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NFL: "Art der Beziehung wird geprüft" - Ermittlungen gegen Reporterin Diana Russini nach Skandal-Bildern mit Mike Vrabel
Aktualisiert:
von Franziska WendlerNFL
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Nach den pikanten Bildern von Patriots-Coach Mike Vrabel und US-Reporterin Dianna Russini zieht deren Arbeitgeber nun offiziell Konsequenzen.
Exklusive Fotos von "Page Six" machten in den vergangenen Tagen in der NFL-Welt die Runde. Sie zeigen Patriots-Head-Coach Mike Vrabel und die langjährige NFL-Reporterin Dianna Russini zusammen in einem Hotel in Arizona. Beide sollen, von gemeinsamer Zeit am Pool und Umarmungen abgesehen, auf der privaten Dachterrasse eines der Hotelbungalows getanzt haben, das berichteten Augenzeugen.
Die Thematik hat für die Sportreporterin nun auch offiziell Konsequenzen. Ihr Arbeitgeber "The Athletic", eine einst unabhängige Website, die von der "New York Times" übernommen wurde, hat sein auffällig langes Schweigen beendet und bestätigt, dass gegen Russini ermittelt wird.
In einem von dem Medium veröffentlichten Text heißt es: "Laut einer mit den Ermittlungen von The Athletic vertrauten Person werden die Art der Beziehung zwischen Frau Russini und Herrn Vrabel sowie ihre Berichterstattung derzeit geprüft, und sie wird während der laufenden Ermittlungen keine Berichte verfassen."
Zudem wurde angefügt, die redaktionellen Richtlinien würden "von ihren Journalisten verlangen, jegliche Aktivitäten zu vermeiden, die einen Interessenkonflikt oder den Anschein eines solchen darstellen, um ihre Glaubwürdigkeit nicht in Frage zu stellen", so heißt es.
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"The Athletic" ermittelt gegen Russini
Weiter ist zu lesen: "Bei der Berichterstattung und beim Verfassen von Artikeln verfolgen wir keine eigene Agenda, und es ist wichtig, dass unsere Leser dies verstehen. Wenn unsere Leser unsere Einhaltung dieses Grundprinzips des Journalismus in Frage stellen, steht unsere Glaubwürdigkeit auf dem Spiel."
Und weiter: "Um ein Höchstmaß an Autorität zu wahren, sollten wir selbst den Anschein eines Interessenkonflikts vermeiden und jene Quellen oder Verbindungen offenlegen, die unsere Glaubwürdigkeit in Frage stellen könnten."
Aussagen, die das ursprüngliche Statement von Chefredakteur Steven Ginsberg überaus merkwürdig erscheinen lassen. "Diese Fotos sind irreführend und lassen wesentliche Zusammenhänge außer Acht", hatte er Russini zunächst verteidigt.
Die beiden Beteiligten spielten die Bilder derweil bereits frühzeitig herunter. "Diese Fotos zeigen eine völlig harmlose Begegnung, und jede Andeutung, es sei anders, ist lächerlich", hatte Vrabel, der im Januar 2025 das Amt des Head Coaches bei den Patriots übernahm, gegenüber "Page Six" erklärt.
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Vrabel drohen wohl keine Konsequenzen
Russini selbst betonte, dass es normal sei, wenn Journalisten und Reporter sich auch außerhalb des Stadions mit ihren Quellen treffen. Sie führte aus, dass die beiden nicht alleine in dem Hotel gewesen wären, sondern zusammen mit einer sechsköpfigen Gruppe.
Spätestens seit ihrem Wechsel zu "ESPN" 2015 ist Russini eine der bekanntesten Sportreporterinnen in der NFL. Ihr Vertrag bei "The Athletic läuft im Sommer aus, eine Fortführung scheint aktuell wenig wahrscheinlich.
Ob und inwieweit persönliche Beziehungen zwischen Journalisten und hochrangigen Offiziellen toleriert werden sollten, wird in den USA aktuell heiß diskutiert. Egal ob platonisch oder romantisch: Vielen scheint die Beziehung der beiden zu eng.
Bemerkenswert: Während gegen Russini ermittelt wird, muss Patriots-Coach Vrabel aktuell keine Konsequenzen fürchten.
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