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Wimbledon - Alexander Zverev: So sieht der Turnierbaum beim Rasen-Grand-Slam 2026 aus
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von Dominik Hagerran Mehr Sport
Tennis: Müller feiert Zverevs Grand-Slam-Titel
Videoclip • 01:05 Min
Wie weit geht die Reise für Alexander Zverev beim prestigeträchtigen Rasenturnier in Wimbledon? Wir zeigen den möglichen Weg ins Finale.
Der Knoten bei Alexander Zverev ist in Paris geplatzt. Das deutsche Tennis-Ass konnte sich bei den French Open seinen sehnsüchtig erwarteten ersten Grand-Slam-Titel sichern.
Nun möchte der Deutsche endlich auch in Wimbledon um den wichtigsten Rasen-Titel der Tennis-Welt mitspielen. Zwar stand Zverev beim Turnier in London schon mehrmals im Achtelfinale, jedoch schaffte er bislang nie den Sprung in die Runde der letzten Acht.
Die Vorzeichen stehen besser als in den Jahren zuvor, doch noch ist Zverev den Beweis schuldig geblieben, auf Rasen die ganz großen Matches gewinnen zu können.
Hinzu kommt: Der Turnierbaum meint es nicht sonderlich gut mit dem 29-Jährigen. Auf dem Weg bis zu einem möglichen Finaleinzug muss Zverev einige Hindernisse aus dem Weg räumen - möglicherweise auch seinen absoluten Angstgegner.
Wir skizzieren den Zverev-Weg ins Finale, sollte sich stets der jeweils Ranglisten-Höhere durchsetzen. Zverev selbst ist aufgrund der Absage von Carlos Alcaraz wie bereits bei den French Open an Position zwei gesetzt.
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1. Runde
Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 2) – Alexander Blockx (Belgien/ Nr. 37) 6:4, 6:7 (8:10), 7:6 (7:5), 7:6 (7:0)
Bereits in der 1. Runde hat Alexander Zverev eine vergleichsweise schwere Aufgabe gemeistert. Der 21 Jahre alte Alexander Blockx ist ein großes Talent und hat bereits das Junioren-Einzel bei den Australian Open gewonnen.
Im Erwachsenen-Bereich kommt er auf fünf Turniersiege bei Challenger-Turnieren und eine Finalteilname auf ATP-Ebene. Seine größten Erfolge feierte er allerdings auf Hartplatz. Auf Rasen ist er ein unbeschriebenes Blatt.
2. Runde
Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 2) – Valentin Royer (Frankreich/Nr. 75)
In Runde zwei würde entweder ein Qualifikant oder der Franzose Valentin Royer warten. Der 25-Jährige ist eigentlich ein Sandplatz-Spezialist und hat auf diesem Belag drei Challenger-Turniere gewonnen.
Grundsätzlich sollte Royer - sollte dieser überhaupt Runde zwei erreichen - keine ganz so schwere Prüfung für Zverev werden.
3. Runde
Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 2) – Corentin Moutet (Frankreich)
In Runde drei dürfte es für Zverev dann gegen Corentin Moutet gegen. Vor Turnierstart sahen viele Matteo Arnaldi in diese Runde als Zverev-Gegner. Der Wimbledon-Halbfinalist musste jedoch schin nach der 1. Runde die Segel streichen.
Achtelfinale
Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 2) – Jiri Lehecka (Tschechien/Nr. 14)
Der 24 Jahre alte Tscheche schickt sich an, erstmals so richtig weit bei einem Grand-Slam-Turnier zu kommen. Mit jeweils zwei Viertel- und Achtelfinalteilnahmen konnte Lehecka schon oben anklopfen. Zudem hat er bereits zwei ATP-Turniere gewonnen.
Zverev und Lehecka trafen im Jahr 2023 zweimal aufeinander, wovon beide jeweils eine Partie für sich entscheiden konnten. Der Tscheche ist ein Allrounder, der durchaus auch auf Rasen Akzente setzen kann.
Viertelfinale
Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 2) – Taylor Fritz (USA/Nr. 6)
Taylor Fritz ist neben Jannik Sinner der Angstgegner schlechthin für Zverev. Der US-Amerikaner führt im direkten Vergleich deutlich mit 10:5. Zverev konnte keines der letzten sieben Partien für sich entscheiden. Auf Rasen spricht die Bilanz auch mit 3:2 für Fritz.
Der US-Amerikaner kann vor allem mit seinem enorm harten Aufschlägen überzeugen. 2024 stand Fritz im Wimbledon-Viertelfinale, 2025 sogar im Halbfinale. Sonderlich gut stehen die Voraussetzungen für den Deutschen also nicht.
Halbfinale
Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 2) – Alex de Minaur (Australien/Nr. 5)
In einem möglichen Halbfinale könnte der Deutsche auf Alex de Minaur treffen. Auch ein Aufeinandertreffen mit Benjamin Shelton wäre möglich gewesen. Der US-Amerikaner scheiterte jedoch überraschend in Runde eins.
De Minaur ist allerdings ebenfalls ein starker Gegner für den gebürtigen Hamburger.
Finale
Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 2) – Jannik Sinner (Italien/Nr. 1)
Jannik Sinner hat Alexander Zverev zuletzt regelmäßig die Grenzen aufgezeigt. Der Italiener konnte die letzten neun Duelle mit dem gebürtigen Hamburger allesamt für sich entscheiden.
Trotz des frühen French-Open-Aus ist Sinner der klare Titelfavorit. Die Nummer eins der Welt geht als Titelverteidiger ins Rennen und ist der Mann, den es zu schlagen gilt. Zverev wird im Falle des Falles hoffen, dass zuvor schon ein anderer seinen härtesten Rivalen aus dem Rennen genommen hat.
Realistisch betrachtet, ist es aber deutlich wahrscheinlicher, dass Sinner im Endspiel steht, als dass Zverev dieses erreicht.
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