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Formel 1: Red Bull wird in der Pause "kein Wunder" erleben

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von ran

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Formel 1: Fans unzufrieden bei Antonelli-Sieg in Suzuka

Videoclip • 02:01 Min


Während der Formel-1-Zwangspause im April werden alle Rennställe der Königsklasse weiter an ihren Autos schrauben. Red-Bull-Chef Laurent Mekies ist sich zwar sicher, dass es Fortschritt geben wird, glaubt aber an keine "Wunder".

Erst Anfang Mai geht die Königsklasse des Motorsports in Miami wieder an den Start. Bis dahin haben alle Teams Zeit, an ihren Defiziten zu arbeiten und ein Upgrade vorzubereiten.

Der Saisonstart von Red Bull verlief definitiv nicht, wie man sich das in Milton Keynes vorgestellt hatte. Gegenwärtig belegt das Team von Max Verstappen in der Konstrukteurswertung nur Platz sechs und das auch nur mit zwei Punkten Vorsprung auf das Schwesterteam Racing Bulls.

Im Interview mit "Sky" gab Mekies jetzt seine Einschätzung zum zu erwartenden Stand beim Wiederstart der Saison.

Red Bull: Probleme bei den Kurven

Mekies erklärte, dass es zwei Hauptprobleme bei dem RB22 gäbe. Zum einen fehle im Vergleich zu der Konkurrenz einfach die Performance des Autos.

"Andererseits gibt es Faktoren und Einschränkungen, die uns daran hindern, unser Potenzial voll auszuschöpfen", führte der 48-Jährige aus.

Max Verstappen und Isack Hadjar können also selbst die vorhandene Leistung des Rennautos nicht vollständig nutzen. "Es gibt einen Bereich, in dem wir bei bestimmten Kurvengeschwindigkeiten und Kurvenbedingungen etwas an Performance einbüßen, verglichen mit dem, was unser Paket eigentlich leisten sollte. Daran müssen wir also arbeiten."

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Verstappen nur knapp in den Top 10

Diese Probleme spiegeln sich eindeutig in den bisherigen Ergebnissen des Rennstalles wider. Zwar sieht Mekies sein Team noch als viertstärkste Kraft, aber in der offiziellen Wertung muss sich Red Bull hinter Haas und Alpine auf Rang sechs einordnen.

Verstappen und Hadjar belegen in der Fahrwertung jeweils den neunten und zwölften Platz.

Das sieht auch der Horner-Nachfolger. "Wir sind definitiv der Meinung, dass wir in China einen Rückschritt gemacht haben. Und das messen wir nicht nur an den Topteams, sondern auch am Mittelfeld, das näher an uns herangerückt ist", gestand er.

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Hadjar: "Auto ist schwer zu fahren und dazu noch langsam"

Verstappen betonte ebenfalls, dass er bisher keine Fortschritte bei den Boliden gemerkt habe. Zwar sei es seit dem Saisonstart in Melbourne das Auto nicht schlechter geworden, aber andere Teams hätten Fortschritte gemacht. In Australien wirkte McLaren zum Beispiel noch auf Augenhöhe und in China war der Vergleich schwer möglich, da weder Norris noch Piastri antreten konnten. Doch mittlerweile sei auch das Papaya-Team weit außerhalb der Reichweite.

"Das alte Auto war zwar schwer zu fahren, aber es war schnell. Unser jetziges Auto ist schwer zu fahren und dazu noch langsam", fasste Hadjar zusammen.

So soll das allerdings laut Teamchef nicht mehr lange bleiben: "Wir sind zuversichtlich, dass wir diese Pause nutzen werden, um einen großen Schritt nach vorne zu machen."

Das Team werde sich intensiv mit den gesammelten Daten auseinandersetzen und besonders an dem Chassis arbeiten. "Heißt das, dass man nach Miami kommt und dann wie durch ein Wunder alle Probleme gelöst hat? „Nein", stellte Mekies allerdings klar.

"Ich glaube nicht, dass wir ein Wunder erwarten sollten, was das Schließen der Lücke angeht, denn der Rückstand ist beträchtlich", betont er. Zumal auch die anderen Teams die Pause bis Miami nutzen wollen, um weitere Verbesserungen zu erzielen.

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