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"Das ist kein Sport, in dem es auf Meinungen ankommt" - Stefon Diggs mit Ansage an NFL-Teams
Veröffentlicht:
von Luis WoppmannNFL
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Videoclip • 01:09 Min
Stefon Diggs konnte in der abgelaufenen Saison bei den Patriots überzeugen. Dennoch entließ ihn die Franchise, wohl auch wegen seiner Probleme neben dem Platz. Nun macht der Receiver den NFL-Teams eine Ansage.
Gerade erst wurde Stefon Diggs im Strafprozess wegen mutmaßlicher Strangulation und Körperverletzung freigesprochen - jetzt scheint der Receiver seinen vollen Fokus wieder auf die NFL gerichtet zu haben.
Auf Instagram veröffentlichte der 32-Jährige ein Highlight-Reel seiner beste Aktionen in der abgelaufenen Saison bei den New England Patriots.
Darunter schrieb er: "Das ist kein Sport, bei dem es auf Meinungen ankommt, also hier sind die Zahlen: Ich habe 52 % der Spielzüge bestritten und nach einer Kreuzbandverletzung 85 Pässe für 1.045 Yards gefangen. Wohin geht die Reise?"
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Patriots: Stefon Diggs überraschte trotz Kreuzbandriss
Diggs war in der vergangenen Saison der Spieler mit den meisten Receiving Yards im Kader der Patriots und war maßgeblich an der überraschend starken Spielzeit der Franchise beteiligt. Eine Leistung, mit der viele Experten aufgrund seines Kreuzbandrisses im Vorjahr bei den Houston Texans nicht unbedingt gerechnet hatten.
Dennoch entließ New England den Wide Receiver in der Offseason, hauptsächlich wegen des anstehenden Strafprozesses und seinem üppigen Vertrag.
Ursprünglich unterzeichnete der 32-Jährige einen Dreijahresvertrag im Wert von bis zu 63,5 Millionen Dollar, wobei er in der abgelaufenen Saison lediglich ein garantiertes Grundgehalt von 2,9 Millionen Dollar bekam. Dieses wäre in der kommenden Spielzeit auf 20,6 Millionen Dollar gestiegen.
Zudem war seine Leistung in den Playoffs äußerst ernüchternd. In vier Spielen kam er lediglich auf 14 Receptions und 110 Yards, vor allem im Super Bowl fehlte über weite Strecken jede Spur von dem Star-Receiver.
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NFL: Wie geht es weiter mit Stefon Diggs?
Dennoch dürfte eine Verpflichtung von Diggs für einige Franchises zumindest eine Überlegung wert sein. In der abgelaufenen Saison knackte er bereits das siebte Mal die 1000-Yards-Marke, und das mit dem insgesamt dritten Team.
Als möglicher Landing Spot für den Receiver gelten unter anderem die Commanders. In Washington hat man gerade eine katastrophale Saison hinter sich: Nachdem in der vorherigen Saison erst im Conference Championship Game Schluss war, reichte es in der abgelaufenen Spielzeit gerade einmal zu fünf Siegen.
Zudem hat die Franchise mit Deebo Samuel ihren besten Receiver aus dem Vorjahr als Free Agent verloren. Quarterback Jayden Daniels braucht in der kommenden Saison verlässliche Targets, wenn die Commanders wieder in der NFC East angreifen wollen. Stefon Diggs könnte eines davon sein.
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