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Los Angeles Rams: Comeback von Aaron Donald? Garrett-Trade bringt Ex-Star ins Grübeln
Veröffentlicht:
von Mike StiefelhagenNFL
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Videoclip • 01:02 Min
Die Los Angeles Rams schlagen im spektakulärsten Trade der NFL-Offseason zu und holen Superstar Myles Garrett. Coach Sean McVay verteidigt den hohen Preis und befeuert nebenbei die Spekulationen um ein Comeback von Aaron Donald.
Der Mega-Trade um Myles Garrett befeuert in Los Angeles ein noch größeres Szenario: die Rückkehr von Defense-Legende Aaron Donald.
Der dreimalige Defensive Player of the Year räumt selbst ein, dass ihn der Gedanke reizt.
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Befeuert wurde die Spekulation von Donald selbst. Pat McAfee rief den 35-Jährigen in seiner eigenen ESPN-Show an und fragte offen nach.
Donald zum möglichen Comeback nach dem Garrett-Trade: "Es hat mich definitiv ins Grübeln gebracht."
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Rams: Enge Bindung zwischen Donald und McVay
Dass der Gedanke nicht abwegig ist, führte ESPN-Analyst Peter Schrager aus. Donald wollte sich damals bewusst eine Auszeit nehmen und eine Laufbahn in Hollywood verfolgen. Etwas "im Superhelden-Bereich, so wie The Rock".
Zugleich hielt er sich in Football-Form und steht weiter in engem Kontakt zum Team. "Ich halte das nach der Verpflichtung von Myles Garrett nicht für eine so verrückte Idee", sagte Schrager und verwies auf die enge Bindung zwischen McVay und Donald sowie dessen Ehefrau Erica.
Reizvoll ist das Szenario vor allem deshalb, weil Donald die Bühne nahe seinem Zenit verließ. In der Saison 2023 kam er auf acht Sacks und 16 Tackles für Raumverlust und wurde zum zehnten Mal in den Pro Bowl sowie zum achten Mal ins All-Pro-Team gewählt.
An Garretts Seite stünden den Rams damit zwei der besten Defensivspieler ihrer Generation zur Verfügung.
Kein Etat für Donald? "In dieser Liga findet man immer Geld"
NFL-Insider Adam Schefter hält eine Rückkehr für unwahrscheinlich und verwies auf den knappen Gehaltsetat der Rams. Das Team hat sein Budget bereits ausgeschöpft, unter anderem für Cornerback Trent McDuffie, den inzwischen bestbezahlten Spieler auf dieser Position. Garrett wiederum steht bei einem Vierjahresvertrag über 160 Millionen US-Dollar, den er zugunsten der Rams nachverhandeln soll.
Ganz vom Tisch wischte Schefter die Idee dennoch nicht. Ein anderes Team wollte von ihm sogar wissen, ob die Rams Donald überhaupt noch verpflichten können.
"Ich sagte: 'Die haben kein Geld mehr.' Und er entgegnete: 'In dieser Liga findet man immer Geld'", berichtete er. Zudem erinnerte Schefter daran, wie hartnäckig sich Ende März die Gerüchte über einen Garrett-Abgang hielten, obwohl die Browns einen Trade lange dementierten.
Gegen ein schnelles Comeback spricht vor allem die Zeit. Donald wurde im Mai 35 Jahre alt und hat zwei Jahre lang kein Spiel mehr bestritten.
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Der Auslöser: Myles Garrett
Ausgangspunkt der ganzen Debatte ist der Garrett-Trade, der die Liga elektrisierte. Trainer Sean McVay: "Einen Spieler wie ihn zu bekommen – solche Chancen ergeben sich nicht oft. Ihn bei der Gegneranalyse einzukalkulieren, ist eine echte Plage. Ich bin froh, dass wir das nicht mehr tun müssen."
Den Vergleich zog McVay zu jenem Transfer, der einst Quarterback Matthew Stafford nach Los Angeles brachte und den Rams kurz darauf den Super-Bowl-Titel bescherte. "So etwas bietet sich nicht einfach an und wir wollten aggressiv sein", betonte der Coach.
Der schwierigste Teil des Geschäfts war die Abgabe von Verse, räumte McVay ein – immerhin war der Edge Rusher 2024 zum Defensive Rookie of the Year gekürt worden. Auch in den Verhandlungen war er der Knackpunkt.
General Manager Les Snead schilderte das Ringen um den jungen Verteidiger: "An dem Punkt, an dem es etwas zäh wurde, verlangten sie Verse als Gegenwert. Und ähnlich wie Cleveland sagten auch wir zunächst Nein – wegen allem, was Jared für unsere Organisation geleistet hat."
Mit näher rückendem Stichtag mussten die Rams dann jedoch eine Entscheidung treffen.
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