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NFL Draft 2026: Diese Teams könnten nach oben oder unten traden

Veröffentlicht:

von ran

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Videoclip • 01:15 Min


Beim NFL Draft kommt es in der ersten Runde meistens zu mehreren Trades, bei denen Teams in der Reihenfolge nach oben oder unten rutschen. Auch 2026 wird das der Fall sein. ran blickt auf die im Vorfeld logischsten Trades.

"Oh oh … we got a Trade!"

Ein Satz, den nicht nur eingefleischte NFL-Fans von den US-Kollegen im TV schon oft gehört haben. Wenn der NFL Draft 2026 ansteht, wird es wieder so weit sein.

Denn nach dem Amen in der Kirche ist nichts so sicher, wie ein Trade in der ersten Draft-Runde. Doch die Prognosen, wer, wann, wo, wie und mit wem tauscht, sind schwer zu treffen.

Durch die verschiedensten Picks verschieben sich die Begebenheiten. Während die Raiders sich erst kürzlich zu ihrem Nummer-eins-Pick geäußert haben und durchsickern ließen, dass ein Trade für sie nicht infrage kommt, gibt es andere Franchises, bei denen ein Trade nach oben oder unten mehr Sinn ergeben würde.

ran blickt auf fünf logische Franchises, die im NFL Draft 2026 ihren Pick traden könnten.

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Tennessee Titans: Down-Trade von Position vier

Die Tennessee Titans sind im Rebuild und haben mehr offene Baustellen als die Münchner Innenstadt. Ein Pick an Position vier bei einem Draft, dem es ohnehin an den ganz großen Namen fehlt, ist für Tennessee nicht optimal.

Mehr Draft-Kapital in diesem oder zukünftigen Drafts würde der Franchise auf Dauer mehr helfen, als eine von vielen Baustellen halbherzig zu schließen.

Auch NFL-Insider Albert Breer sieht in den Titans eine der Franchises, die ihren Pick für mehr Kapital abgeben könnte – aber gibt es auch genug Teams, die in diesem Draft nach oben traden wollen?

New York Giants: Down-Trade von Position fünf

Die New York Giants haben an Position fünf viele Optionen – je nachdem, wer noch zur Verfügung steht. Running Back Jeremiyah Love, Wide Receiver Carnell Tate, Offensive Lineman Francis Mauigoa, Linebacker Sonny Styles oder Safety Caleb Downs sind allesamt sinnvolle Optionen für New York – und auch einige weitere Spieler.

Und viele gute Optionen bedeuten auch, dass mit einem späteren Pick der mögliche Wunschspieler noch immer zu haben ist. Warum also nicht Wunschspieler UND weiteres Draft-Kapital mitnehmen? Zumindest, wenn ein Down-Trade mit einer anderen Franchise eingefädelt werden kann …

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Kansas City Chiefs: Up-Trade von Position neun

Die Kansas City Chiefs müssen besser werden! Die verpassten Playoffs dürften den Offensiv-Stars um Patrick Mahomes und Travis Kelce immer noch nachhängen. Nun hat die Franchise erstmals nach 2017 endlich wieder einen Top-10-Pick.

Für diesen gab die Franchise damals übrigens zwei Erstrunden-Picks ab, um von Position 27 auf zehn zu springen und Quarterback Mahomes auszuwählen. Der Rest ist Geschichte.

Dieses Mal könnte es von Position neun sogar noch höher gehen, wollen sich die Chiefs einen der beiden Elite-Pass-Rusher des Drafts für ihre Reihen sichern, um die schwache Defense zu verstärken.

Quarterback Fernando Mendoza dürfte an eins zu den Raiders gehen. Die beiden Edges Arvell Reese und David Bailey dürften innerhalb der nächsten zwei bis vier Picks weggehen. Je nachdem, auf wen Kansas City schielt, würde sich ein Trade mit den Cardinals (an drei), Titans (an vier) oder Giants (an fünf) anbieten.

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New York Jets: Up-Trade von Position 16

Die New York Jets wählen an der zweiten Position des NFL Drafts 2026 aus. Doch um diesen Pick geht es nicht. Die Franchise hat zudem auch noch den 16. Pick in Runde eins in der Hinterhand.

Mit dem 33. Pick - also dem ersten der zweiten Runde - haben die Jets zudem weiteres starkes Tauschkapital in ihren Händen. Und der Mangel an echten Top-Picks in diesem Jahr könnte für einen Up-Trade noch einmal Rabatt bedeuten.

Die Raiders werden ihren Nummer-eins-Pick vermutlich nicht abgeben. Entscheiden sich die Jets, auf einen der beiden Elite-Pass-Rusher an Nummer zwei zu gehen, könnten sie mit ihrem zweiten Pick einen Receiver oder Defensive Back auswählen.

Ein Pick an Position 16 könnte dann allerdings schon zu spät sein. Um den Wunschspieler zu erhalten, müssten sie dann allerdings noch die ein oder andere Position nach oben rücken.

Seattle Seahawks Down-Trade von Position 32

Seitdem die Seahawks 2012 durch den Draft von Russell Wilson zum Contender wurden und in der Saison 2013 den Super Bowl gewannen, war der Erstrunden-Pick der Franchise Jahr für Jahr Trade-Ware!

General Manager John Schneider tauschte von 2012 bis 2019 insgesamt zehn (!) Erstrunden-Picks. Jedes Jahr mindestens einen. Nach 2019 verpassten die Seahawks mehrfach die Playoffs oder es war früh Schluss – und Schneider behielt seine Erstrunden-Picks.

Nun ist die Franchise wieder Super Bowl Champion! Und der Erstrunden-Pick dürfte wackeln. In welche Richtung es geht? Natürlich raus aus Runde eins.

Denn bei keinem der bisherigen zehn Erstrunden-Picks, die GM Schneider für Trades nutze, tauschte sich die Franchise nach oben!

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