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NFL - Shilo Sanders meldet Insolvenz an: Schulden in Millionenhöhe
Veröffentlicht:
von ranNFL
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Videoclip • 01:09 Min
Als Minderjähriger musste sich Cornerback Shilo Sanders vor Gericht verantworten. Weil er sich jedoch davor gedrückt hat, hat er nun mehrere Millionen Schulden.
Shilo Sanders, Sohn von NFL-Legende und Colorado-Coach Deion Sanders, kämpft vor Gericht darum, eine Schuld von knapp zwölf Millionen Dollar loszuwerden. Der Fall reicht bis ins Jahr 2015 zurück.
Damals soll der heute 26-Jährige - er war zu dem Zeitpunkt 15 Jahre alt - einen Sicherheitsmann an seiner Schule angegriffen und dabei schwer verletzt haben. Der Sicherheitsmann klagte daraufhin gegen Shilo und seine Eltern.
Die Eltern wurden im Laufe des Verfahrens aus der Klage entlassen, gegen Shilo Sanders wurde 2022 jedoch ein Versäumnisurteil über 11,89 Millionen Dollar gesprochen, weil er zum Verhandlungstermin einfach nicht erschienen war.
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Shilo Sanders meldet Insolvenz an
Um diese Schulden loszuwerden, hat Shilo Sanders nun Insolvenz angemeldet. Doch das ist nicht so einfach: Schulden aus einer sogenannten „vorsätzlichen und böswilligen Körperverletzung" können in einem Insolvenzverfahren nicht gestrichen werden.
Genau darum dreht sich der nun anstehende Prozess – ob der Vorfall von 2015 unter diese Kategorie fällt oder nicht. Shilo Sanders besteht darauf, in Notwehr gehandelt zu haben.
Aktuell streiten sich die Anwälte beider Seiten auch darum, welche Beweise überhaupt zugelassen werden dürfen. Sanders' Anwalt versucht unter anderem, Informationen über frühere Disziplinarvorfälle seines Mandanten aus dem Verfahren herauszuhalten. Die entscheidende Verhandlung ist derzeit für den 31. August angesetzt.
Sportlich läuft es für den Sohn von "Prime Time" ebenfalls nicht rund. Im NFL-Draft 2025 wurde Shilo Sanders nicht ausgewählt, unterschrieb danach aber bei den Tampa Bay Buccaneers. Noch vor Saisonstart wurde er jedoch entlassen und hat seitdem kein neues Team gefunden.
Zuletzt sorgte er auch abseits des Platzes für Schlagzeilen, als er sich mit frauenfeindlichen Kommentaren gegen eine NFL-Journalistin richtete.
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