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French Open

French Open: Novak Djokovic kritisiert fehlende Hitze-Regelung

Aktualisiert:

von Oliver Jensen

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Im Spiel: Tennis-Superstar trägt Schmuck für 86.000 Euro

Videoclip • 01:23 Min • Ab 12


Die hohen Temperaturen machen den Tennis-Stars bei den French Open zu schaffen. Novak Djokovic schlägt daher vor, genauso wie bei den Australian Open eine Unterbrechung bei extremer Hitze einzulegen.

Die Tennis-Stars leiden bei den French Open unter der starken Hitze in Paris. Temperaturen von bis zu 35 Grad Celsius wurden bereits erreicht.

Die Hitze führte teilweise zu erschreckenden Szenen: Der Tscheche Jakub Mensik brach am Mittwoch nach seinem Fünf-Satz-Sieg gegen Mariano Navone auf dem Platz zusammen.

Der 20-Jährige blieb dabei regungslos auf dem roten Sand liegen. Mehrere Minuten vergingen, bis er mit Hilfe der Betreuer den Platz verlassen konnte.

Später lieferte Mensik die Erkärung: "Unglücklicherweise konnte ich zu Beginn des vierten Satzes meinem Körper keine Elektrolyte mehr zuführen. Ich habe aufgehört zu trinken und das war die Ursache für die Probleme."

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Novak Djokovic: Spiele sind lang und "kräftezehrend"

Der Serbe Novak Djokovic litt ebenfalls bereits unter den hohen Temperaturen. Der 24-malige Grand-Slam-Sieger setzte sich zwar gegen den Franzosen Valentin Royer mit 6:3, 6:2, 6:7 (5:7), 6:3 durch, kritisierte aber dennoch die Bedingungen.

"Ich weiß nicht, ob ich zustimme, dass das ein 'relativ kurzes' Match war. Wenn man dreieinhalb Stunden auf Sand spielt, ist das lang und sehr kräftezehrend", sagte er im Interview nach dem Spiel.

Djokovic sei überrascht darüber, dass es bei den French Open keine klare Regelung für extreme Hitze gibt. "Ich dachte eigentlich, jedes Grand-Slam-Turnier hätte so eine Regel", so der Weltranglisten-Sechste.

Der Serbe verwies auf die Australian Open, bei denen Partien bei extremen Temperaturen unterbrochen werden. "Dort wurde schon ein, zwei oder sogar drei Stunden pausiert, bis der Hitzeindex wieder gesunken ist. Ehrlich gesagt finde ich das fair."

Jannik Sinner: Hitze nicht entscheidend für Einbruch

Auch Top-Favorit Jannik Sinner litt unter den Bedingungen, als er am Donnerstag völlig überraschend mit 6:3, 6:2, 5:7, 1:6, 1:6 gegen Juan Manuel Cerundolo verlor. Er schien das Spiel eigentlich im Griff zu haben, ehe er im 3. Satz beim Stand von 5:1 plötzlich körperlich nicht mehr konnte und komplett einbrach.

Allerdings erklärte die Nummer eins der Weltrangliste, dass die Hitze nicht die Hauptursache gewesen ist: "Bis Mitte des dritten Satzes habe ich großartig gespielt, dann konnte ich den Satz nicht ausservieren, weil mein Körper nicht mehr mitspielte. Das ist Sport. Mir wurde schwindlig, ich hatte nur wenig Energie. Ich fühlte mich schon heute Morgen, als ich aufgewacht bin, nicht wohl. Ich habe versucht, die Ballwechsel kurz zu halten."

Die Temperaturen wären nicht entscheidend gewesen: "Es war warm, aber nicht verrückt warm. Das hatte nichts mit der Hitze zur tun. Es war zum Spielen ok."

Dennoch bleibt die derzeitige Hitze in Paris ein großes Thema. Die Temperaturen sollen auch am Freitag und Samstag weiter hoch bleiben, bis es am Sonntag wieder etwas kühler werden soll.

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