- Anzeige -

Bundesliga

Bundesliga - Olise rettet FC Bayern spät gegen Heidenheim: Liga-Dämpfer vor Gigantenduell

Aktualisiert:

von SID

ran Fußball Bundesliga

FC Bayern - Fans rechnen ab: "Armutszeugnis"

Videoclip • 02:04 Min


Bayern München rettet in letzter Sekunde ein 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim - die abstiegsbedrohten Gäste sind fassungslos.

Der Schock in letzter Sekunde ließ die Profis des 1. FC Heidenheim fassungslos zurück, die Münchner verabschiedeten sich derweil mit einem kurzen Gang in die Kurve von ihren Fans.

Nach dem turbulenten 3:3 (1:2) gegen die abstiegsbedrohten Heidenheimer richtete sich bei den Bayern bereits der Blick auf den Halbfinal-Kracher in der Champions League gegen Paris Saint-Germain.

"Wir wollten es gewinnen. So haben wir es angehen wollen, aber wir haben es nicht so auf den Platz gebracht, wie wir uns das vorstellen", sagte FCB-Sportvorstand Max Eberl. Heidenheim habe sich "das Unentschieden verdient, das muss man anerkennen".

Ramaj-Eigentor rettet den Rekordmeister das Remis

Die Gäste hatten alles gegeben, führten 2:0 und später mit 3:2. Abwehrspieler Jonas Föhrenbach blutete nach einem Zusammenstoß mit Torhüter Diant Ramaj heftig aus der Nase, die arg schief wirkte. Trotz der Verletzung versuchte Föhrenbach, den für den Klassenerhalt so wichtigen Sieg ins Ziel zu bringen.

Doch ein Eigentor durch Ramaj (90.+10), von dessen Rücken der Ball nach einem Pfostenschuss von Michael Olise unglücklich ins Tor prallte, riss die Gäste aus allen Träumen.

Und doch darf der Tabellenletzte durch den Punktgewinn beim bereits feststehenden Meister nach wie vor auf das Wunder Klassenerhalt hoffen. Sollten allerdings am Sonntag der FC St. Pauli (gegen Mainz) und Wolfsburg (in Freiburg) gewinnen, wäre der Abstieg nach drei Jahren für das Team von Trainer-Urgestein Frank Schmidt besiegelt.

- Anzeige -
- Anzeige -

Goretzka als Goalgetter

Budu Siwsiwadse (22.) und Eren Dinkci (31.) trafen im ersten Durchgang für die Gäste. Beide Male wirkte die Bayern-Defensive reichlich unsortiert. Leon Goretzka verkürzte mit einem traumhaften Freistoß (44.).

Bayern-Trainer Vincent Kompany reagierte zur Pause und wechselte Harry Kane, Michael Olise, Joshua Kimmich und Luis Díaz ein. Doch erneut war es Goretzka, der ausglich (57.). Als die Bayern drängten, schlug erneut Siwsiwadse mit einem Kunstschuss zu - unmittelbar vor Schluss fiel noch der Ausgleich.

Kompany hatte vor dem Gigantenduell am Mittwoch (ab 21 Uhr im Liveticker) gegen Titelverteidiger Paris einen Großteil seiner Stars geschont, um nach dem aberwitzigen 4:5 im Hinspiel gerüstet zu sein. Er veränderte sein Team auf sieben Positionen.

Münchner mit XXL-Rotation vor dem PSG-Kracher

Doch zunächst dominierten die Bayern trotz der XXL-Rotation, dafür zeigte sich der FCH effektiv: Gleich die erste Möglichkeit führte zum Tor. Dinkci und Bayern-Leihgabe Arijon Ibrahimovic hatten kurz drauf sogar weitere gute Möglichkeiten gegen wacklige Münchner, ehe Dinkci eine Unachtsamkeit von Jonathan Tah nach einem weiten Pass eiskalt ausnutzte.

Der Rekordmeister tat sich dagegen weiter schwer, gefährlich zu werden. Auch Musiala konnte kaum Akzente setzen. So führte ein Freistoß von Goretzka zum Tor. Durch die prominenten Wechsel zur Pause erhöhte sich der Bayern-Druck. Nach einer Ecke staubte Goretzka ab. Gegen Siwsiwades Schuss in den Winkel war Neuer-Vertreter Jonas Urbig machtlos, mit der letzten Aktion glichen die Bayern aus.

Mehr Bundesliga-News

- Anzeige -
- Anzeige -