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Darts-WM 2026: Erweiterung der Teilnehmer ist jetzt schon ein voller Erfolg! Ein Kommentar
Aktualisiert:
von Kai Esserran Mehr Sport
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Videoclip • 01:40 Min
Die Darts-WM 2026 macht so viel Spaß wie lange zuvor nicht. Das liegt auch daran, dass das Teilnehmerfeld weiter ausgebaut wurde. Was zuerst in der Kritik stand, erweist sich als voller Erfolg. Ein Kommentar.
von Kai Esser
Für Viele gehört es zur (Vor-)Weihnachtszeit dazu: Die Darts-WM.
Dabei erweisen sich gerade die ersten Runden oft als Sammelsurium von exotischen Namen und Spielen, die eher zum Verzehr von Kaltgetränken einladen, wenn sich No Names aus England und den Niederlanden mit Averages nahe der 75 duellieren.
In diesem Jahr ist das jedoch anders. Und das hat mit der Erweiterung der WM auf 128 Spielerinnen und Spieler zu tun. Eine Maßnahme, die zunächst auf viel Kritik stieß, aber angesichts der Umstände genau die richtige Entscheidung der PDC war!
Darts-WM 2026: Ein denkwürdiges Spiel jagt das Nächste
Man denke nur an die Nachmittags-Session am Donnerstag: Als krasser Außenseiter und völlig unbekannter Spieler stolzierte Motomu Sakai auf die Bühne, tanzte zum Walkon-Song eines Anime und genoss es einfach, auf der größten Bühne des Darts zu stehen.
Als er seine ersten Darts im Doppel versenkte, liebte ihn das Publikum erst recht. Als er dann zum ikonischen Song "Chase the Sun" nach seinem 1:0 in den Sätzen feierte, als hätte er das Turnier gewonnen, musste auch der allerletzte in der Halle oder vor den Empfangsgeräten schmunzeln - dieser Mann machte einfach Spaß!
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Gleiches gilt für den Kenianer David Munyua. Der freute sich zwar nicht so positiv verrückt wie Sakai, war jedoch trotzdem unheimlich emotional und liebenswürdig. Dass er sich mehrmals verrechnete und fälschlicherweise dachte, er hätte ein Leg ausgemacht - geschenkt! Das ist eine Geschichte des Turniers.
Darts-WM 2026: Das Niveau steigt jedes Jahr
Und ganz nebenbei: Vor ein paar Jahren wäre es völlig undenkbar gewesen, dass ein Kenianer auf der Bühne des Alexandra Palace würde stehen können. Nicht nur war das Niveau zu jener Zeit vermutlich dort näher an der E-Dart-Scheibe von Onkel Jürgen dran als am "Ally Pally", einzig und allein die Erweiterung des Teilnehmerfeldes machte es Munyua möglich, dort zu stehen.
Und dass er mit Mike de Decker den an Nummer zwölf gesetzten Spieler ausschaltete, ist nur ein weiterer Beweis, dass diese Entscheidung goldrichtig war.
Sakai und Munyua sind nur zwei Beispiele von ganz vielen: Es gab kaum ein Spiel bisher in der ersten Runde, in dem ein Spieler oder eine Spielerin chancenlos abgefertigt wurde. Es gibt mindestens 128 kompetente DartspielerInnen auf diesem Planeten.
Und die kommen längst nicht mehr nur aus Großbritannien und den Niederlanden. Darts wird immer globaler.
Eines steht nach der ersten Runde fest: Die Angst, das Niveau würde sinken und die Sessions langweiliger werden, hat sich jetzt schon in Luft aufgelöst.
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