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NFL: Nach der Trade-Ansage müssen die Baltimore Ravens bei einer Personalie nachlegen - ein Kommentar
Aktualisiert:
von Andreas ReinersNFL
NFL: Crosby zu den Ravens - Fans leiden mit Burrow
Videoclip • 01:27 Min
Die Verpflichtung von Maxx Crosby ist ein Ausrufezeichen der Baltimore Ravens. Ein weiteres sollte zwingend folgen. Ein Kommentar.
Das Fenster ist geöffnet. Die Baltimore Ravens wollen es noch ein Stück weiter aufreißen.
Denn die Ravens haben viel vor. Der Trade von Maxx Crosby unterstreicht das, er hilft auch dabei, kann aber nur ein Puzzlestück sein.
Ja, ein enorm wichtiges, denn wir wissen ja: "Defense wins championships". Es ist eine Weisheit, die sich immer wieder bestätigt.
Doch die Ravens müssen ein weiteres Ausrufezeichen setzen, ein weiteres Puzzlestück hinzufügen, damit sich das Gesamtbild weiter zusammenfügt.
Schlüsselfigur dabei ist Lamar Jackson.
Lamar Jackson: Riesiger Cap Hit für die Baltimore Ravens
Der Quarterback hat zwar noch einen bis 2027 laufenden Vertrag, doch er soll ein neues Arbeitspapier bekommen. An dem Schriftstück hängt eine Menge. Denn sein Cap Hit bläht sich 2026 auf 74,5 Millionen Dollar auf.
Womit es zwei Möglichkeiten gibt: Jackson bekommt einen neuen Zahltag oder sein laufender Vertrag wird restrukturiert, um zumindest kurzfristig bis zu 38 Millionen Dollar freischaufeln zu können. Dann wäre aber 2027 das Fenster wohl zu, denn dann läge sein Cap Hit bei 87 Millionen Dollar. Große Sprünge wird man aber auch so 2026 nicht machen können, denn aktuell befinden sich die Ravens laut "Spotrac" sogar im Minus.
Deshalb hat der neue Vertrag Priorität. Mit dem würde die Franchise mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, und die Auswirkungen sind sportlich weitreichend.
Lamar Jackson: Neuer Vertrag wäre ein Statement
Jackson wäre bei einer Einigung wohl wieder der bestbezahlte Footballer, im Moment ist das Cowboys-Spielmacher Dak Prescott mit 60 Millionen Dollar pro Jahr. Jackson war es bei seiner letzten Verlängerung 2023, mit den 52 Millionen Dollar ist er heute aber nur noch Zehnter in der Gehalts-Rangliste.
Er könnte erneut Maßstäbe setzen.
NFL Cap Space aller 32 NFL-Teams für 2026: Titans an der Spitze, Bills im Minus

NFL: Cap Space aller 32 Teams
Für die Saison 2026 liegt der Salary Cap der NFL bei etwa 301,2 Millionen US-Dollar. Aber wie viel Kohle können die Teams überhaupt ausgeben? ran gibt einen Überblick. (Quelle: Spotrac, Stand: 15. März 2026, 22:00 Uhr)Getty Images

Platz 32: Buffalo Bills
Cap Space: -5.173.625 US-DollarUSA TODAY Network

Platz 31: Tampa Bay Buccaneers
Cap Space: 972.385 US-DollarIcon Sportswire

Platz 30: Chicago Bears
Cap Space: 2.152.485 US-DollarGetty Images

Platz 29: Cleveland Browns
Cap Space: 8.492.430 US-DollarUPI Photo

Platz 28: Jacksonville Jaguars
Cap Space: 10.156.632 US-DollarIMAGO/Icon Sportswire

Platz 27: Minnesota Vikings
Cap Space: 10.742.654 US-Dollarimago

Platz 26: Miami Dolphins
Cap Space: 11.655.650 US-DollarIMAGO/ZUMA Press Wire

Platz 25: Carolina Panthers
Cap Space: 17.092.548 US-DollarUSA TODAY Network

Platz 24: Cincinnati Bengals
Cap Space: 18.981.724 US-DollarUSA TODAY Network

Platz 23: Dallas Cowboys
Cap Space: 18.990.064 US-DollarZUMA Press Wire

Platz 22: Atlanta Falcons
Cap Space: 20.369.157 US-DollarIMAGO/Icon Sportswire

Platz 21: Kansas City Chiefs
Cap Space: 20.611.171 US-DollarZUMA Press Wire

Platz 20: Denver Broncos
Cap Space: 23.050.890 DollarIMAGO/Imagn Images

Platz 19: New Orleans Saints
Cap Space: 17.486.572 US-DollarIcon Sportswire

Platz 18: Las Vegas Raiders
Cap Space: 25.440.604 US-DollarImagn Images

Platz 17: Los Angeles Rams
Cap Space: 26.325.122 US-Dollargetty

Platz 16: New York Giants
Cap Space: 26.587.039 US-DollarGetty Images

Platz 15: Pittsburgh Steelers
Cap Space: 27.094.857 US-DollarAFP/GETTY IMAGES /SID/Nic Antaya

Platz 14: Houston Texans
Cap Space: 29.252.800 US-DollarZUMA Wire

Platz 13: Green Bay Packers
Cap Space: 31.451.647 US-DollarUSA TODAY Network

Platz 12: Detroit Lions
Cap Space: 32.634.019 US-Dollar2024 Getty Images

Platz 11: Philadelphia Eagles
Cap Space: 35.714.562 US-Dollar2023 Getty Images

Platz 10: New York Jets
Cap Space: 36.722.779 US-DollarIMAGO/Newscom World

Platz 9: Indianapolis Colts
Cap Space: 43.461.488 US-DollarIMAGO/Imagn Images

Platz 8: Seattle Seahawks
Cap Space: 44.430.194 US-DollarImagn Images

Platz 7: New England Patriots
Cap Space: 45.847.728 US-DollarIcon Sportswire

Platz 6: San Francisco 49ers
Cap Space: 46.081.847 US-DollarImagn Images

Platz 5: Baltimore Ravens
Cap Space: 47.208.212 US-Dollar2024 Getty Images

Platz 4: Arizona Cardinals
Cap Space: 53.988.036 US-DollarIcon Sportswire

Platz 3: Los Angeles Chargers
Cap Space: 60.596.698 US-DollarUSA TODAY Network

Platz 2: Washington Commanders
Cap Space: 63.860.824 US-DollarGetty Images

Platz 1: Tennessee Titans
Cap Space: 75.700.696 US-DollarIMAGO/Imagn Images
Die positiven Auswirkungen muss man gar nicht groß erklären, denn neben der monetären Vergütung würde Jackson so auch eine enorme Wertschätzung entgegengebracht, die beflügelnd sein kann.
Er könnte sich komplett auf den Super-Bowl-Run konzentrieren und müsste sich nicht damit beschäftigen, ob er möglicherweise nach der Saison 2027 erstmals die Free Agency testet. Was man nicht vergessen darf: Er hat keinen Agenten, der ihm Arbeit oder Gedanken abnimmt.
Die Ravens haben mehrfach betont, dass sie den neuen Vertrag wollen, sie müssen es jetzt "nur" noch umsetzen. Die 27 Monate, die sich beide Parteien beim letzten Mal Zeit gelassen haben, stehen diesmal nicht zur Verfügung, wenn man endlich ein gewichtiges Wörtchen mitreden will in Sachen Playoffs.
Lamar Jackson: Positive Effekte für die Baltimore Ravens
Weiterer Effekt: Baltimore könnte sich finanziell so aufstellen, dass das Team personell weiter für den Angriff auf den Super Bowl aufgestellt werden kann. Gleichzeitig würde man im Grunde ein neues Fenster installieren, das nicht nur weiter, sondern auch länger geöffnet ist.
"Man kann mit diesem Geld herumspielen, so viel man will, indem man Verträge umstrukturiert. Aber genau das wollen wir nicht. Wir wollen ein neues Fenster – und Lamar weiß das", sagte Teambesitzer Steve Bisciotti im Januar.
Kommt es zu keiner Einigung, wäre das bitter, nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus zwischenmenschlicher Sicht. Eine starke Saison 2026 würde dann die eigene Verhandlungsposition extrem stärken. All das könnte das Verhältnis zwischen Spieler und Team mindestens verkomplizieren.
Und das Fenster am Ende womöglich deutlich früher schließen.
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