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NFL - Quarterback-Ranking vor Woche 5: Neuer Spitzenreiter - L.A.-Stars taumeln

Aktualisiert:

von Franziska Wendler

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Mega-Aussicht auf NFL-Stadion! POV aus Hubschrauber

Videoclip • 01:01 Min


Die NFL-Saison ist im vollen Gange. Dabei gibt es einige Quarterbacks, die mit starken Leistungen überraschen. Andere wiederum fallen unerwartet ab. ran rankt alle Starting-Quarterbacks vor Woche 5.

Nach vier NFL-Spieltagen können bereits erste Schlüsse darüber gezogen werden, welche Teams in dieser Saison um den Super Bowl kämpfen werden.

Wie immer spielen dabei die Leistungen der Quarterbacks eine entscheidende Rolle. Die Signal Caller können mit herausragenden Leistungen Spiele im Alleingang gewinnen. Auf der anderen Seite wiegen ihre Fehler aber umso schwerer.

ran analysiert im Quarterback-Ranking vor Woche 5 die Formstärke der Spielmacher. Dabei werden nicht nur verschiedenste Statistiken in Betracht gezogen, sondern auch die Umstände des Spielers, wie er zu seinen Leistungen kommt.

Platz 32: Jalon Daniels (Tampa Bay Buccaneers)

Rookie-Alarm bei den Tampa Bay Buccaneeers. Seit der Verletzung von Baker Mayfield führt Jalon Daniels die Bucs auf das Feld. In Woche vier ging es dabei gegen die schwächelnden Green Bay Packers, einen Sieg konnte Tampa aber nicht landen.

Der 23-Jährige zeigte dabei eine durchwachsene Vorstellung: Zwei Interceptions, aber gut im Laufspiel. Es wird spannend zu beobachten sein, wie er sich in Woche fünf gegen die schwache Cowboys-Defense schlägt.

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Platz 31: Athan Kaliakmanis (Washington Commanders)

Auch die Washington Commanders sind mal wieder im Verletzungspech. Beim London Game gegen die Indianapolis Colts verletzte sind Spielmacher Marcus Mariota bereits im zweiten Drive, woraufhin der Siebtrundenpick Athan Kaliakmanis sein NFL-Debüt feierte.

Mit 15 von 33 angekommenen Pässen für 186 Yards, einen Touchdown und eine Interception lieferte er eine solide Vorstellung - vor allem in Anbetracht der Umstände. Für einen Sieg reichte es dennoch nicht.

Platz 30: Malik Willis (Miami Dolphins)

Dass den Dolphins eine schwierige Saison bevorsteht, war abzusehen. Mit Malik Willis wurde zwar ein neuer Quarterback verpflichtet, dem Kader fehlt es aber an allen Ecken und Enden an Qualität. Oder um es in Zahlen auszudrücken: Die Dolphins zahlen mehr Geld an Spieler, die nicht im Kader stehen (179 Millionen US-Dollar), als an ihre aktiven Profis (156 Millionen).

Das macht das Leben für Willis erwartet schwer. Hier und da lässt er zwar sein Können immer mal wieder aufblitzen, insgesamt kämpft er aber mit stumpfen Waffen. So ist eine höhere Platzierung nicht möglich.

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Platz 29: Justin Herbert (Los Angeles Chargers)

Es ist noch gar nicht lange her, da waren die Hoffnungen bei den Los Angeles Chargers extrem groß. Quarterback Justin Herbert und der neue Offensive Coordinator Mike McDaniel werden gewiss große Erfolge feiern und Geschichte schreiben - hieß es zumindest.

Es ist allerdings bei den Hoffnungen geblieben. Die Chargers und ihr Spielmacher spielen derart desolat, Fans und Beobachter sind ob des eigentlich vorhandenen Potenzials entsetzt. Zwar bekommt Herbert von seinen Mitspielern nicht die benötigte Hilfe, er selbst ist aber auch meilenweit weg von dem, was er eigentlich zeigen müsste.

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Platz 28: Cam Ward (Tennessee Titans)

Müsste man in der NFL ein Synonym für Achterbahnfahrt finden, man würde wohl bei Cam Ward fündig werden. In der einen Minute wirft er exzellente Pässe zu Rookie-Receiver Carnell Tate, im nächsten Moment überwirft er Pässe, die eigentlich Routine sein sollten.

Bei ihm liegen das Potenzial für Erfolg sowie das Risiko für einen Flop eng beieinander. Man vermag nicht wirklich einzuschätzen, wo die Reise bei Ward hingeht.

Platz 27: Jacoby Brissett (Arizona Cardinals)

16 Spiele in Folge hat Brissett einen Touchdown erzielt - die sechstlängste Serie eines Quarterbacks seit 1950, der bei einem neuen Team angefangen hat. In Woche vier versagten ihm gegen die Giants allerdings die Nerven.

Im letzten Spielzug der Partie warf er vier Yards vor der Endzone einen Pick-Six, am Ende stand eine Niederlage.

Jacoby Brissett fehlt die Athletik und das Kreieren von Plays, wenn seine erste Option gedeckt ist oder der Pass Rush schnell durchkommt.

Platz 26: Daniel Jones (Indianapolis Colts)

Ein Blick auf die bisherigen vier Saisonspiele von Daniel Jones verrät: Vier Interceptions und vier Fumbles bei nur vier kombinierten Touchdowns sorgen nicht unbedingt für Begeisterung.

Natürlich ist der 30:13-Sieg gegen die Washington Commanders im London Game ein Erfolg. Gegen einen NFL-Neuling wie Athan Kaliakmanis darf man aber auch ein Erfolgserlebnis erwarten, zumal Jones mit 143 Yards, null Touchdowns und einer Interception keinen sonderlich hohen Anteil daran hatte.

Der Ex-Giant kann aktuell nicht wirklich überzeugen und ist vor allem bei tieferen Pässen schwach.

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Platz 25: Tyson Bagent (Chicago Bears)

Caleb Williams ist bei den Chicago Bears zwar nach wie vor verletzt, ein Problem scheint dies für das Team aber nicht wirklich zu sein. In Woche vier kam erstmals in dieser Saison Tyson Bagent als Quarterback zum Einsatz.

Gewiss, ein Feuerwerk brannte er im Zuge der duchaus zurückhaltenden Strategie gegen die Jets nicht ab, dennoch gilt auch für ihn: Sieg ist Sieg. Im Hassduell gegen Divisionrivale Green Bay braucht es in Woche fünf aber mehr.

Platz 24: Jameis Winston (New York Giants)

Nach Jaxson Darts Knieverletzung, die mindestens seine Regular Season beendet hat, ist Winston bei "Big Blue" am Ruder. Der Routinier ist bekannt dafür, bei seinen Leistungen in beide Extreme auszuschlagen, in Woche vier hatte er aber durchaus Anerkennung verdient.

Er befreite die Giants nach einem 3:14-Rückstand und führte das Team schließlich noch zu einem 36:24-Sieg gegen die Arizona Cardinals.

250 Passing Yards und drei Touchdowns dürfen als Lebenszeichen verstanden werden, auch wenn er mit 55,1 Prozent die schlechtestes Passquote aller NFL-Spielmacher hat. Die fortwährenden Interceptions, zwei davon gegen Arizona, sind dabei wenig hilfreich.

Platz 23: Jalen Hurts (Philadelphia Eagles)

Die Philadelphia Eagles als Gesamtkonstrukt sind aktuell überaus fragwürdig. Seltsame Management-Entscheidungen, ein Rücktritt mitten in der Saison, Diskussionen über Tanking - in Philly kommt so einiges zusammen.

Rein spielerisch betrachtet haben Hurts und sein Team in Woche vier eine überaus unschöne Leistung hingelegt und eine zweistellige Führung gegen die L.A. Rams verspielt. 93 Passing Yards von Hurts sind unterirdisch, zudem fand er sich mehrfach auf dem Boden wieder.

Die Leistung des Quarterbacks ist klar auf dem absteigenden Ast.

Platz 22: Bo Nix (Denver Broncos)

Bei den Denver Broncos gab es viel Aufregung rund um den Wechsel des Offensive Playcaller von Sean Payton hin zu Davis Webb. Es ist aber völlig egal, welche Spielzüge ausgewählt werden, wenn Nix nicht bereit oder in der Lage dazu ist, den Ball weit nach vorne zu werfen.

Kein anderer Quarterback in der Liga verzeichnet weniger "Air Yards" pro Passversuch. Die Gegner brauchen sich also keine Gedanken darüber machen, dass ihnen der Ball über die Köpfe hinwegfliegt.

Gut für den schwächelnden NIx: Die Defense der Broncos ist stark und kann einiges ausgleichen. Hilft nur wenig in diesem Ranking.

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Platz 21: Kyler Murray (Minnesota Vikings)

Die bärenstarke Verteidigung der Minnesota Vikings macht es Kyler Murray aktuell wirklich einfach. Im Prinzip muss er lediglich drauf achten, das Spiel nicht aus der Hand zu geben, was in Woche vier gegen die erneut schwachen Miami Dolphins auch kein Kunststück war.

Der langjährige Cardinals-Spielmacher zeigt sich derzeit solide. Ein wenig beunruhigend ist allerdings, dass er bereits neun Spiele in Folge weniger als 250 Yards geworfen hat. Nie hatte er in seiner Karriere eine längere Serie.

Platz 20: Aaron Rodgers (Pittsburgh Steelers)

Die Abschiedstournee des viermaligen NFL-MVP gestaltet sich etwas schwierig. Positiv für den Routinier: Zum ersten Mal seit 2021 - seiner bis dato letzten MVP-Saison - hat er in zwei aufeinanderfolgenden Spielen drei oder mehr Passing Touchdowns erzielt.

Das ändert aber nichts daran, dass vier Interceptions und zwei Fumbles alles andere als eine Empfehlung sind. Allerdings sei auch gesagt, dass A-Rod wahrlich nicht das größte Problem in einer schwachen Steelers-Offense ist.

Platz 19: Geno Smith (New York Jets)

Einfach hat es Geno Smith bei den New York Jets wahrlich nicht. In Woche vier hatte er gegen die Chicago Bears kaum die Möglichkeit, sich zu profilieren. Stattdessen kämpfte er sich trotz einer Verletzung am rechten Handgelenk durch das Spiel, welches mit einer 12:23-Niederlage endete.

Positiv für Smith: Vor allem bei langen Pässen zeigt er sich effektiv. Von zwölf Pässen über 20 Yards waren acht erfolgreich - drei Touchdowns inklusive. Und auch eine Interception musste er bislang noch nicht hinnehmen.

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Platz 18: Jordan Love (Green Bay Packers)

Jordan Love muss in dieser Saison gefühlt alles für die Packers erledigen. Ohne Josh Jacobs ist das Laufspiel der Cheeseheads am Boden. Für den Quarterback eine prekäre Situation, macht es ihm das doch fast unmöglich, zu spielen, wenn sich die gegnerische Verteidigung noch nicht einmal Mühe machen muss, über das Thema Run Defense auch nur nachzudenken.

Dass die Packers trotz schwacher Leistungen dennoch bei einer ausgeglichenen Bilanz stehen, ist maßgeblich auch Love zu verdanken, der trotz ebenfalls nicht glänzender leistungen oftmals noch Kohlen aus dem Feuer holt.

Platz 17: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)

Der Glanz von Staffords MVP-Saison 2025 verblasst zusehends. In keinem der bisherigen vier Saisonspiele blieb er ohne Interception, in zwei Partien warf er den Ball dem Gegner sogar mehrfach in die Arme.

Zwar war Puka Nacua in Woche vier wieder mit dabei, sein Signal Caller machte dennoch einen relativ unsicheren Eindruck. Immerhin: Gegen die Eagles holte er einen Zehn-Punkte-Rückstand auf.

Platz 16: Drake Maye (New England Patriots)

Wie schnell sich das Blatt doch wenden kann! In Woche drei musste sich Drake Maye nach einer peinlichen Pleite gegen die Jaguars mit zwei Interceptions und zwei Fumbles saftiger Kritik stellen. In Woche vier folgte dann der völlig überraschende 29:26-Sieg gegen die klar favorisierten Buffalo Bills.

Natürlich sind seine bereits sieben Interceptions inakzeptabel, Maye scheint aber auf dem Weg nach oben. Gegen die Bills warf er für drei Touchdowns und legte auch auf dem Boden eine anschauliche Leistung hin. Jetzt braucht es Konstanz.

Platz 15: Sam Darnold (Seattle Seahawks)

Nachdem sich der Super-Bowl-Sieger gleich im ersten Spiel verletzte - und dann im zweiten fehlte - ist er seit Woche drei wieder voll einsatzfähig. Gegen die erneut indisponierten L.A. Chargers warf er gleich zu Spielbeginn eine unglückliche Interception, ehe er wieder zu seiner Form zurückfand.

Mit 168 Yards und zwei Touchdowns lieferte er in der Folge eine solide Partie. Noch kann Darnold aber nicht an den Glanz aus der Vorsaison anknüpfen.

Platz 14: Tyler Shough (New Orleans Saints)

Mit 24:45 ging das Team des letztjährigen Zweitrundenpicks in Woche vier gegen die Atlanta Falcons unter. An Shough lag dies aber mitnichten. Der Spielmacher warf für 286 Yards und einen Touchdown, einen Turnover verursachte er nicht.

Das Problem: Sein Können zeigte Shough erst in der zweiten Halbzeit, als sein Team schon deutlich zurücklag.

Betrachtet man die bisherige Saison, fallen vor allem zwei Sachen auf: Zwar ist er mit mehr als 1.200 Yards der drittbeste Passer der Liga, bei Fumbles (fünf) und verlorenen Fumbles (drei) liegt er aber auch ganz vorne.

Tyler Shough (New Orleans Saints)

Bild: Icon Sportswire


Platz 13: Deshaun Watson (Cleveland Browns)

Dass Watson und nicht Shedeur Sanders Starter ist, nahmen viele Fans Head Coach Todd Monken sehr übel. Als dann auch noch der Saisonstart so richtig in die Hose ging, sahen sich die Anhänger in ihrer Haltung bestätigt.

Doch wie groß die Antipathie auch sein mag, Watson hat seit der Pleite in Jacksonville drei Siege in Folge eingefahren und steht mit den Browns an der Spitze der AFC North.

Der Sieg gegen Divisionrivale Pittsburgh in Woche vier dürfte dabei Balsam auf die Seele des Signal Callers gewesen sein. Zwar mag er nicht mehr die Armstärke aus Texans-Zeiten haben, für Siege reicht es aber noch.

Platz 12: Michael Penix Jr. (Atlanta Falcons)

Seine Knieverletzung ist überstanden, seit Woche drei ist Michael Penix Jr. wieder bei den Atlanta Falcons als Spielmacher auf dem Feld. Und das überaus erfolgreich. In Woche vier wurden die New Orleans Saints auswärts mit 45:24 geradezu vernascht.

Gewiss, mit insgeamt fünf Touchdowns war primär das Robinson-Duo aus Bijan und Brian maßgeblich für den Sieg, der Spielmacher hat aber seine Job problemlos erledigt, seinen Beitrag geleistet und sich absolut nicht zuschulden kommen lassen, um im Ranking zu fallen.

Seit er wieder da ist, geht es in Atlanta aufwärts. Und ein Zufall ist das gewiss nicht.

Platz 11: C.J. Stroud (Houston Texans)

Wenn ein Team nach vier Spielen vier Niederlagen auf dem Konto hat, dann sollte man eigentlich meinen, dass der dazugehörige Quarterback am Ende des Rankings steht. Dem ist aber nicht so.

Die miese Bilanz der Houston Texans ist nämlich alles andere als die Schuld von C.J. Stroud. Die Running Backs des Teams tragen im Grund nichts bei, die hochgelobte Defense aus dem Vorjahr lässt zudem viel zu viele Punkte zu.

Da helfen auch die vielen Passing Yards von Stroud nicht weiter, zumal diese in einer konservativen Offense ohne wirklich explosive Waffen ohnehin nicht wirklich zur Geltung kommen. Was ihm hoch anzurechnen ist: Nach vier Spieltagen steht beim Punkt Interceptions noch die Null.

Platz 10: Joe Burrow (Cincinnati Bengals)

Fabelzahlen und doch kein Sieg. Im Spiel gegen die Jacksonville Jaguars brachte Joe Burrow 39 seiner 54 Pässe für 428 Yards und einen Touchdown bei seinen Mitspielern unter.

Das Problem: In einem engen Spiel sind zwei Interceptions zu viel - vor allem, wenn der gegnerische Quarterback keine einzige wirft.

Gut für Burrow: Im Vergleich zum Vorjahr hat er eine funktionierende Defense. Sollte er noch eine Schippe drauflegen, könnte Cincinnati in der AFC ein sehr unangenehmer Gegner werden.

Platz 9: Kirk Cousins (Las Vegas Raiders)

Wer gedacht hat, dass Kirk Cousins ein paar Spiele startet und dann für Fernando Mendoza Platz macht, der hat sich gewaltig getäuscht. Mit seinen elf Passing Touchdowns liegt er geteilt an der Spitze der Liga.

Zwar setzte es in Woche vier gegen die Kansas City Chiefs eine knappe 27:30-Niederlage, überzeugen konnte Cousins dabei aber dennoch. 365 Passing Yards und zwei Touchdowns brachte er zustande, als Makel blieb eine Interception im letzten Drive.

Generell bewegen die Raiders ordentlich den Ball, schließen ihre Trips in die Redzone überdurchschnittlich oft mit Touchdowns ab - und Cousins ist einer der Gründe dafür.

Platz 8: Bryce Young (Carolina Panthers)

Es ist noch gar nicht lange her, da waren die Carolina Panthers der Inbegriff von Pleiten in der besten Football-Liga der Welt. Inzwischen ist das Team eine ernstzunehmende Franchise, woran auch Bryce Young erheblichen Anteil hat.

Der einstige Nummer-1-Pick galt bereits in seinem zweiten Jahr als gescheitert, hat sich inzwischen aber wieder rehabilitiert. Und so kommt es, dass er die NFL nach vier Spieltagen im Bereich Passing Yards (aktuell 1.268) anführt.

Beeindruckend ist dies auch deshalb, weil kein anderer Quarterback von den gegnerischen Verteidigungslinien statistisch gesehen derart unter Druck gesetzt wird.

Platz 7: Jared Goff (Detroit Lions)

Was hat Jared Goff mit Aaron Rodgers, Patrick Mahomes und Drew Brees gemeinsam? Er ist nun der vierte Quarterback in der Liga-Historie, dem es an den ersten vier Spieltagen einer Saison gelungen ist, mehr als 1.200 Passing Yards zu erzielen und dabei kein Turnover zu verursachen.

Zwar ist er mit zwei Siegen und zwei Niederlagen der einzige ohne positive Bilanz, das liegt aber vor allem daran, dass die Lions-Defense dem Gegner viel zu viel erlaubt.

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Platz 6: Lamar Jackson (Baltimore Ravens)

Nächster Sieg für die Baltimore Ravens, auch wenn der Gegner nicht unbedingt der wichtigste Gradmesser in der NFL war. Gegen die Tennessee Titans bauten die Ravens ihre Bilanz auf 3-1 aus.

Lamar Jackson sorgte dabei für eine besondere Statistik. Er ist nun der erste Quarterback seit 2018, der in den ersten vier Spielen einer Saison durchschnittlich mehr als zehn Yards pro Passversuch erzielt hat – damals gelang dieses Kunststück sowohl Jared Goff als auch Ryan Fitzpatrick.

Während in früheren Jahren vor allem sein exzellentes Laufspiel im Vordergrund stand, empfiehlt er sich inzwischen auch im Bereich Passing mehr und mehr. Allerdings: Jackson musste verletzt raus und könnte fehlen.

Platz 5: Trevor Lawrence (Jacksonville Jaguars)

Endlich hat er ihn besiegt. Nachdem Trevor Lawrence über NFL und College hinweg gegen Joe Burrow bislang nur verloren hat, glückte ihm in Woche vier endlich der Umschwung.

Lawrence hat über die letzten Wochen der vergangenen Spielzeit und beim Saisonstart gezeigt, dass er NFL-Defenses regelmäßig zerlegen kann. Vor allem aber ist er eines: effizient. Um noch weiter oben zu stehen, muss er sich noch gegen Top-Defenses beweisen.

Platz 4: Josh Allen (Buffalo Bills)

Der Signal Caller der Buffalo Bills büßt ein. Wer hätte vor Woche vier gedacht, dass sich die Bills gegen die strauchelnden New England Patriots eine Pleite einhandeln?

Drei Interceptions und vier Fumbles hat Allen nach vier Spieltagen bereits auf dem Konto, gegen die Pats kam seine Interception gut eine Minute vor dem Ende zur Unzeit und besiegelte die Niederlage.

Seine starke Physis und insgesamt 13 Touchdowns machen ihn aber natürlich auch weiterhin zum absoluten Top-Spielmacher.

Platz 3: Dak Prescott (Dallas Cowboys)

Nach einem unglücklichen Saisonstart hat sich Dak Prescott längst rehablitiert. Und wie! In Woche vier marschierte er mit den Cowboys bei den Texans ein und zerlegte sie regelrecht. Prescott sorgte mit 335 Passing Yards dabei für seinen Saisonbestwert.

Mit Receiver CeeDee Lamb bildet Prescott ein überragendes Duo, das Spiele alleine an sich reißen kann - und das, obwohl die Cowboys mal wieder eine der schlechtesten Abwehrreihen der Liga haben.

Dak Prescott (Dallas Cowboys)

Bild: Icon Sportswire


Platz 2: Patrick Mahomes (Kansas City Chiefs)

Es hat nicht ganz gereicht. Der dreimalige Super-Bowl-Champion ist wieder fast da, wo er sich selbst am liebsten sieht: ganz oben. Nachdem ihm zu Saisonbeginn noch ein wenig der Rost anzumerken war, ist davon längst nichts mehr zu spüren.

Trotz seiner Verletzung hat er kaum Athletik eingebüßt, auch bei den tiefen Pässen kann er wieder mit seinem Timing punkten. Und er ist da, wenn man ihn braucht. Die Chiefs mussten in der laufenden Saison - auch dank Mahomes - noch keine Pleite hinnehmen.

Platz 1: Brock Purdy (San Francisco 49ers)

Es kann nur einen geben: Der einstige Mr. Irrelevant steht an der Spitze des Power Rankings. Nach dem Sieg gegen die Broncos können die Niners eine makellose 4:0-Bilanz vorweisen - und ihr Spielmacher hat daran entscheidenden Anteil.

Elf Passing Touchdowns und ein Rushing Touchdown bei nur einer Interception sprechen eine deutliche Sprache. Purdy führt die NFL-Quarterbacks aktuell in etlichen Statistiken an, darunter unter anderem beim Passer Rating (aktuell 126,2). Das beeindruckendste: Er hat noch keinen Sack kassiert.

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