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San Francisco 49ers: Besitzer Jed York bei Prostitutions-Razzia festgenommen - NFL nimmt Ermittlungen auf

Aktualisiert:

von Oliver Jensen

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Videoclip • 01:34 Min


49ers-Eigentümer Jed York wollte laut Medienberichten eine sexuelle Dienstleistung in Anspruch nehmen und geriet dabei an eine verdeckte Ermittlerin.

Der Besitzer und CEO der San Francisco 49ers, Jed York, ist am Wochenende im US-Bundesstaat Ohio im Rahmen einer Polizeiaktion gegen Prostitution festgenommen worden. Der Vorfall ereignete sich in East Palestine, unter anderem die "New York Post" berichtet davon.

Nach Angaben der Behörden soll York auf eine Online-Anzeige reagiert und 140 US-Dollar für sexuelle Handlungen vereinbart haben. Allerdings geriet er in die verdeckte Polizeiaktion.

Als York am vereinbarten Treffpunkt in einem Wohnwagenpark erschien, wurde er festgenommen. Sein Handy, mit dem die Verabredung organisiert worden sein soll, führte zu einem weiteren Vorwurf wegen des Besitzes eines zur Begehung einer Straftat verwendeten Gegenstands.

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Kein Kommentar der 49ers, NFL prüft Vorfall

Ursprünglich wurde York wegen der Inanspruchnahme von Prostitution beschuldigt. Dieser Vorwurf wurde später auf Störung der öffentlichen Ordnung reduziert. York plädierte bei diesem und einem weiteren geringfügigen Vergehen auf "no contest".

Damit bestritt er die Vorwürfe nicht, bekannte sich aber auch nicht ausdrücklich schuldig. Das Gericht verhängte eine Geldstrafe von insgesamt 1.150 US-Dollar.

NFL nimmt Untersuchung auf

Die San Francisco 49ers teilten mit, dass es sich um eine inzwischen abgeschlossene rechtliche Angelegenheit handele und der Klub keinen weiteren Kommentar abgeben werde.

Die NFL beschäftigt sich mit dem Vorfall und will den Fall im Rahmen ihrer Verhaltensrichtlinien prüfen. "Wir schauen uns die Sache genau an und wenn es etwas zu verkünden gibt, dann machen wir das auch", teilte die Liga mit.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Klubbesitzer, die bestraft wurden. So wurde dem mittlerweile verstorbenen Jim Irsay von den Indianapolis Colts zum Verhängnis, dass er unter Medikamenteneinfluss Auto gefahren war.

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