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Tennis-Star wütend

Alexander Zverev "behandelt wie ein Stück Dreck" - Grand-Slam-Champion verteidigt Deutschen

Aktualisiert:

von Julian Bachmann

ran Mehr Sport

Alexander Zverev feiert Grand-Slam-Titel in Pariser Nachtclub

Videoclip • 01:15 Min


Während der Jubel um Alexander Zverevs French-Open-Sieg leiser wird, werden die kritischen Stimmen im Netz lauter. Nun meldet sich ein ehemaliger Grand-Slam-Champion zu Wort und nimmt den Deutschen überraschend in Schutz.

Inzwischen übernehmen die kritischen Stimmen rund um den French-Open-Erfolg von Alexander Zverev das Internet.

Er habe keinen der Topspieler geschlagen, sei immer noch unsympathisch ... diese negative Stimmung sorgt für Ärger bei Andy Roddick. In seinem Podcast "Served" stellt der ehemalige Grand-Slam-Champion zunächst klar, dass man aus bestimmten Gründen neben des Platzes nicht unbedingt Fan von Zverev sein muss.

"Aber es gibt Leute in verschiedenen Podcasts, die über ihn sprechen, als wäre er kein großartiger Spieler. Und das macht mich wütend", sagt Roddick.

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Alexander Zverev? "Wir sprechen von 24 Einzeltiteln"

Zverevs bisherige Erfolge sprechen für sich: 24 Einzeltitel, olympisches Einzelgold und zweimal die ATP-Finals. Während Roger Federer nie das olympische Einzelgold bejubeln durfte, verpasste Nadal die ATP-Finals. Zverev hingegen schaffte beides. Und obendrauf nun der langersehnte Grand-Slam-Titel.

Den Grund für das Untergehen von Zverevs Erfolgen sieht Roddick in der Zeit, zu er spielt. Neben Superstars wie Jannik Sinner und Carlos Alcaraz gehe der 29-Jährige zu unrecht unter: "Nur weil Carlos und Jannik so gut sind, sollten wir nicht an den Punkt kommen, an dem jeder andere behandelt wird wie ein Stück Dreck."

"Hinter Sinner und Alcaraz ist er immer dieser nächste Mann. Zu behaupten, er sei nicht so gut, ist gegenüber jedem Tennisspieler auf der Welt beleidigend", fügt Roddick hinzu.

Auch interessant: Alexander Zverev gewinnt French Open: Darum war Freundin Sophia Thomalla nicht anwesend

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Mit Rückenwind ins nächste Turnier

Auf den Grand-Slam-Titel hat Zverev lange gewartet. Zeit diesen ausgiebig zu feiern, hat er jedoch nicht. Denn nun beginnt die Vorbereitung für das nächste Turnier.

Das ATP-Turnier in Halle/Westfalen steht als nächstes auf dem Plan des Weltranglisten Dritten.

Auch interessant: "Dämonen besiegt": Die Pressestimmen zum Zverev-Coup UND: Zverev-Triumph: Das sind alle deutschen Grand-Slam-Sieger. Mehr Infos: Nach Debatte: So viel würde Alexander Zverev bei Wimbledon-Sieg an Preisgeld verdienen

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