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Fußball

Abseits-Revolution: Erstes reguläres Abseitstor bei Experiment in Kanada

Aktualisiert:

von Malte Ahrens

2. Bundesliga

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Videoclip • 01:48 Min


Die Abseitsrevolution wurde in der laufenden Saison vorangetrieben. Jetzt hat es das erste "Tageslicht-Abseits"-Tor in Kanada gegeben.

Mit Saisonbeginn in der kanadischen Premier League Anfang April ist auch ein Pilotprojekt der FIFA für die Abseitsregelung gestartet. Ein neuer Ansatz, der mehr Tore bringen soll.

Der Testlauf zum sogenannten "Tageslicht-Abseits" gibt den Angreifern einen großen Vorteil, da sie nicht im Abseits sind, solange sich noch ein Körperteil, mit dem er ein Tor erzielen darf, auf einer Linie mit dem vorletzten Verteidiger befindet.

Aus genau dieser Position ist es nun Alejandro Diaz vom Pacific FC beim 2:2 gegen die Halifax Wanderers gelungen, ein reguläres Tor zu erzielen. In Europa wehren sich Funktionäre noch gegen diese Regelung - in Kanada zählte der Treffer.

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Arsene Wenger schon lange Befürworter der Regel

Einer der größten Supporter der Umsetzung der neuen Regel ist Ex-Arsenal-Trainer und FIFA-Direktor Arsene Wenger. Er sagte zu Beginn der Testphase: "Dies ist ein wichtiges Pilotprojekt."

Und weiter: "Indem wir diese neue Auslegung in einem professionellen Wettbewerb testen, können wir ihre Auswirkungen besser verstehen, unter anderem im Hinblick auf mehr Klarheit und einen flüssigeren Spielverlauf sowie die Förderung des Angriffsspiels."

Kritiker der Regel sehen den Vorteil des Angreifers für zu groß. Sie vermuten, dass sie zu einem defensiveren Ansatz der Mannschaften führen wird, die sich aufgrund der Ungewissheit tiefer in der eigenen Hälfte positionieren werden.

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