Fußball
Jürgen Klopps Nachfolger: Ex-Bundesliga-Coach beerbt den neuen Bundestrainer
Aktualisiert:
von Tobias Wiltschekran Fußball
DFB-Team - Dreesen mit Botschaft an Klopp: "Keine Arroganz, Tatsache"
Videoclip • 02:34 Min
Red Bull hat schnell auf den Abgang von Jürgen Klopp reagiert und holt einen bekannten Trainer als neuen
Das ging schnell. Nur eine Woche nach der Vorstellung von Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer ist sein Nachfolger bei Red Bull gefunden worden.
Wie der Brause-Konzern bekanntgab, handelt es sich beim neuen Global Head of Soccer um den ehemaligen Leverkusener Trainer Roger Schmidt.
Der 59-Jährige ist nicht nur ein erfahrener Coach, sondern auch ein Kenner des Red-Bull-Kosmos. Von 2012 bis 2014 war er Coach bei Red Bull Salzburg. Seitdem genießt er im Konzern einen guten Ruf.
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Mintzlaff lobt "umfangreiche Erfahrung" von Schmidt
"Wir freuen uns sehr, Roger Schmidt wieder bei Red Bull willkommen zu heißen. Mit seiner umfangreichen Erfahrung, seiner fundierten Fußballkompetenz und seinem klaren Verständnis für unsere Philosophie ist er die richtige Person, um die sportliche Ausrichtung unseres globalen Fußballportfolios zu leiten", sagte RB-Boss Oliver Mintzlaff.
Im Laufe seiner Karriere habe Schmidt sich "durch die Förderung junger Spieler und die Weiterentwicklung ihrer Karrieren einen Namen gemacht", sagte Mintzlaff: "Bekannt für einen mutigen, hochintensiven Stil, der auf aggressivem Pressing und schnellem Angriffsspiel basiert, spiegelt Schmidts Philosophie zudem unsere Fußball-DNA wider."
Mit seinem Engagement bei Red Bull wird Schmidt der Seitenlinie weiter fernbleiben. Nach seinen zahlreichen Trainerstationen, darunter in Salzburg, beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen oder dem portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon, hatte er im Oktober des vergangenen Jahres als globaler Fußballberater der japanischen J.League angeheuert.
Erst Anfang Juli hatte der 59-Jährige dort seinen Vertrag bis 2027 verlängert.
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Schmidt: "Globales Fußballportfolio von Red Bull ist einzigartig"
"Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und bin stolz darauf, zur Red Bull-Familie zurückzukehren", sagte Schmidt: "Das globale Fußballportfolio von Red Bull ist wirklich einzigartig, ambitioniert und basiert auf einer klaren Philosophie: junge Talente zu fördern und gleichzeitig auf höchstem Niveau erfolgreich zu sein. Genau diese Kombination macht diese Chance für mich so spannend."
Klopp war seine Rolle bei Red Bull zum 1. Januar 2025 angetreten, sein Vertrag lief bis 2029. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) löste ihn gegen eine Spende in Höhe von einer Million Euro an die RB-nahe Stiftung 'Wings for Life' ab, zudem werden bis 2030 drei Länderspiele der A-Nationalmannschaft der Männer in Leipzig austragen.
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