Formel 1
Formel 1: F1-Hammer! Aus von Traditionsstrecke beschlossen
LUSAIL CITY, QATAR - NOVEMBER 29: 6th placed sprint qualifier Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing reacts in parc ferme after Sprint Qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Qatar at Lusail International Circuit on November 29, 2024 in Lusail City, Qatar. (Photo by Mark Thompson/Getty Images)
Bild: Getty Images
Die Formel 1 wird sich trotz der laufenden Euphorie rund um Max Verstappen aus Zandvoort verabschieden.
Zwar wurde der im kommenden Jahr auslaufende Vertrag mit der Strecke in den Niederlanden noch einmal verlängert, allerdings nur um ein Jahr. Damit wird 2026 der vorerst letzte Große Preis der Niederlande stattfinden.
Die Formel 1 war 2021 nach 36 Jahren wieder an den Dünenkurs zurückgekehrt, der umfangreich modernisiert worden war und vor allem mit den beiden Steilkurven auf sich aufmerksam machte, die im Formel-1-Kalender einzigartig sind.
Ursprünglich hatte man einen Vertrag über drei Jahre unterzeichnet, der jedoch Ende 2022 um weitere zwei Jahre bis 2025 verlängert wurde. Nun folgt eine finale Verlängerung um eine Saison, bevor Zandvoort seinen Platz im Kalender freiräumt.
Gerüchte um die Zukunft des Grand Prix gab es schon länger. In den vergangenen Monaten hatten die Organisatoren und die Formel-1-Bosse immer wieder Gespräche geführt. Eine mögliche Option war eine Rotation mit dem Rennen in Belgien, sodass die beiden Rennen abwechselnd im Kalender sein sollten - ein solches Prinzip strebt Formel-1-Boss Stefano Domenicali für die Zukunft an.
Das Wichtigste in Kürze
Zandvoort: Finanzierung ein Problem
Allerdings scheinen die Verantwortlichen diesen Weg nicht gehen zu wollen, sodass man sich lieber komplett aus der Königsklasse verabschiedet.
Ein großes Problem ist dabei auch die Finanzierung, die nicht von der Regierung unterstützt wird, sondern aus privater Hand erfolgt. Die Regierung hat die Situation laut Streckenchef Robert van Overdijk zuletzt sogar erschwert, weil man eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Eventtickets plant. Für Zandvoort wäre es daher noch schwieriger die Formel 1 zu stemmen.
Damit verliert die Formel 1 ein weiteres Europarennen, muss aber ohnehin etwas Platz im Kalender schaffen, da viele Strecken bereits langfristige Verträge besitzen - zwölf aktuelle Strecken sind bis mindestens 2030 gebunden - und mit Madrid bereits ein neues Rennen ab 2026 aufgenommen werden wird.
Allerdings verliert man damit auch einen einzigartigen Event, der durch die niederländischen Fans, die die ganzen Tribünen in Orange tauchen, zu den atmosphärisch besten im gesamten Kalender zählt.
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