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Darts-WM 2026: Ricardo "Pikachu" Pietreczko "war schwarz vor Augen" - Niko Springer enttäuscht
Aktualisiert:
von ran.de/SIDran Mehr Sport
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Videoclip • 01:43 Min
Der deutsche Darts-Profi Niko Springer scheitert bereits zum Auftakt. Ricardo Pietreczko startet bei der WM 2026 mit einem Sieg. ran zeigt die Ergebnisse der ersten Runde.
Niko Springer schied am späten Dienstagabend nach dem 1:3 gegen den Australier Joe Comito bei der Darts-WM 2026 schon in der 1. Runde aus.
Der hochveranlagte Mainzer wurde seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Immer wieder haderte Springer mit seinem Spiel, es schlichen sich einfache Fehler ein. Auch seine zweite Partie im Ally Pally ging verloren.
Ricardo Pietreczko ist als vierter deutscher Spieler in die zweite Runde der Darts-WM eingezogen.
"Pikachu" schlägt Ex-Majorsieger
Der gebürtige Berliner setzte sich in seinem Auftaktspiel am sechsten Turniertag im Londoner Alexandra Palace nach zwischenzeitlichen Kreislaufproblemen mit 3:1 Sätzen gegen den früheren Majorsieger José de Sousa aus Portugal durch. Als Nächstes trifft Pietreczko auf die Engländerin Fallon Sherrock oder ihren Landsmann Dave Chisnall.
"Mitte des dritten Satzes hatte ich auf einmal Kreislaufprobleme, mir war schwarz vor Augen", sagte Pietreczko am Sport1-Mikrofon. Er sei etwas unterzuckert gewesen, erklärte Pietreczko, dazu kam die Hitze auf der Bühne: "Ich werde gleich erstmal einen Schokoriegel essen und dann schauen wir, ob es besser wird. Dann werde ich ins Hotel und schnell schlafen gehen."
Pietreczko, der im vergangenen Jahr das Achtelfinale erreicht hatte, konnte sich auf seine Doppelstärke verlassen. In den ersten beiden Sätzen blieb die Nummer 33 der Welt im Entscheidungsleg nervenstark.
Darts-WM: Schafft es auch Springer in die 2. Runde?
Zwar gab "Pikachu" den dritten Durchgang nach einem kleinen Einbruch ab, dann fand er aber wieder zu seinem Spiel und verwandelte seinen dritten Matchdart.
Durch das Erstrundenaus verliert der tief gefallene einstige Top-10-Spieler de Sousa, der 2020 den Grand Slam gewonnen und im Jahr darauf im Finale der Premier League gestanden hatte, seine Tourkarte.
Bisher ist aus deutscher Sicht nur Lukas Wenig in der ersten Runde ausgeschieden, neben Pietreczko kamen auch Arno Merk, Gabriel Clemens und Max Hopp weiter.
Die deutsche Nummer eins Martin Schindler ist am Mittwochabend gegen den Engländer Stephen Burton gefordert. Als letzter Teilnehmer aus Deutschland steigt Debütant Dominik Grüllich am Donnerstagabend gegen den Niederländer Jermaine Wattimena in das XXL-Turnier ein.
Danny Noppert, an Platz 6 gesetzt, hat sich am Dienstagabend ebenfalls für die 2. Runde qualifiziert. Der Niederländer setzte sich gegen Landsmann Jurjen Van der Velde mit 3:1 durch. Nun trifft Noppert in der 2. Runde auf den Engländer Justin Hood.
Der Waliser Gerwyn Price (gesetzt auf Rang 9) hatte zum Auftakt gegen den Tschechen Adam Gawlas keine Probleme und siegte mit 3:0-Sätzen. Auf Price wartet nun in der 2. Runde das Duell mit dem Niederländer Wesley Plaisier.
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