2. Bundesliga
2. Bundesliga: Schalke 04 mit Gala gegen Münster - Hertha BSC und Darmstadt patzen
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von SIDran Fußball
Schalke 04: Karius-Frau verzaubert Fans mit Babybauch im Bikini
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Die Königsblauen machen mit einem souveränen Sieg gegen den Tabellenletzten Preußen Münster den nächsten großen Schritt Richtung Wiederaufstieg.
Schalke 04 kann nach drei Jahren in der Zweitklassigkeit allmählich die Feier zur Rückkehr in die Fußball-Bundesliga planen. 1058 Tage nach dem fünften Abstieg der Vereinsgeschichte machten die Königsblauen mit dem souveränen 4:1 (2:0) gegen den Tabellenletzten Preußen Münster den nächsten großen Schritt zum Wiederaufstieg.
Kapitän Kenan Karaman mit seinem 13. Saisontreffer (36.), ein Eigentor von Jannis Heuer (45.), Adil Aouchiche mit seinem Debüt-Treffer (50.) und Moussa Sylla (66.) sicherten der Mannschaft von Trainer Miron Muslic den elften Heimsieg der Saison. Für Münster traf Shin Yamada (82.). Vier Runden vor Schluss wuchs nach dem zehnten Spiel in Folge ohne Niederlage der Schalker Vorsprung vor dem Relegationsplatz auf sechs Punkte. Bereits in zwei Wochen am 2. Mai gegen Fortuna Düsseldorf könnten die Gelsenkirchener den Aufstieg perfekt machen.
Schalke, wieder mit dem zuletzt gesperrten Karaman, aber weiter ohne die bosnischen WM-Fahrer Edin Dzeko und Nikola Katic, begann furios. Karaman (5.) und Soufiane El-Faouzi (10.) verfehlten mit Schüssen knapp das Tor. Dann rettete Preußen-Keeper Johannes Schenk bei Kopfbällen von Karaman (13.) und Timo Becker (14.) in höchster Not.
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Karaman trifft per Kopf zur Schalker Führung
Danach verteidigte Münster konzentrierter, Schalke tat sich plötzlich schwer, Räume zu finden - bis Karaman nach Flanke von Dejan Ljubicic per Kopf zum 1:0 traf. Nach einer Ecke von Aouchiche lenkte Heuer den Ball mit dem Kopf ins eigene Tor. Beim 3:0 patzte der zuvor so starke Schenk. Dann legte auch noch Dzeko-Ersatz Sylla nach.
Am Vorabend hatten die Verfolger Hannover 96 und SC Paderborn beim 1:1 (0:1) die Punkte geteilt - und sich anschließend gemeinsam geärgert. "Ein Punkt ist zu wenig für das, was wir heute geleistet haben", befand SC-Kapitän Felix Götze bei Nitro, "das war auf jeden Fall unser bestes Auswärtsspiel." Götze selbst hatte die Gäste in Führung gebracht (40.), Benjamin Källman glich aus (78.).
"Heute wollten wir gewinnen, das haben wir nicht geschafft", sagte 96-Trainer Christian Titz, "jetzt schütteln wir uns, besprechen das und wollen nächste Woche auswärts wieder drei Punkte holen." Bereits am Freitag hatte sich die SV Elversberg nach dem 1:2 gegen Schalke mit einem lockeren 3:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC zurückgemeldet, die Saarländer liegen nun wieder hinter Paderborn auf dem Relegationsplatz.
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Hertha BSC muss Aufstiegshoffnungen wohl endgültig begraben
Hertha BSC indes muss nach dem nächsten Dämpfer wohl auch seine letzten Aufstiegshoffnungen begraben. Beim Abstiegskandidaten Eintracht Braunschweig kamen die Berliner am Samstag nur zu einem 1:1 (1:0). Vier Spieltage vor Saisonende beträgt der Rückstand auf Relegationsrang drei sieben Punkte.
Herthas Kapitän Fabian Reese (11.) traf für die Gäste per Nachschuss infolge eines Foulelfmeters, für Braunschweig war Max Marie (78.) erfolgreich. Hertha-Youngster Kennet Eichhorn (73.) sah wegen eines groben Foulspiels die Rote Karte.
Während es für Hertha bei zwölf noch zu vergebenden Zählern ganz schwer mit der Bundesliga-Rückkehr wird, stecken die Braunschweiger weiter im Abstiegskampf. In den vergangenen zehn Spielen gelang der Eintracht nur ein Sieg.
In Braunschweig investierten die Berliner zunächst etwas mehr, Braunschweig hielt jedoch achtbar dagegen. Eintracht-Torwart Ron-Thorben Hoffmann erwies seiner Mannschaft jedoch einen Bärendienst, als er Herthas Luca Schuler im Strafraum von den Beinen holte. Den fälligen Elfmeter von Reese parierte der Schlussmann, doch der Flügelstürmer verwandelte den zweiten Versuch.
Eine knappe Viertelstunde später vergab Reese (24.) aus kurzer Distanz die Großchance auf das 2:0. Hertha wurde nun immer zwingender. Erst prüfte der omnipräsente Reese (30.) Hoffmann aus spitzem Winkel, ehe Schuler (34.) lediglich Aluminium traf. In der Nachspielzeit hatte Braunschweigs Florian Flick den Ausgleich zweimal nach Ecken auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Hertha-Keeper Tjark Ernst und Augenblicke danach an Reese.
Nach der Pause kamen die Gastgeber mutiger aus der Kabine, Hertha agierte defensiv zu anfällig. Nach einem Eckball rettete Ernst in größter Not gegen Lino Tempelmann (55.). In der Folge erspielten sich beide Teams beste Chancen. Schuler (60.) jagte den Ball nach einem Konter an die Latte, zwei Minuten später schoss Braunschweigs Jovan Mijatovic aus bester Position in die Arme von Ernst. Mit Beginn der Schlussphase flog Eichhorn nach einer harten Grätsche gegen Flick vom Platz. Und dann traf Marie.
Darmstadt 98 schwächelt weiter
Auch Darmstadt 98 schwächelt weiter. Der Dreierpack von Noel Futkeu war zu viel: Im Saison-Endspurt wird der Aufstieg der Lilien in die Bundesliga immer unwahrscheinlicher. Sie verloren am 30. Spieltag trotz zweimaliger Führung 2:3 (1:1) beim Abstiegskandidaten SpVgg Greuther Fürth und warten damit seit mittlerweile fünf Partien auf einen Sieg.
Futkeu (41., Handelfmeter/86. und 90.+3) traf dreimal für die Franken, die einen wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt feierten. Darmstadt hat seit November 2025 auswärts nicht gewonnen. Die Hessen haben fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, die Treffer von Torjäger Isac Lidberg (35.) und dem eingewechselten Yosuke Furukawa (77.) reichten nicht.
"Es ist völlig klar, es ist für uns entscheidend, dreifach zu punkten - dann haben wir noch einiges in der eigenen Hand", sagte Darmstadts Trainer Florian Kohfeldt kurz vor dem Anpfiff bei Sky: "Es ist noch nicht alles vorbei, wenn wir nicht gewinnen. Aber um eine realistische Chance zu haben, müssen wir gewinnen."
Beide Mannschaften gingen die Begegnung offensiv an, es wurde in den ersten Minuten vor beiden Toren gefährlich. Im Anschluss beruhigte sich das Spiel allerdings. Das änderte sich nach rund einer halben Stunde. Lidberg nutzte den Fehler von Fürths Torwart Silas Prüfrock und staubte ab. Es war bereits das 15. Saisontor des Schweden. Kurz darauf glich Futkeu vom Punkt aus, der Stürmer traf zum 13. Mal in der aktuellen Spielzeit.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs erarbeitete sich Fürth ein Übergewicht. Darauf reagierte Kohfeldt nach rund einer Stunde mit offensiven Wechseln. Die Maßnahme war erfolgreich, der Japaner Furukawa traf aus kurzer Distanz. Futkeu glich erneut aus.
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