- Anzeige -

Fußball

Anti-muslimische Gesänge: FIFA ermittelt gegen Spanien

Veröffentlicht:

von SID

ran Fußball

FC Bayern - Fanmarsch zum Bernabeu: "Wir sche***en auf Madrid"

Videoclip • 01:12 Min


Beim Länderspiel Spaniens gegen Ägypten kam es zu anti-muslimischen Gesängen durch das Publikum. Jetzt hat die FIFA ein Disziplinarverfahren gegen den spanischen Verband RFEF eröffnet.

Der Fußball-Weltverband FIFA hat nach den diskriminierenden Vorfällen beim Länderspiel Spaniens gegen Ägypten ein Disziplinarverfahren gegen den spanischen Verband RFEF eröffnet. Wie die FIFA am Dienstag mitteilte, werden die Vorfälle beim Testspiel am 31. März im Stadion von Espanyol Barcelona (0:0) untersucht. Mögliche Sanktionen sind eine Geldstrafe sowie ein teilweiser oder kompletter Zuschauer-Ausschluss.

Aktuelle Videos

- Anzeige -
- Anzeige -

Lamine Yamal: Gesänge sind "respektlos und unerträglich"

Teile des Publikums hatten während der Begegnung mehrmals anti-muslimische Gesänge ("Wer nicht hüpft, ist ein Muslim") angestimmt. Der Stadionsprecher hatte die Zuschauer daraufhin ermahnt, die Gesänge einzustellen.

Auch der spanische Verband kritisierte das Verhalten der Fans noch vor dem Abpfiff öffentlich. Spaniens Jungstar Lamine Yamal, selbst Muslim, verurteilte den Vorfall am folgenden Tag scharf und nannte die Gesänge "respektlos und unerträglich".

Seine Teamkollegen Joan García und Pedri sowie Nationaltrainer Luis de la Fuente und Spaniens Premier Pedro Sánchez äußerten sich ähnlich. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

Mehr Fußball-News