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VfL Wolfsburg holt offenbar Trainer aus der 3. Liga - kommt ein HSV-Star?

Veröffentlicht:

von ran.de

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Videoclip • 01:05 Min


Nach dem historischen Bundesliga-Abstieg nimmt der VfL Wolfsburg die Planungen für Liga 2 auf. Ein Trainer aus der 3. Liga soll die Wölfe zurück ins Oberhaus führen. Ein bewährter Torjäger soll vorne die Tore machen.

Beim VfL Wolfsburg läuft die Aufbauarbeit nach dem Abstieg auf Hochtouren.

Die erstmals aus der Bundesliga abgestiegenen Wölfe wollen das Projekt Wiederaufstieg offenbar mit Trainer Tobias Strobl angehen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Angeblich fehlen nur noch letzte Details, damit Strobl in Kürze als neuer Wolfsburg-Trainer präsentiert werden kann. Aufgrund seines laufenden Vertrages beim SC Verl wird dabei eine Ablösesumme fällig.

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VfL Wolfsburg: Trainer Strobl zuvor mit Bekenntnis zu Verl

Strobl zählt zu den aufstrebenden Trainern im deutschen Fußball. Erst im Sommer 2025 übernahm er den SC Verl, nachdem er zuvor die zweite Mannschaft des FC Augsburg betreut hatte. In Ostwestfalen überzeugte er auf Anhieb: Strobl stand in 44 Partien an der Seitenlinie, bei einem beachtlichen Punkteschnitt von 1,86.

Dass er seine Zelte in Verl nun abbricht, kommt durchaus überraschend. Noch vor einigen Wochen, als er mit dem Karlsruher SC in Verbindung gebracht worden war, betonte Strobl: "Mich zieht hier nichts weg." Dann folgte offenbar das Werben aus Wolfsburg.

Der VfL Wolfsburg wäre die zweite Profistation seiner Trainerlaufbahn – und eine deutlich größere Aufgabe als in Verl. Während er beim Sportclub ohne Druck von außen arbeiten konnte, wird bei den Wölfen der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga erwartet.

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Wolfsburg buhlt offenbar um Robert Glatzel

Parallel zur Trainerfrage treibt Sportchef Dieter Hecking auch die Kaderplanung voran.

Für den Angriff hat der VfL einen Kandidaten konkret im Visier, der seine Torjägerqualitäten in Liga zwei hinreichend bewiesen hat: Wolfsburg bemüht sich um Robert Glatzel, der beim Hamburger SV mit seinen Einsatzzeiten in der abgelaufenen Bundesliga-Saison nicht mehr zufrieden war.

Die Bilanz des 32-Jährigen spricht für sich: In 189 Zweitliga-Spielen für den HSV, den 1. FC Heidenheim und den 1. FC Kaiserslautern erzielte er 94 Tore und bereitete 24 weitere vor. Genau das Profil, das Wolfsburg für die Mission Wiederaufstieg sucht.

Allerdings ist ein Wechsel noch längst nicht in trockenen Tüchern. Laut der Hamburger Morgenpost liegt zwar tatsächlich Interesse aus Wolfsburg vor, doch das Thema sei aktuell nicht besonders heiß.

Als einen Grund nennt die Zeitung die private Situation des Stürmers: Seine Frau erwartet in diesem Sommer das dritte gemeinsame Kind, und die Familie soll sich in Hamburg sehr wohlfühlen und dort stark verwurzelt sein. Zudem liegen Glatzel mehrere Anfragen aus dem In- und Ausland vor.

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