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NFL: Coaches kritisieren College-Transferportal und Auswirkungen auf Draft - "diese Jungs sind Clowns"
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von ranNFL
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Videoclip • 01:35 Min
Seit 2018 gibt es ein College-Transferportal. Laut NFL-Coaches wirkt sich das immer stärker auf die Qualität der Talente aus.
Seit Mitte 2021 ist es College-Spielern erlaubt, durch die Rechte an ihrem eigenen Namen, ihrem Bild und ihrer Marke Geld zu verdienen.
Durch diese neuen Verdienstmöglichkeiten haben die Spieler einen stärkeren Anreiz, ihr College zu wechseln. Seit 2018 gibt es dafür ein internes Transferportal.
Einige anonyme NFL-Coaches betonten gegenüber "The Athletic", wie sich dies negativ auf die Draft-Chancen der Spieler auswirkt. Ein Wide-Receiver-Trainer ging besonders hart mit der neuen Praxis ins Gericht.
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Receiver-Trainer über College-Transferportal: "Es ist einfach ein schlechtes Geschäft":
"Bei all diesen Jungs, die wechseln, stelle ich jetzt fest, dass das das Wechseln langsam Auswirkungen auf die NFL hat, weil diese Kids Clowns sind", sagte der Receiver-Trainer. "Die Colleges wissen nicht, wen sie da bekommen, weil der Transferportal-Prozess wie eine 10-tägige Speed-Dating-Sache ist."
Und weiter: "Man weiß nicht, wer der Junge ist, und man kann sein vorheriges College nicht fragen, weil man ihn ihnen wegschnappt. Also holt man einige dieser Jungs an die eigene Schule, und sie sind ein Reinfall. Den Colleges, für die sie in diesem einen Jahr spielen, ist es egal, weil sie das, was sie von ihnen brauchten, bekommen haben, und dann sind sie weg. Es ist einfach ein schlechtes Geschäft."
Als Ausnahme nennt der Receiver-Trainer die Ohio State Buckeyes: "Ohio State hat bisher Glück gehabt, weil sie nicht in dieses Transfer-Fiasko verwickelt waren. Die Top-Talente, die sie haben, kommen immer noch aus ihrer eigenen Kultur. Diese anderen Jungs, egal von welchem College, aus Texas oder Miami oder woher auch immer, sind nicht wirklich von dort, weil sie nur eine Saison dort waren."
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NFL: Transferportal wirkt sich auch körperlich auf Talente aus
Das Portal soll sich auch körperlich auf die Spieler auswirken. Ein Defensive-Line-Trainer stellte demnach fest, dass "die Spieler im Kraftraum nicht mehr so trainiert werden wie früher."
"Es geht um die Entwicklung, darum, ihre Grundlagen aufzubauen", sagte er. "Das bekommen wir wirklich nicht mehr hin, weil so viele Spieler wechseln, an zwei oder drei Colleges gehen. Außerdem haben wir Angst, die Jungs zu trainieren und sie zu sehr zu fordern, weil sie sonst ins Portal gehen. Sie gehen an all diese verschiedenen Orte und haben keine Grundlage in den Grundlagen. Wir bekommen nicht mehr dieselbe solide Grundlage bei den Spielern wie vor zehn Jahren, nicht einmal wie vor fünf Jahren."
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