das reicht aber gerade nicht für ganz oben.
2. Lando Norris (McLaren Formula 1 Team)
WM-Platz: 4
Punkte: 171
Der amtierende Weltmeister gewann sowohl in Ungarn als auch in den Niederlanden souverän mit über zehn Sekunden Vorsprung. In Monza tat Lando Norris sich mit seinem Paket lange schwer, Platz vier war letztlich die maximale Ausbeute, die in Italien möglich war. Der Brite überzeugt regelmäßig mit starkem Speed im Qualifying und hat sich nach schwachem Saisonstart zurück in die WM gearbeitet, auch wenn die Titelverteidigung wohl nicht mehr machbar ist.
1. Kimi Antonelli (Mercedes-AMG PETRONAS)
WM-Platz: 1
Punkte: 267
Denn der Titel wird 2026 wohl nur über Kimi Antonelli laufen. Nachdem er ohnehin die Saison dominiert, zeigte der nun 20-Jährige bei seinem Heim-Rennen sein Meisterstück. Von Platz 19 fuhr der Italiener zum Sieg, mit seiner unfassbaren Pace konnte im Grunde niemand mithalten, auch wenn er von den Safety Cars profitierte. Antonelli fährt bereits das ganze Jahr in seiner eigenen Liga.
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