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Borussia Mönchengladbach: Wechsel von Timo Werner wäre eine große Chance für beide Parteien - ein Kommentar

Aktualisiert:

von Andreas Reiners

ran Fußball Bundesliga

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Videoclip • 01:33 Min


Timo Werner zu Borussia Mönchengladbach? Was unrealistisch erscheint, wäre für den tief gefallenen Ex-Nationalstürmer der richtige Schritt. Ein Kommentar.

Von Andreas Reiners

Man muss die Idee ein bisschen sacken lassen.

Erst dann entfaltet sie ihre ganze Wirkung. Denn dass Borussia Mönchengladbach sich angeblich mit Timo Werner beschäftigt, mag sich erst einmal absurd anhören.

Dabei wäre so ein Wechsel für den sportlich tief gefallenen Ex-Nationalstürmer eine riesige Chance.

Vielleicht sogar die letzte, um seiner Karriere noch einmal Leben einzuhauchen und einen Weg aus der Sackgasse zu finden.

Dabei geht es gar nicht um Gladbach im Speziellen, sondern um die Größenordnung im Allgemeinen. Zwar ist es noch gar nicht so lange her, dass Werner zuletzt für die deutsche Nationalmannschaft auflief.

Vor rund zwei Jahren war das, im März 2023 – und doch ist es eine gefühlte Ewigkeit her, dass der inzwischen 29-Jährige im Mittelpunkt stand und als Torjäger brillierte. Stattdessen befindet sich der Stürmer in einer Dauerkrise. Und in einem tiefen Fall.

Timo Werner: Leihe zu den Spurs ein Flop

Die Leihe zuletzt zu den Tottenham Hotspur war für beide Seiten ein Flop, in Leipzig ist Werner nicht mehr gewollt, er wird möglicherweise sogar ablösefrei gehen können, sein Vertrag bei RB läuft nur noch ein Jahr.

Der Knackpunkt dürfte das Gehalt werden, denn angeblich will der Angreifer noch rund zehn Millionen Euro.

Das werden ihm Klubs wie Gladbach nicht zahlen, doch auch gut betuchte Topvereine in Europa normalerweise nicht. Dazu waren seine Auftritte zuletzt zu selten und noch seltener nachhaltig beeindruckend.

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Timo Werner: Wenig Tore, kaum noch Fußball

In 27 Pflichtspielen für die Spurs 2024/25 stand er ganze 946 Minuten auf dem Platz (35 Minuten im Schnitt), erzielte ein Tor und bereitete drei weitere Treffer vor. Ab Ende Februar gehörte er gar nicht mehr zum Kader.

Eine verschenkte Saison trifft es wohl am besten, auch wenn er am Ende die Europa League gewann. Doch auch dort war er in der Rückrunde nicht mehr aktiver Teil der Mannschaft.

Bundesliga-Transfergerüchte: Kim rückt in den Fokus des FC Chelsea

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    Marco Canoniero

  • Schlug in Leipzig voll ein: Yan Diomande

    Yan Diomande (RB Leipzig)
    Leipzig-Youngster Yan Diomande zählt zu den großen Entdeckungen der Saison. Dies hat offenbar auch Manchester United festgestellt, die laut der spanischen Zeitung "Sport" Interesse am 19-Jährigen haben sollen. Demnach hätte der Flügelspieler die ManUnited-Bosse mit seiner "Schnelligkeit und Dribbelfähigkeit" beeindruckt. Allerdings läuft sein Vertrag bei RB bis Sommer 2030, sodass die mögliche Ablöse sehr hoch ausfallen dürfte.

    AFP/SID/RONNY HARTMANN

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    Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)
    Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.

    IMAGO/Buzzi

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    Luka Vuskovic (Hamburger SV)
    Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.

    IMAGO/HMB-Media

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    Said El Mala (1. FC Köln)
    Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.

    IMAGO/Revierfoto

  • Borussia Mönchengladbach v VfL Wolfsburg - Bundesliga

    Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
    Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.

    2025 Getty Images

  • Leicester City v Wrexham AFC - Sky Bet Championship

    Jeremy Monga (Leicester City)
    Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...

    2025 Getty Images

  • Leicester City v Wrexham AFC - Sky Bet Championship

    Jeremy Monga (Leicester City)
    ... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.

    2025 Getty Images

  • Borussia Dortmund v Bayer 04 Leverkusen - DFB Cup: Round of 16

    Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
    Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.

    2025 Getty Images


Weshalb es jetzt an der Zeit wäre, zwei Schritte zurückzugehen, um mal wieder einen nach vorne zu machen. Wobei er dann eine gesunde Portion Realismus mitbringen und seine Gehaltsvorstellungen herunterschrauben müsste.

Timo Werner zu Gladbach und Co.? Stürmer muss Abstriche machen

Um beim Beispiel Gladbach zu bleiben: Dort erscheint ein Salär von drei bis 3,5 Millionen Euro machbar. Wie realistisch das für Werner ist, muss sich erst noch zeigen. Auch vier oder fünf Millionen Euro wären deutlich unter seinem kolportierten Gehaltswunsch.

Doch Klubs in dieser Größenordnung können Werner zwar nicht das ganz große Geld, aber dafür das geben, was er zuletzt nicht mehr gespürt hat: Vertrauen und das Gefühl, gebraucht zu werden. Um sein Können wieder zum Vorschein zu bringen. Denn nicht nur in Gladbach sagen sie sich, dass es Werner nicht komplett verlernt haben kann.

Stürmer leben von ihrem Selbstvertrauen. Es ist kein Geheimnis, dass der sensible Angreifer auch eher der Typ ist, der vom Trainer die eine oder andere Streicheleinheit benötigt. Seine Rolle bei diesen Vereinen wäre im Normalfall auf Anhieb eine essenzielle.

In Sachen Druck sind kleinere Brötchen zwar nicht weniger herausfordernd, allerdings kann er umgekehrt auch Führungsaufgaben übernehmen, vorangehen. Und am Ende möglicherweise noch einmal durchstarten.

Mit seinen 29 Jahren wäre es dann nicht einmal zu spät für ein Comeback in der Nationalmannschaft.

Hört sich absurd an? Absolut.

Aber auch nur so lange, bis Werner eine Chance wie Gladbach tatsächlich nutzt.

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