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NFL: New York Jets wollten wohl Jon Gruden zurück in die Liga holen
Aktualisiert:
von Mike StiefelhagenNFL
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Videoclip • 02:20 Min
Die New York Jets sollen sich für Jon Gruden interessieren. Dessen Antwort fiel in bekannter Manier deutlich aus.
von Mike Stiefelhagen
Während ein gefühltes Drittel der NFL einen neuen Head Coach sucht, bleiben die New York Jets trotz einer enttäuschenden Saison (3-14) bei ihrem Trainer Aaron Glenn.
Das bedeutet aber nicht, dass man den Coaching Staff nicht verbessern kann.
Einem Bericht von "NBC Sports" zufolge hat sich die Franchise um Jon Gruden bemüht, der seit seinem Skandal 2021 ohne Job in der Liga ist. Damals war er noch Head Coach der Las Vegas Raiders.
Er sollte als Assistenztrainer in die NFL zurückkommen. Er wurde schon zuletzt von den Tampa Bay Buccaneers, einer früheren Station, begnadigt. Dort gewann er 2003 den Super Bowl.
Jon Gruden lehnt Jets-Angebot ab
Doch Gruden lehnte das Angebot wohl ab.
Im vergangenen Juli erklärte Gruden, dass er wieder einen Job in der NFL will: "Ich bin noch nicht fertig. Ich bin an einer Rückkehr dran. Ich arbeite hart, damit ich noch eine Chance bekomme".
Aber scheinbar will er diese Chance als Head Coach. Denn das Angebot zum Assistenztrainer der Jets lehnte er offensichtlich ab.
Zudem läuft noch ein Gerichtsverfahren. Gruden klagte gegen die NFL und Commissioner Roger Goodell. Vor diesem Hintergrund wirkt es äußerst gewagt, dass die Jets überhaupt eine Anfrage an Gruden gerichtet haben.
Jon Gruden vs. NFL vor Gericht
Im Oktober 2021 veröffentlichten das "Wall Street Journal" und die "New York Times" sensible E-Mails von Gruden, die bis 2010 zurückgingen. Gruden hatte darin unter anderem DeMaurice Smith, den Vorsitzenden der Spielervereinigung NFLPA, rassistisch beleidigt und NFL-Boss Roger Goodell als "ahnungslose Anti-Football-Pussy" bezeichnet. Er machte sich über die "Black Lives Matter"-Bewegung ebenso lustig wie über Schiedsrichterinnen im Football.
Gruden wirft der Liga in seiner Klage eine "böswillige und orchestrierte Kampagne" vor, die seine Karriere zerstört habe. Gruden fordert Schadenersatz für den Verlust seiner Karriere und Werbeverträge.
Die NFL weist die Vorwürfe entschieden zurück. In ihrem Antrag bezeichnen die Anwälte die Klage als "Versuch von Jon Gruden, der NFL und ihrem Commissioner die Konsequenzen für die rassistischen, misogynistischen und homophoben E-Mails zuzuschieben, die er selbst verfasst und weit verbreitet hat".
Die NFL-Anwälte haben zum wiederholten Male Berufung im mehrjährigen Rechtstreit eingelegt.
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