Olympische Winterspiele in Italien
Olympia 2026: Preuß verpasst Medaille bei Kirkeeide-Sieg im Biathlon-Sprint
Veröffentlicht:
von SIDran Olympia
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Videoclip • 02:00 Min
Die deutschen Biathleten warten bei Olympia 2026 weiter auf ihre erste Einzel-Medaille. Beim Sprint der Frauen landet Franziska Preuß in den Top 10, verpasst aber das Podium. Gold geht nach Norwegen.
Biathletin Franziska Preuß hat bei den Olympischen Winterspielen im Sprint erneut die erhoffte Einzelmedaille verpasst. Die 31-Jährige leistete sich im Rennen über 7,5 km stehend einen Fehler und musste sich beim Überraschungssieg von Maren Kirkeeide aus Norwegen mit Rang sieben begnügen.
Die Gesamtweltcupsiegerin liegt vor der Verfolgung am Sonntag (14:45 Uhr) über 10 km allerdings in Lauerstellung. Im Einzel war Verfolgungs-Weltmeisterin Preuß, die mit der deutschen Mixed-Staffel in Mailand und Cortina Bronze gewonnen hatte, Zehnte geworden.
Gold im Sprint ging an die in den Rennen zuvor enttäuschende Kirkeeide, die nach fehlerfreier Schießleistung im Schlussspurt noch die Französin Oceane Michelon (0/+3,8 Sekunden) verdrängte. Bronze holte sich deren Teamkollegin Lou Jeanmonnot (1/+23,7). Preuß lag 1:00,1 Minuten zurück.
Biathlon bei Olympia: Voigt verpasst Top 10
Vanessa Voigt, undankbare Vierte im Einzel, blieb fehlerfrei, war aber läuferisch nicht gut genug. Sie kam auf Rang zwölf. Julia Tannheimer leistete sich bei ihrer Olympia-Premiere liegend zwei Fehler (+1:32,3) und wurde 19. Selina Grotian enttäuschte mit drei Fehlern (2:22,6) und kam erneut nicht unter die ersten 50. Sie war kurzfristig für Janina Hettich-Walz eingesprungen. Die 29-Jährige, immerhin Achte im Einzel, musste wegen Magenproblemen passen und fehlt damit auch im Verfolger.
Die deutschen Männer haben nach einem durchwachsenen Sprint in der Verfolgung über 12,5 km am Sonntag (11.15 Uhr/ZDF und Eurosport) kaum noch Chancen. Philipp Horn geht als Zehnter und bester DSV-Athlet mit schon über einer Minute Rückstand ins Rennen. David Zobel, Justus Strelow und Philipp Nawrath liegen noch weiter zurück.
"Das Paket ist sehr groß", sagte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling. Man könne sich aber "ein bisschen Selbstvertrauen zurückholen", um dann nächste Woche in der Staffel "anzugreifen".
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