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NFL - Baltimore Ravens: Vorwürfe gegen Justin Tucker - Präsident bezieht Stellung
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von ran.deNFL
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Videoclip • 01:03 Min
In der Affäre rund um die Anschuldigungen gegen Kicker Justin Tucker bezieht Ravens-Präsident Sashi Brown nun Stellung.
Die Baltimore Ravens warten aktuell noch darauf, dass die NFL die Ergebnisse ihrer Untersuchung in der Affäre rund um Kicker Justin Tucker bekannt gibt. Der Routinier wird von 16 Massagetherapeutinnen in acht verschiedenen Spas im Raum Baltimore des sexuellen Fehlverhaltens beschuldigt.
Im Rahmen des Annual League Meetings der NFL in Palm Beach, Florida, hat nun Ravens-Präsident Sashi Brown im Gespräch mit US-Reportern über den Stand der Dinge in der Angelegenheit informiert.
"Eines der großartigen Dinge an der Tatsache, dass die NFL dies übernommen hat, ist, dass es dem Team mehr Unabhängigkeit gibt, und wir versuchen, dies zu respektieren und ein wenig auf Abstand zu bleiben", wird der Präsident von "ESPN" zitiert.
Ende Februar hatte "CBS Sports" berichtet, dass die Liga mit mehreren Klägerinnen gesprochen hat. Dazu erklärte Brown: "Ich denke, wir wollen sicherstellen, dass wir die Fakten genau verstehen, dass wir beide Seiten hören und dass wir die Untersuchung ordnungsgemäß abschließen und Entscheidungen auf der Grundlage vollständiger Informationen treffen können", sagte der Verantwortliche.
Das Wichtigste in Kürze
So betonte Brown im weiteren Verlauf, dass die Ravens keine Entscheidung treffen werden, die nur auf Anschuldigungen basiert und dass die Franchise warten wird, bis die Ergebnisse der Liga vorliegen. Erst dann wird diskutiert, wie es mit Tucker weitergeht.
Ravens wollen Entscheidung gründlich treffen
"Die Vorstellung vieler ist, dass wir eine Null-Toleranz-Politik haben, bei der wir Entscheidungen nur aufgrund von Anschuldigungen treffen, bevor wir die Fakten vollständig kennen", wird Brown bei "The Athletic" zitiert. "Diese Politik werden wir niemals verfolgen. Es wäre nicht fair gegenüber unseren Spieler, es wäre nicht fair gegenüber allen Bürgern. Es widerspricht den Grundlagen eines modernen Justizsystems."
Am 30. Januar hatten sich sechs Frauen gemeldet und Tucker unangemessenes Verhalten vorgeworfen. Seitdem äußerten zehn weitere Frauen Vorwürfe. Passiert sein soll das Fehlverhalten zwischen 2012 und 2016.
Tucker bezeichnete die Behauptungen bereits als "eindeutig falsch" und "verzweifeltes Boulevard-Futter".
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