American Football
NFL: Miami Dolphins - Tua Tagovailoa erklärt scharfe Ansage an Tyreek Hill
Aktualisiert:
von Daniel KuglerNFL, American Football Herren, USA Miami Dolphins at Los Angeles Rams Nov 11, 2024 Inglewood, California, USA Miami Dolphins quarterback quarterback Tua Tagovailoa 1 pitches the ball to wide receiver Tyreek Hill 10 against the Los Angeles Rams in the second half at SoFi Stadium. Inglewood SoFi Stadium California USA, EDITORIAL USE ONLY PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xKirbyxLeex 20241111_tbs_al2_394
Bild: IMAGO/Imagn Images
Dolphins-Quarterback Tua Tagovailoa hat klargestellt, was er mit seiner Ansage an Star-Receiver Tyreek Hill zu dessen Trade-Forderung in der Offseason und den Auswirkungen gemeint hat.
von Daniel Kugler
Tua Tagovailoa hat klargestellt, dass er seinen Teamkollegen Tyreek Hill nicht kritisieren wollte, als er vor wenigen Tagen gesagt hat, dass sie an ihrer Beziehung arbeiten müssen.
"Ich habe nicht das Gefühl, dass ich schlecht über meinen Teamkollegen rede", betonte der 27-Jährige gegenüber dem "NFL Network".
Der Dolphins-Quarterback hat aber auch deutlich gemacht, dass Star-Receiver Hill sich bewusst sein muss, dass seine Äußerungen am Ende der vergangenen Saison, er wolle das Team umgehend verlassen, in der Umkleidekabine nicht unbemerkt geblieben sind.
Tagovailoa unterstrich, dass Hill zwar auf dem Spielfeld großartig ist, aber lernen muss, auch außerhalb des Spielfelds und in der Umkleidekabine großartig zu sein.
"Ich versuche nur, ihn zur Verantwortung zu ziehen, denn das versuchen wir mit jedem in unserem Team. Und wenn wir sagen, dass dies der Standard ist, dann ist das der Standard, und niemand ist davon ausgenommen", führte der Playmaker weiter aus.
Das Wichtigste in Kürze
Miami Dolphins: Tyreek Hill hat mit Trade-Forderung dem Team geschadet
Hill hatte nach dem Ende einer enttäuschenden Saison seinem Frust freien Lauf gelassen und seinem Abschiedswunsch in aller Deutlichkeit Ausdruck verliehen.
"Das ist das erste Mal, dass ich nicht in den Playoffs stehe. Ich muss tun, was das Beste für mich und meine Familie ist", polterte der 31-Jährige nach dem finalen Spiel der Regular Season, einer Niederlage gegen die New York Jets. Und weiter: "Ob das hier ist oder woanders - ich öffne diese Tür für mich. Ich bin raus, Bro."
Seinen Abschiedswunsch hat Hill mittlerweile zwar längst wieder über den Haufen geworfen, der damit entstandene Vertrauensschaden beim Team ist aber nach wie vor nicht von der Hand zu weisen.
"Das geht nicht nur mir so. Das geht vielen Jungs so. Ich bin nicht der Einzige, der das gehört hat. Ihr seid nicht die Einzigen, die das gehört haben. Viele Leute, die sich für Football interessieren, die die Miami Dolphins verfolgen, die Tyreek verfolgen, die Fans von ihm sind. Alle haben das gesehen", schilderte Tagovailoa gegenüber Journalisten.
Er stellte klar:"Wenn man so etwas sagt, kann man nicht einfach mit 'Hey, mein Fehler' davonkommen. Man muss an dieser Beziehung arbeiten. Man muss alles wieder aufbauen."
Miami Dolphins: Tua Tagovailoa sah Veränderung bei Tyreek Hill
Tagovailoa entdeckte aber bereits eine mentale Veränderung bei seiner Lieblingsanspielstation in der laufenden Offseason. "Ich glaube, Tyreek ist viel verletzlicher geworden. Er unterhält sich viel mehr mit den Jungs", sagte er.
Dabei gehe es "nicht nur um Football", sondern auch um "Dinge außerhalb des Spielfelds. Er zeigt sich verletzlich in Bezug auf einige Dinge, die die Leute über sein Privatleben wissen, und ähnliche Themen. Ich glaube, das ist der erste Schritt, um echte Beziehungen und eine echte Verbindung zu vielen der Jungs dort aufzubauen", so der Quarterback.
Hill sorgte in der Vergangenheit oft mit seinem Privatleben für Schlagzeilen, diese Zeiten sollen jedoch endgültig hinter ihm liegen. "Ich glaube, er versucht immer noch, sich selbst zu finden. Der Mann, der er sein möchte, und er ist nicht mehr ganz jung, jeder macht Fehler. Es ist nur so, dass manche Leute im Rampenlicht stehen und ihre Fehler mehr auffallen als bei anderen", schilderte Tagovailoa seine Eindrücke.
Abschließend brach er eine Lanze für seinen WR1. "Man muss ihm einfach etwas Nachsicht entgegenbringen. Er ist unser Teamkollege. Wir lieben ihn. Wenn man ihn als Person kennt, würde man ihn meiner Meinung nach auch lieben", sagte er.
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