Motorsport
Mick Schumacher hadert noch im IndyCar: "Deutlich anstrengender"
Veröffentlicht:
von SIDran Mehr Sport
Formel 1: Lewis Hamilton und Kim Kardashian driften in die Liebe
Videoclip • 01:01 Min
Der frühere Formel-1-Pilot Mick Schumacher hat zwei Monate nach seiner Premiere in der IndyCar Series noch immer mit der Umstellung zu kämpfen.
"Die Aufhängung ist so stabil, dass es einem das Lenkrad oft aus den Händen reißt, wenn man nicht rechtzeitig loslässt", sagte der 27-Jährige im Interview mit "RTL/ntv", er stecke noch immer in der Umgewöhnungsphase.
Es ist "nicht unbedingt schwieriger, aber deutlich anstrengender", beschrieb der Sohn von Rennfahrlegende Michael Schumacher die Unterschiede zwischen einem IndyCar und einem Formel-1-Wagen: "Das Auto hat keine Servolenkung, daher ist es sehr mechanisch und vermittelt eine direkte Übersetzung der Fahrweise. Es ist ein schönes Gefühl, weil man direkt spürt, was das Auto macht".
In der Formel 1 wäre die körperliche Belastung ohne Servolenkung zu hoch, erklärt Schumacher: "Im IndyCar ist es so, dass man weniger Nackenbelastung hat, dafür aber deutlich mehr im Oberkörper arbeitet. Man muss das Lenkrad einfach wesentlich fester halten." Die Robustheit der IndyCars berge aber auch eine hohe Verletzungsgefahr. Dementsprechend gebe es auch eine hohe Anzahl an gebrochenen Handgelenken. "Für mich ist es deshalb sehr wichtig, im richtigen Moment die Hände vom Lenkrad zu nehmen."
Angst, in der Serie um die US-amerikanische Meisterschaft mitzufahren, hat der erste deutsche IndyCar-Pilot seit 21 Jahren aber nicht. Die Serie gilt aufgrund der Geschwindigkeiten von bis zu 360 km/h als deutlich gefährlicher als die Formel 1. Er müsse sich nur noch an die Neuheiten gewöhnen, sagte Schumacher: "Wenn ich Angst hätte, wäre ich im falschen Sport. Es geht eher um Respekt und dieser ist derselbe. Das gesamte Umfeld ist anders, die Rennstrecken sind neu für mich. Die ersten Monate waren daher sehr lehrreich und ich hoffe, dass die Resultate dann auch dementsprechend bald kommen werden".
Mehr Videos
Mick Schumacher: Europa fehlt ihm
In den bislang fünf Saisonrennen seit Anfang März, die zum Teil im Oval gefahren werden, hatte er lediglich Platzierungen jenseits der Top-15 erreicht.
Auch in der neuen Heimat fühlt sich der ehemalige Formel-1-Pilot noch nicht hundertprozentig wohl. "Amerika ist aktuell der Ort, an dem ich meine Arbeit habe und Rennen fahren kann. Deshalb muss ich auch hierbleiben", erklärte Schumacher. Trotzdem fehle ihm Europa: "Die USA sind ganz anders: sehr groß, weite Distanzen, man ist viel unterwegs. Ich meine, ich könnte aus der Schweiz innerhalb von zwei Stunden in Deutschland sein. Hier müsste ich jetzt elf Stunden im Flieger sitzen."
Mehr News

DTM live auf ProSieben, Joyn und ran.joyn.de
DTM 2026 Saison live: Termine, Übertragungen, Fahrer live im Free-TV auf ProSieben und Joyn-Livestream

Formel 1
Auf ungewohntem Terrain: Vettel knackt magische Marke!

Formel 1 2026
Formel 1: USA Grand Prix live im TV, Livestream und Ticker - wer zeigt das Rennen in Miami?
Formel-1-Saison 2026
Formel 1 2026 live: Regeln, Teams und Fahrer - alle Infos zu den Grands Prix und TV-Übertragungen

Verstappen mit heftigem Rallye-Crash

Motorsport
DTM: Preining siegt bei wildem Saisonauftakt in Spielberg


