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Formel 1

Max Verstappen denkt an Rücktritt - Red-Bull-Teamchef Mekies reagiert

Veröffentlicht:

von Luis Woppmann

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Videoclip • 02:01 Min


Max Verstappen äußerte zuletzt Gedanken in Sachen Rücktritt. Nun reagiert Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies auf die Aussagen.

Max Verstappen hat derzeit keinen Spaß an der Formel 1. Seit Wochen kritisiert er in Interviews die neuen Regelungen, die zu Beginn dieser Saison in Kraft getreten sind. In der Fahrerwertung befindet sich der Niederländer mit zwölf Punkten gerade einmal auf dem neunten Platz - hinter Pierre Gasly und Oliver Bearman.

Nach dem Rennen in Japan sagte er: "Die Art und Weise, wie man hier fahren muss, ist nicht schön. Das ist wirklich das Gegenteil von Fahrspaß. Und irgendwann ist es einfach nicht mehr das, was ich machen will." Er überlege, ob er statt ständigen Reisen seine Zeit nicht lieber mit Freundin Kelly, Tochter Lily und Stieftochter Penelope verbringen sollte.

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Mekies: "Wir sind abgeschlagener Vierter. Das ist die Realität."

Jetzt meldet sich Teamchef Laurent Mekies zu den Aussagen des 28-Jährigen. zu Wort "Wir führen keinerlei Gespräche über so etwas", kommentierte der Nachfolger von Christian Horner die Spekulationen um einen Verstappen-Rücktritt aus der Formel 1 in einer Medienrunde.

Und weiter: "Wenn wir ihm ein Auto geben, mit dem er etwas bewegen und den Unterschied machen kann, wird er auch ein glücklicherer Max sein. Den Wagen schneller zu machen, das ist zu 100 Prozent unser aktuelles Gesprächsthema."

Aber auch Mekies weiß, dass die Lage für den Niederländer und Red Bull aktuell alles andere als rosig ist: "Was den Abstand zur Konkurrenz angeht, sah es in Japan nicht viel anders aus als in Melbourne: eine Sekunde zum Besten, eine halbe Sekunde zum besten Ferrari. Aber jetzt ist McLaren auf demselben Niveau. Wir sind also abgeschlagener Vierter. Das ist die Realität."

Dennoch sei man optimistisch, "Max etwas zu geben, womit er richtig angreifen kann." So kündigte er an: "Ich behaupte nicht, dass dies nur an der Abstimmung liegt. Ich sage lediglich, dass es gewisse Aspekte gibt, mit welchen wir bei diesem Auto ringen und das zu unserem grundsätzlichen Leistungsdefizit beiträgt. Doch solch komplexe Probleme zu lösen, gehört zu unserem Kerngeschäft."

Dafür hat man bei Red Bull nach der Absage der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien bis Anfang Mai Zeit. Dann geht es in die USA. In Miami wird sich zeigen, ob Mekies und sein Team den Abstand zur Konkurrenz verringern konnten.

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