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Darts Q-School: Diesen WM-Helden droht das Verpassen der Tour Card
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von Maximilian Kayserran Mehr Sport
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Videoclip • 01:06 Min
Völlig überraschend schafften es Charlie Manby und Andreas Harrysson bis ins Achtelfinale der Darts-WM. Bei der Q-School lief es an Tag 2 der Final Stage für beide gar nicht gut. Einige Deutsche haben dagegen gute Aussichten.
Von Maximilian Kayser
Die diesjährige Darts-WM hielt einige Überraschungen parat. Viele gesetzte Spieler scheiterten frühzeitig, während Außenseiter weit kamen, beispielsweise der Viertelfinalist Justin Hood. Mit Charlie Manby und Andreas Harrysson schafften es zudem zwei No Names bis ins Achtelfinale - sie sicherten sich ihr WM-Ticket über die Development Tour respektive die Nordic & Baltic Qualifier.
Keiner machte nach der Weltmeisterschaft einen höheren Sprung in der Weltrangliste als Manby - der 20-Jährige verbesserte sich um 85 Plätze auf Rang 81, Harrysson um 41 Plätze auf Rang 73. Nun soll bei der Q-School für beide die Tour Card folgen.
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Zwar schafften es beide in die Final Stage, doch nach Tag zwei herrscht Ernüchterung: Die WM-Helden drohen, die ersehnte PDC-Tour-Card zu verpassen. Nur diese berechtigt die Darts-Profis dazu, für zwei Jahre an allen Players Championships sowie UK Open Qualifiers teilzunehmen und ist damit essentiell, um in der Weltrangliste nach oben zu klettern.
Andreas Harrysson hat Chancen, aber muss sich steigern
Der in der Order of Merit am zweitmeisten verbesserte Spieler - der Deutsche Arno Merk, für den es 66 Plätze nach oben auf Rang 100 ging - hatte sich bereits am ersten Tag des Finalturniers seine Tour Card gesichert.
Für den Schweden Harrysson begann die Final Stage gut: Er schaffte es an Tag Eins unter die besten acht Spieler der European Q-School. Dort musste er sich dem Niederländer Jeffrey Sparidaans mit 2:6 geschlagen geben.
An Tag zwei aber gewann Harrysson dann nur noch eine Partie - gegen Patrick Maat verlor er überraschend mit 1:6. Nach zwei von vier Finaltagen liegt er damit auf Rang neun der Rangliste der "Nicht-Gewinner" - die besten acht bekommen ebenfalls eine Tour Card. Für "Dirty Harry" geht es nun darum, an den abschließenden beiden Tagen wieder in die Spur zu kommen.
Charlie Manby: Nur ein Sieg an zwei Tagen
Noch schlimmer läuft es bei Englands Nachwuchshoffnung Manby: In der UK Q-School flog er an Tag eins bereits mit Pech in Runde eins raus. Denn seine Leistung war eigentlich super: Gegen Jack Aldridge spielte er einen 98er-Average, verlor aber trotzdem mit 5:6.
An Tag zwei gewann er auch nur ein Match - in Runde zwei war bei einem 3:6 gegen Shaun Carroll Endstation. Das bedeutet Platz 76 in der Rangliste. In der UK Q-School erhalten nur die ersten fünf Nicht-Gewinner eine Tour Card. Das scheint für Manby jetzt schon ausgeschlossen. Wohl seine einzige Chance: an den letzten beiden Tagen eines der Turniere gewinnen.
Matthias Ehlers schrammt an der Tour Card vorbei
An Tag zwei der European Q-School sicherten sich der Spanier Cristo Reyes sowie der Harrysson-Bezwinger Sparidaans die direkten Tour Cards. In Großbritannien waren Carl Sneyd und Niall Culleton erfolgreich.
Ganz knapp wurde es für Matthias Ehlers: Erst im Finalspiel gegen den mehrfachen WM-Teilnehmer Reyes musste der Deutsche sich mit 3:6 geschlagen geben. Das eröffnet ihm aber eine exzellente Ausgangslage für die letzten Tage: Ehlers liegt auf Platz vier der Rangliste und hätte damit Stand jetzt eine Tour Card sicher. Es wäre die erste für den 44-Jährigen.
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Platz 100: Arno Merk (GER)
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Platz 91: Stefan Bellmont (SUI)
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Platz 90: Dominik Grüllich (GER)
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Platz 83: Max Hopp (GER)
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Platz 71: Florian Hempel (GER)
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Platz 62: Lukas Wenig (GER)
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Platz 55: Mensur Suljovic (AUT)
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Platz 54: Niko Springer (GER)
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Platz 47: Gabriel Clemens (GER)
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Platz 34: Ricardo Pietreczko (GER)
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Platz 32: Michael Smith (ENG)
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Platz 31: Peter Wright (SCO)
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Platz 30: Dirk van Duijvenbode (NED)
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Platz 29: Wessel Nijman (NED)
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Platz 28: Krzysztof Ratajski (POL)
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Platz 27: Ritchie Edhouse (ENG)
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Platz 26: Cameron Menzies (SCO)
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Platz 25: Dimitri Van den Bergh (BEL)
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Platz 24: Ryan Joyce (ENG)
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Platz 23: Daryl Gurney (NIR)
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Platz 22: Dave Chisnall (ENG)
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Platz 21: Luke Woodhouse (ENG)
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Platz 20: Rob Cross (ENG)
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Platz 19: Mike De Decker (BEL)
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Platz 18: Jermaine Wattimena (NED)
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Platz 17: Damon Heta (AUS)
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Platz 16: Ross Smith (ENG)
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Platz 15: Martin Schindler (GER)
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Platz 14: Nathan Aspinall (ENG)
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Platz 13: Chris Dobey (ENG)
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Platz 12: Gerwyn Price (WAL)
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Platz 11: James Wade (ENG)
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Platz 10: Danny Noppert (NED)
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Platz 9: Josh Rock (NIR)
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Platz 8: Ryan Searle (ENG)
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Platz 7: Stephen Bunting (ENG)
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Platz 6: Gary Anderson (SCO)
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Platz 5: Jonny Clayton (WAL)
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Platz 4: Michael van Gerwen (NED)
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Platz 3: Gian van Veen (NED)
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Platz 2: Luke Humphries (ENG)
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Platz 1: Luke Littler (ENG)
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Auch einige der anderen Deutschen hatten einen starken Tag: Marvin Kraft, Luca Wolff und Yorick Hofkens erreichten alle das Achtelfinale. Gerade Kraft hat mit aktuell Platz 13 noch sehr gute Chancen auf eine Tour Card, Hofkens ist 21. und damit ebenfalls gut dabei. Auf Rang 14 findet sich mit Michael Unterbuchner ein weiterer deutscher Hoffnungsträger.
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