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NFL: Klage von Brian Flores weitet sich auf quasi alle Teams aus
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von ran.deNFL
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Die Klage von Brian Flores gegen die NFL läuft weiter. Nicht nur das, nun wurden 25 Teams vorgeladen - also fast die ganze Liga.
Die Diskriminierungsklage von Brian Flores gegen die NFL nimmt immer größere Ausmaße an. Wie aus neuen Gerichtsunterlagen hervorgeht, haben die Anwälte des Defensive Coordinators der Minnesota Vikings mittlerweile 25 weitere NFL-Teams offiziell zur Herausgabe von Dokumenten aufgefordert - zusätzlich zu den sechs Teams, gegen die bereits direkt geklagt wird.
Damit ist nun so gut wie die gesamte Liga in den Fall involviert. Einzig Flores' aktueller Arbeitgeber, die Vikings, bleibt offenbar außen vor.
Flores hatte die Klage im Februar 2022 eingereicht, nachdem er kurz zuvor von den Miami Dolphins entlassen worden war. Er wirft der NFL vor, bei der Besetzung von Cheftrainer-Posten systematisch gegen schwarze Kandidaten zu diskriminieren. Später schlossen sich die früheren Coaches Steve Wilks und Ray Horton der Klage an.
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NFL-Teams gegen Brian Flores: Rooney Rule missachtet?
Der Weg in den offenen Gerichtssaal war lang. Die NFL versuchte zunächst, den Fall in ein ligaeigenes Schiedsverfahren zu zwingen, bei dem ausgerechnet Commissioner Roger Goodell als Schiedsrichter fungiert hätte.
Ein Bundesberufungsgericht entschied im August 2025 jedoch, dass Goodells Befugnis zur Schlichtung "eindeutig nicht durchsetzbar" sei.
Daraufhin ordnete die zuständige Richterin an, den Fall regulär vor Bundesgericht zu verhandeln und die Beweismittelerhebung freizugeben, woraufhin Flores' Anwälte sofort auf Offensive schalteten: Sie forderten von 25 Teams Informationen über deren Einstellungspraktiken der vergangenen 24 Jahre an - in mehr als tausend Einzelanfragen.
Im Kern dreht sich der Fall um den sogenannten Rooney Rule, der Teams verpflichtet, bei Cheftrainer-Suchen mindestens einen Kandidaten aus einer Minderheitengruppe zu interviewen.
Flores argumentiert, dass diese Regel zur reinen Formsache verkommen ist - Teams könnten sie erfüllen, indem sie Kandidaten einladen, ohne die geringste Absicht, diese tatsächlich einzustellen. Der Fall läuft seit über vier Jahren und könnte die Einstellungspraktiken der gesamten Liga grundlegend in Frage stellen.
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