Olympische Winterspiele
Nach Olympia-Geständnis: Biathlet Sturla Holm Laegreid leidet weiter unter seinem Seitensprung
Veröffentlicht:
von ran.deran Olympia
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Videoclip • 01:42 Min
Dieses Interview ging um die Welt: Nachdem der norwegische Biathlet bei den Olympischen Winterspielen Bronze gewonnen hatte, gestand er hoch emotional seine Untreue. Die Nachwehen dieses Geständnisses spüre er noch jetzt.
Der siebenmalige Weltmeister Sturla Holm Laegreid hatte nach dem Einzelwettbewerb öffentlich seinen "größten Fehler" gestanden - in der Hoffnung, "die Liebe meines Lebens" zurückzugewinnen.
Seine Ex-Freundin, die anonym bleiben möchte, war allerdings nicht glücklich darüber, dass sie ungewollt in die Öffentlichkeit gezogen wurde. „Ich habe mir diese Position (in der Öffentlichkeit, Anm. d. Red.) nicht ausgesucht, und es schmerzt mich. Wir hatten Kontakt, und er kennt meine Meinung dazu", sagte sie der norwegischen Zeitung "VG".
Laegreid stand genau deswegen öffentlich in der Kritik und entschuldigte sich später: "Was ich getan habe, habe ich nicht gut genug durchdacht. Ich habe mich bei allen entschuldigt, die hineingezogen wurden."
Laegreid: "Es war schwierig zu essen und zu schlafen"
Gegenüber dem norwegischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk "NRK" erzählte der Biathlet nun, dass das Geständnis immer noch spürbare Folgen hat. Er habe mehrere Kilo abgenommen: "Es war schwierig, zu essen und zu schlafen, deshalb bin ich dünner geworden, als ich eigentlich sein sollte."
Seit seiner Rückkehr aus Italien fokussiere er sich darauf, zuzunehmen und sich auf die anstehenden Wettkämpfe vorzubereiten.
"Ich glaube, jeder, der etwas Ähnliches erlebt hat, kann das nachvollziehen. Es kam zu einer körperlichen Reaktion, so ist es nun mal, es gehört einfach dazu", erzählte er weiter. Trotzdem sieht er die Olympische Winterspiele und seine Leistung im Nachhinein positiv: "Es lief überraschend gut, ich bin schnell Ski gelaufen. Es zeigt einfach, dass es nicht immer unbedingt perfekt sein muss."
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