Formel 1
Formel 1: Marko schwärmt von Max Verstappen - "Einer der ganz Großen, wenn nicht der Größte"
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von ran.deran Mehr Sport
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Videoclip • 01:01 Min
Vor Beginn der neuen Formel-1-Saison lobt Ex-Red-Bull-Motorsportkonsulent Max Verstappen. Auch sein Rückzug von dem Rennstall thematisiert er.
Am kommenden Sonntag beginnt mit dem Großen Preis von Australien (ab 05:00 Uhr im Liveticker) in Melbourne die neue Formel-1-Saison.
Nach der Enttäuschung in der vergangenen Saison, als McLaren-Pilot Lando Norris sich den Titel sichern konnte, ist Red-Bull-Fahrer Max Verstappen hoch motiviert, seinen vier WM-Titeln einen weiteren hinzuzufügen.
Ex-Red-Bull-Motorsportkonsulent Dr. Helmut Marko ist überzeugt davon, dass der Niederländer, der sich nach Meinung des 82-Jährigen stetig weiterentwickelt hat, auch im kommenden Jahr wieder brillieren wird.
"Ich sehe noch kein Ende seiner Fähigkeiten, seines unglaublichen Fahrkönnens und seines technischen Gespürs. Wenn das nötige Auto zur Verfügung steht, wird er noch einige WM-Titel einfahren", sagte Marko im Interview mit "Sport1".
Marko: Verstappen braucht keine Führung mehr
"Max ist inzwischen Vater, hat Katzen, Hunde, ein ausgeglichenes Leben – und ist ganz klar einer der ganz Großen im Motorsport, wenn nicht der Größte. Aber er hat sich so entwickelt, dass er keine Führung mehr braucht", so Marko.
Schon deshalb wäre es nach Meinung des Österreichers "vermessen, wenn ich da noch etwas anbringen würde".
Marko hatte nach der vergangenen Saison im Alter von 82 Jahren Red Bull auf eigenen Wunsch verlassen, obwohl er für 2026 noch einen gültigen Vertrag hatte.
Marko vermisst Formel-1-Zirkus nicht
Schon seit geraumer Zeit hatte sich Marko Gedanken gemacht, dass ein möglicher fünfter Titel von Verstappen "ein guter Anlass" gewesen wäre, um sich zurückzuziehen.
"Nach einigen Überlegungen bin ich dann zum Schluss gekommen: Auch dass wir ihn nicht gewonnen haben, ist ein Grund, abzutreten", so der ehemalige Rennfahrer.
Der Grund: „Max ist inzwischen zu so einer Persönlichkeit geworden, dass er keine Ratschläge mehr braucht – er führt eher schon ein Team. Das Team hat sich nach der Sommerpause, nach der Verabschiedung von Horner, sehr gut entwickelt."
Und weiter: "Ich sehe alles in guten Händen und genieße allein schon den Gedanken, dass ich nicht im Februar oder März nach Australien fliegen muss. Ich richte mir das jetzt fernsehmäßig so ein, dass ich alle Informationen habe, die ich gewohnt bin – denn ohne Sektorzeiten und solche Dinge ist es schwer zu lesen."
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