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NFL – Flag Football: Brady und Co. haben bei Olympia nichts zu suchen - ein Kommentar

Veröffentlicht:

von Andreas Reiners

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NFL: Ist sie Tom Bradys Neue?

Videoclip • 01:02 Min


Flag Football ist eine spezielle Sportart. Die NFL-Superstars sollten dem etablierten US-Team deshalb Olympia nicht wegnehmen. Ein Kommentar.

Von Andreas Reiners

Tom Brady. Oder Joe Burrow. Oder Rob Gronkowski. Davante Adams. Von Miller. Jalen Hurts. Saquon Barkley,

Was für Namen. Sie alle waren beim "Flag Football Classic" dabei.

Und es sind nicht die einzigen NFL-Größen, die Bock auf Flag Football haben. Beziehungsweise auf Olympia 2028. Viele bekannte Namen wären gerne am Start. Die Spiele sind auch für die Superstars des American Football noch ein ultimatives Ziel.

Gold? Gänsehaut!

Auch bei den Fans, die ihre Lieblinge in einem Team zusammen spielen sehen könnten. Ähnlich wie beim Dream Team im Basketball. Mit dem Unterschied, dass LeBron James, Steph Curry und Co. die Sportart kennen und prägen, die sie da spielen.

Okay, das ist vielleicht ein klein wenig überzeichnet, im Kern aber die essenzielle Botschaft, denn Flag Football ist eine eigene Disziplin. Das Schöne: Brady und Co. bekamen das beim "Flag Football Classic" deutlich vor Augen geführt.

Olympia: US-Team dominiert Flag-Football-Turnier

Das Spaß-Turnier wurde vom US-Team dominiert, der Auswahl gelangen dabei Siege gegen die von Brady und Burrow angeführten Teams. Quarterback Darrell "Housh" Doucette III wurde als MVP des Turniers ausgezeichnet. Auch Mit-Quarterback Nico Casares überzeugte. Und in der Defensive erzielten Isaiah Calhoun und Aamir Brown Pick-Six-Touchdowns gegen Burrow und Hurts.

Oder kurz gesagt: Die Jungs verstehen ihr Handwerk.

Es ist trotzdem nahezu ausgeschlossen, dass die Diskussionen, ob die NFL-Riege die USA bei Olympia vertreten soll, verstummen werden, solange nicht feststeht, wer tatsächlich antritt.

Und da Brady, Burrow und Co. auch immer wieder darauf angesprochen werden und selbstverständlich auch ihr Interesse bekunden, wird das Ganze immer wieder stetig befeuert.

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Tom Brady: Erinnerungen an alte Zeiten

Und ja: Brady warf ein paar wundervolle Pässe, weckte sehnsuchtsvolle Erinnerungen an alte Zeiten. Trotzdem gaben die Superstars keine gute Figur ab. Blamiert haben sie sich nicht, aber Unzulänglichkeiten offenbart, die normal sind, wenn man eine Disziplin "nebenbei" lernt.

Der springende Punkt: Die USA haben bereits ein Team, das dominiert. Das dieses Spiel beherrscht, auf hohem Niveau, mit allem, was dazugehört. Das wahrscheinlich Gold holen wird, schließlich wurden die USA zuletzt sechs Mal in Folge Weltmeister.

Aber darum geht es bei Olympia ja gar nicht so sehr. Dabei sein ist alles, heißt es ja so schön.

Weshalb es nicht nur sportlich, sondern auch moralisch fragwürdig wäre, einem Team den Olympia-Traum zu zerstören, das die USA in dem Sport seit Jahren sehr erfolgreich vertritt und auch nach Olympia repräsentieren wird.

Flag Football: Warum den Traum zerstören?

Warum dieser Mannschaft diese einmalige Chance klauen? Klar: Brady und Co. würden für Schlagzeilen sorgen, den Sport pushen, einen Hype auslösen.

Da niemand von ihnen nach Olympia sehr wahrscheinlich auch nur eine weitere Minute Flag Football spielen wird, ist der Effekt allerdings wenig nachhaltig. Denn das Zeichen, das man nach außen transportiert: Als "normaler" Flag-Football-Spieler ist man dann, wenn es um die ganz großen Fleischstücke geht, sowieso außen vor.

Von dem Fakt, dass der olympische Geist mit Füßen getreten würde, mal ganz abgesehen. Deshalb haben die NFL-Stars bei Olympia nichts zu suchen.

Egal, wie toll die Namen klingen.

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